Gegen ein mögliches Verbot der Flagge des ehemaligen deutschen Kaiserreichs

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Horst Seehofer, Bundesinnenministerium

0 Unterschriften

Die Petition wurde abgeschlossen

0 Unterschriften

Die Petition wurde abgeschlossen

  1. Gestartet 2020
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: Horst Seehofer, Bundesinnenministerium

Die Diskussion um das Verbot der Fahne des ehemaligen, deutschen Kaiserreiches rührt aus einem vermeintlich verständlichen Grund - man möchte möglichen Reichsbürgern diese nicht an die Hand geben. An einem Verbot hängt allerdings viel mehr, besonders ist der historische Kontext zu beachten: Die Farben schwarz-weiß-rot wurden bereits beim Vorgänger des dt. Kaiserreiches - dem Norddeutschen Bund - verwendet. Sie gehört damit zu einer der ersten, deutschen Flaggen überhaupt. Sie entwickelte sich aus der Flagge Preußens, dessen Geschlecht (Hohenzollern) später die drei deutschen Kaiser gestellt hat. Die Lösung, die durch ein Verbot dieser historischen Flagge erhofft wird, ist also keine Lösung. Mit einem Verbot existiert also lediglich noch ein weiteres Verbot mehr in der Bundesrepublik - allerdings nicht ein Extremist weniger, der diese Flagge für seine Zwecke missbrauchen könnte. Mit einem Verbot seiner alten Fahne gibt Deutschland damit auch ein Stück der eigenen Geschichte auf, die mit dem NS-Staat, der deutlich später erst folgte, nichts zu tun hatte. Daher fordern wir, die ehemalige Flagge des deutschen Kaiserreiches in seinem historischen Kontext zu sehen und jedem Bürger die Freiheit lassen, diese sehen zu dürfen, oder nicht. Das eigentliche Problem wird durch solch ein Verbot niemals bekämpft.

Begründung

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 28.09.2020
Sammlung endet: 27.11.2020
Region: Deutschland
Kategorie: Kultur

Mehr zum Thema Kultur

95 %
4.747 Unterschriften
160 Tage verbleibend
100 %
4.616 Unterschriften
125 Tage verbleibend

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern