Gegen die Übernahme von TKE durch KONE – Für den Schutz von Arbeitsplätzen und fairen Wettbewerb

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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2.181 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Wir, die Unterzeichnenden, sprechen uns entschieden gegen eine mögliche Übernahme von TKE durch den finnischen Aufzugskonzern KONE aus. Eine solche Fusion hätte weitreichende Folgen – insbesondere für die Beschäftigten, aber auch für den Wettbewerb und die wirtschaftliche Stabilität ganzer Regionen.

Gefährdung von Arbeitsplätzen und sozialer Sicherheit

Erfahrungen aus vergleichbaren Unternehmensübernahmen zeigen deutlich: Fusionen dieser Größenordnung führen häufig zu tiefgreifenden Umstrukturierungen. Doppelstrukturen werden abgebaut, Abteilungen zusammengelegt, Standorte geschlossen. Besonders betroffen sind dabei oftmals Verwaltungsbereiche, Forschung & Entwicklung sowie Produktion.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von TKE bedeutet dies eine erhebliche Unsicherheit:

  • Es droht der Abbau tausender Arbeitsplätze – direkt im Unternehmen sowie indirekt bei Zulieferern, Dienstleistern und Partnerbetrieben.
  • Qualifizierte Fachkräfte könnten ihre Perspektive verlieren oder gezwungen sein, ihren Arbeitsplatz zu wechseln oder umzuziehen.
  • Regionale Arbeitsmärkte, die stark von TKE-Standorten abhängen, könnten nachhaltig geschwächt werden.

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist es unverantwortlich, zusätzliche Risiken für Beschäftigte zu schaffen.

Auswirkungen auf Standorte und Regionen

TKE ist ein bedeutender Arbeitgeber in vielen Städten und Regionen. Eine Übernahme durch KONE könnte dazu führen, dass zentrale Funktionen – etwa Management, Entwicklung oder strategische Planung – ins Ausland verlagert werden. Dies hätte nicht nur den Verlust hochqualifizierter Arbeitsplätze zur Folge, sondern würde auch die wirtschaftliche Substanz ganzer Regionen gefährden.

Standortschließungen oder -verkleinerungen würden lokale Unternehmen, Handwerksbetriebe und den Mittelstand hart treffen. Die wirtschaftlichen Folgeschäden wären erheblich und langfristig spürbar.

Schwächung des Wettbewerbs

Die Aufzugsbranche ist bereits heute stark konzentriert. Eine Übernahme von TKE durch KONE würde die Marktmacht weniger großer Konzerne weiter stärken. Weniger Wettbewerb bedeutet:

  • höhere Preise für Kunden und öffentliche Auftraggeber,
  • geringerer Innovationsdruck,
  • - weniger Auswahl und schlechtere Verhandlungspositionen für Auftraggeber.

Dies widerspricht den Grundprinzipien einer sozialen Marktwirtschaft.

Unsere Forderungen

Wir fordern die zuständigen Wettbewerbsbehörden, politischen Entscheidungsträger und Verantwortlichen auf:

  • diese Übernahme eingehend und kritisch zu prüfen,
  • die langfristigen Auswirkungen auf Arbeitsplätze in den Mittelpunkt der Bewertung zu stellen,
  • verbindliche Garantien für den Erhalt von Arbeitsplätzen und Standorten einzufordern,
  • - mögliche Verlagerungen von Unternehmensbereichen ins Ausland zu verhindern,
  • sowie Maßnahmen zu ergreifen, um fairen Wettbewerb und regionale Wertschöpfung zu sichern.

Unser Ziel

Wir stehen für den Schutz von Arbeitsplätzen, für faire Wettbewerbsbedingungen und für eine verantwortungsvolle Industriepolitik, die Menschen und Regionen stärkt – nicht schwächt.

Unterstützen Sie diese Petition und setzen Sie ein Zeichen für sichere Arbeitsplätze und eine faire Wirtschaft.

Begründung

Diese Petition ist mir wichtig, weil sie einen zentralen Konflikt unserer Wirtschaft deutlich macht: den Ausgleich zwischen wirtschaftlicher Effizienz und sozialer Verantwortung. Eine mögliche Übernahme von TKE durch KONE wirft genau hier erhebliche Fragen auf.

Ich halte es für entscheidend, dass wirtschaftliche Entscheidungen nicht einseitig zulasten der Beschäftigten getroffen werden. Große Fusionen führen erfahrungsgemäß häufig zu Rationalisierungen, bei denen Arbeitsplätze abgebaut und Standorte infrage gestellt werden. Die Menschen, die über Jahre hinweg mit ihrer Arbeit zum Erfolg eines Unternehmens beigetragen haben, dürfen dabei nicht die Leidtragenden sein.

Besonders wichtig ist mir der Erhalt von qualifizierten Arbeitsplätzen sowie die Stabilität ganzer Regionen. Industrielle Arbeitgeber wie TKE tragen maßgeblich zur wirtschaftlichen Stärke vor Ort bei. Wenn zentrale Funktionen verlagert oder reduziert werden, betrifft das nicht nur die direkt Beschäftigten, sondern auch zahlreiche Zulieferer, Dienstleister und den regionalen Mittelstand.

Zugleich sehe ich die Gefahr, dass eine weitere Konzentration in der Branche den Wettbewerb schwächt. Weniger Wettbewerb kann langfristig zu höheren Preisen, geringerer Innovationskraft und schlechteren Bedingungen für Kunden und Auftraggeber führen.

Für mich steht daher im Vordergrund, dass wirtschaftlicher Fortschritt mit Verantwortung einhergeht. Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungssicherung dürfen kein Widerspruch sein. Diese Petition unterstützt genau dieses Anliegen und setzt ein wichtiges Zeichen für eine ausgewogene und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Christian Korpal, Oranienburg
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 30.04.2026
Sammlung endet: 29.10.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Wirtschaft

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* Übernahmen bedeuten oft Stellenabbau und mehr Druck für Mitarbeitende. * Weniger Wettbewerb heißt meist härtere Sparmaßnahmen. * Eine Petition zeigt geschlossen Widerstand und stärkt die Position der Belegschaft.

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Betroffener Mitarbeiter

Peter kümmritz

Es geht um deutsche Arbeitsplätze.

Weil damit wieder ein deutsches Firmenurgestein verloren geht was ganz erheblich Arbeitsplätze vernichten wird.

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