Neuigkeiten
-
Änderungen an der Petition
vor 9 Tagen
Petition richtet sich an: Präsidenten des Niedersächsischen Landtages
Wir fordern den Landtag Niedersachsen auf, die geplante Novelle des Niedersächsischen Jagdgesetzes (NJagdG) anzupassen und den Abschuss von Hauskatzen ausnahmslos zu verbieten.
Wir fordern gleiches Recht für alle Haustiere: Jede im Wald oder auf dem Feld gefundene Katze muss – genau wie ein Hund – zwingend als Fundsache behandelt und lebend gesichert werden. Die Abgabe hat entsprechend dem Fundrecht direkt bei der Gemeinde bzw. bei deren Vertragspartner (z. B. dem örtlichen Tierheim) zu erfolgen. Die willkürliche Ungleichbehandlung von Hunden und Katzen muss sofort gestoppt werden!
In Niedersachsen droht aktuell ein massiver Rückschritt für den Katzenschutz, der uns alle angeht. Ende Juni soll die Novelle des Niedersächsischen Jagdgesetzes (NJagdG) beschlossen werden. Der Entwurf der Regierungsparteien (SPD und Grüne) beinhaltet einen unfassbaren Widerspruch:
Wildernde Hunde werden künftig konsequent geschützt und dürfen nur noch eingefangen werden. Wildernde Hauskatzen hingegen sollen ab einer Entfernung von 350 Metern zum nächsten Wohnhaus weiterhin zum Abschuss freigegeben sein! Und das ohne jeden Beleg der genauen Umstände, ohne Offenlegung von Zahlen oder einer Meldepflicht.
SPD und Grüne brechen damit nicht nur mit ihrem eigenen Koalitionsvertrag („Den Abschuss von Katzen und Hunden wollen wir in Niedersachsen beenden“), sondern handeln unserer Überzeugung nach auch juristisch rechtswidrig.
1. Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 GG): Es gibt keinen sachlichen Grund, warum Hunde geschützt werden, Katzenbesitzer und ihre Tiere aber willkürlich schlechter gestellt und dem tödlichen Schuss ausgesetzt werden.
2. Verfassungswidrige Enteignung (Art. 14 GG): Das Bundesverwaltungsgericht hat längst entschieden: Üblicherweise von Menschen gehaltene Tiere wie Hauskatzen werden nicht herrenlos, sie bleiben Eigentum. Das Töten einer Katze ist eine irreversible Enteignung. Da im Gesetz keine Entschädigungsregelung verankert ist, ist der Entwurf schlicht verfassungswidrig!
3. Das Distanz-Dilemma (Art. 20 GG): Aus großer Entfernung, in der Dämmerung oder bei Dunkelheit kann kein Jäger durch ein Zielfernrohr sicher erkennen, wie eine Katze genau aussieht und ob sie in diesem Moment tatsächlich "wildert". Selbst die 350-Meter-Entfernung ist in der Praxis eine bloße Schätzung. Es handelt sich um unbestimmte Begriffe, deren Definition jeden Schuss zu einem Abschuss auf bloßen Verdacht macht. Das Gesetz ist viel zu unbestimmt!
Wir vom Tierglück Münster e.V., Politik für die Katz und alle Unterzeichnenden sagen: Nicht mit uns! Bitte unterschreibt diese Petition und teilt sie mit all euren tierlieben Freunden und Bekannten. Wir müssen den Druck auf den Landwirtschaftsausschuss erhöhen, bevor das Gesetz Ende Juni durchgewinkt wird. Jede Stimme rettet Katzenleben!
Petition gestartet:
28.05.2026
Sammlung endet:
21.06.2026
Region:
Niedersachsen
Kategorie:
Tierschutz
Weil es endlich aufhören muss, dass wir Menschen uns einfach das Recht nehmen über unschuldige und hilflose Lebewesen so zu entscheiden!
Weil es eine absolute Schweinerei ist, es ist Mord!
Diese Parteien, die dieses Gesetz wollen, sollten keine Handhabe und keine Rechte mehr haben!
Diese Parteien sind der letzte Dreck!🤬🤬🤬
Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen
Ich habe selber Katzen die als Freigänger unterwegs sind.