Debatte
* Übernahmen bedeuten oft Stellenabbau und mehr Druck für Mitarbeitende. * Weniger Wettbewerb heißt meist härtere Sparmaßnahmen. * Eine Petition zeigt geschlossen Widerstand und stärkt die Position der Belegschaft.
Noch kein CONTRA Argument.
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Wir, die Unterzeichnenden, sprechen uns entschieden gegen eine mögliche Übernahme von TKE durch den finnischen Aufzugskonzern KONE aus. Eine solche Fusion hätte weitreichende Folgen – insbesondere für die Beschäftigten, aber auch für den Wettbewerb und die wirtschaftliche Stabilität ganzer Regionen.
Gefährdung von Arbeitsplätzen und sozialer Sicherheit
Erfahrungen aus vergleichbaren Unternehmensübernahmen zeigen deutlich: Fusionen dieser Größenordnung führen häufig zu tiefgreifenden Umstrukturierungen. Doppelstrukturen werden abgebaut, Abteilungen zusammengelegt, Standorte geschlossen. Besonders betroffen sind dabei oftmals Verwaltungsbereiche, Forschung & Entwicklung sowie Produktion.
Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von TKE bedeutet dies eine erhebliche Unsicherheit:
Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist es unverantwortlich, zusätzliche Risiken für Beschäftigte zu schaffen.
Auswirkungen auf Standorte und Regionen
TKE ist ein bedeutender Arbeitgeber in vielen Städten und Regionen. Eine Übernahme durch KONE könnte dazu führen, dass zentrale Funktionen – etwa Management, Entwicklung oder strategische Planung – ins Ausland verlagert werden. Dies hätte nicht nur den Verlust hochqualifizierter Arbeitsplätze zur Folge, sondern würde auch die wirtschaftliche Substanz ganzer Regionen gefährden.
Standortschließungen oder -verkleinerungen würden lokale Unternehmen, Handwerksbetriebe und den Mittelstand hart treffen. Die wirtschaftlichen Folgeschäden wären erheblich und langfristig spürbar.
Schwächung des Wettbewerbs
Die Aufzugsbranche ist bereits heute stark konzentriert. Eine Übernahme von TKE durch KONE würde die Marktmacht weniger großer Konzerne weiter stärken. Weniger Wettbewerb bedeutet:
Dies widerspricht den Grundprinzipien einer sozialen Marktwirtschaft.
Unsere Forderungen
Wir fordern die zuständigen Wettbewerbsbehörden, politischen Entscheidungsträger und Verantwortlichen auf:
Unser Ziel
Wir stehen für den Schutz von Arbeitsplätzen, für faire Wettbewerbsbedingungen und für eine verantwortungsvolle Industriepolitik, die Menschen und Regionen stärkt – nicht schwächt.
Unterstützen Sie diese Petition und setzen Sie ein Zeichen für sichere Arbeitsplätze und eine faire Wirtschaft.
Diese Petition ist mir wichtig, weil sie einen zentralen Konflikt unserer Wirtschaft deutlich macht: den Ausgleich zwischen wirtschaftlicher Effizienz und sozialer Verantwortung. Eine mögliche Übernahme von TKE durch KONE wirft genau hier erhebliche Fragen auf.
Ich halte es für entscheidend, dass wirtschaftliche Entscheidungen nicht einseitig zulasten der Beschäftigten getroffen werden. Große Fusionen führen erfahrungsgemäß häufig zu Rationalisierungen, bei denen Arbeitsplätze abgebaut und Standorte infrage gestellt werden. Die Menschen, die über Jahre hinweg mit ihrer Arbeit zum Erfolg eines Unternehmens beigetragen haben, dürfen dabei nicht die Leidtragenden sein.
Besonders wichtig ist mir der Erhalt von qualifizierten Arbeitsplätzen sowie die Stabilität ganzer Regionen. Industrielle Arbeitgeber wie TKE tragen maßgeblich zur wirtschaftlichen Stärke vor Ort bei. Wenn zentrale Funktionen verlagert oder reduziert werden, betrifft das nicht nur die direkt Beschäftigten, sondern auch zahlreiche Zulieferer, Dienstleister und den regionalen Mittelstand.
Zugleich sehe ich die Gefahr, dass eine weitere Konzentration in der Branche den Wettbewerb schwächt. Weniger Wettbewerb kann langfristig zu höheren Preisen, geringerer Innovationskraft und schlechteren Bedingungen für Kunden und Auftraggeber führen.
Für mich steht daher im Vordergrund, dass wirtschaftlicher Fortschritt mit Verantwortung einhergeht. Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungssicherung dürfen kein Widerspruch sein. Diese Petition unterstützt genau dieses Anliegen und setzt ein wichtiges Zeichen für eine ausgewogene und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.
Petition gestartet:
30.04.2026
Sammlung endet:
29.10.2026
Region:
Deutschland
Kategorie:
Wirtschaft
* Übernahmen bedeuten oft Stellenabbau und mehr Druck für Mitarbeitende. * Weniger Wettbewerb heißt meist härtere Sparmaßnahmen. * Eine Petition zeigt geschlossen Widerstand und stärkt die Position der Belegschaft.
Noch kein CONTRA Argument.
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