Region: Krefeld

Noch 10 Tage

Gymnasium Horkesgath am Standort Horkesgath erhalten – 700 Schülerinnen und Schüler nicht nach Hüls

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Frank Meyer

1.327 Unterschriften

52 %
1.033 von 2.000 für Quorum in Krefeld Krefeld

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  1. Gestartet 12.09.2026
  2. Sammlung noch 10 Tage
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Frank Meyer

Das Gymnasium Horkesgath soll vom bestehenden Standort nach Hüls verlagert werden. Rund 700 Schülerinnen und Schüler wären betroffen.

Wir fordern den Erhalt des Gymnasiums am Standort Horkesgath. Der bestehende Schulstandort verfügt über gewachsene pädagogische, sportliche, kulturelle und technische Angebote und ist für viele Schülerinnen und Schüler aus dem Westen Krefelds gut erreichbar.

Vor einer so weitreichenden Entscheidung müssen Schulwege, Schülerzahlen, Infrastruktur, Kosten und die Auswirkungen auf die gesamte Krefelder Schullandschaft transparent geprüft werden.

Eine Schule ist mehr als ein Gebäude. Der Standort Horkesgath muss erhalten und weiterentwickelt werden.

Begründung

Gymnasium Horkesgath am Standort Horkesgath erhalten! Keine Verlagerung von 700 Schülerinnen und Schülern nach Hüls

Unsere Forderung

Wir fordern die Stadt Krefeld und den Rat der Stadt Krefeld auf, das Gymnasium Horkesgath am bestehenden Standort Horkesgath 33 zu erhalten und von der geplanten Verlagerung nach Hüls abzusehen. Statt eines Standortwechsels fordern wir eine nachhaltige Weiterentwicklung und bedarfsgerechte Ausstattung des bestehenden Schulstandorts.

Warum wir den Standort Horkesgath erhalten wollen

Das Gymnasium Horkesgath ist ein gewachsener und stark nachgefragter Schulstandort. Rund 700 Schülerinnen und Schüler sind von der geplanten Veränderung betroffen.

Die Schule besteht jedoch nicht nur aus Unterrichtsräumen. Über viele Jahre wurde am Standort Horkesgath eine vielfältige schulische Infrastruktur aufgebaut: Sportangebote, Ganztagsversorgung, Mensa, kulturelle und musikalische Angebote, Forum und Bühne, technische und kreative Arbeitsbereiche wie der Makerspace sowie weitere schulische Projekte und Einrichtungen.

Diese gewachsenen Strukturen sind ein wesentlicher Bestandteil des Schulprofils und können nicht einfach durch einen Umzug in ein anderes Gebäude ersetzt werden.

Der Schulweg ist ein wesentlicher Bestandteil der Schulwahl

Viele Familien haben sich bewusst für das Gymnasium Horkesgath entschieden – unter anderem wegen des bestehenden Schulangebots und der Erreichbarkeit. Eine Verlagerung nach Hüls würde insbesondere für Schülerinnen und Schüler aus dem Westen Krefelds zu deutlich längeren Schulwegen führen.

Nicht jede Familie kann ihre Kinder täglich mit dem Auto zur Schule bringen. Schülerinnen und Schüler müssen ihre Schule möglichst sicher und selbstständig mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr erreichen können.

Eine Schulplanung muss deshalb nicht nur die räumlichen Kapazitäten eines Gebäudes betrachten, sondern auch die tatsächlichen Schulwege der betroffenen Kinder.

Die gesamte Krefelder Schullandschaft muss betrachtet werden

Die geplante Verlagerung des Gymnasiums Horkesgath steht nicht isoliert. Gleichzeitig sind weitere Veränderungen der Krefelder Schullandschaft geplant. Unter anderem soll das Hannah-Arendt-Gymnasium auslaufen. Damit stellt sich die grundsätzliche Frage, wie die Gymnasialversorgung in den verschiedenen Stadtteilen langfristig sichergestellt werden soll.

Insbesondere für den Westen Krefelds darf eine Verschlechterung der Erreichbarkeit nicht einfach als unvermeidbare Folge einer Neuordnung hingenommen werden.

Warum wird ein bestehender Schulstandort aufgegeben?

Besonders kritisch sehen wir, dass für den Standort Horkesgath in der bisherigen Schulentwicklungs- und Schulbauplanung bereits bauliche Weiterentwicklungen vorgesehen waren. Wenn ein bestehender Schulstandort erweitert und an zukünftige Anforderungen angepasst werden kann, muss nachvollziehbar dargelegt werden, warum nun stattdessen ein vollständiger Umzug die bessere und nachhaltigere Lösung sein soll.

Wir fordern deshalb eine transparente Gegenüberstellung:

Was kostet und bewirkt der Erhalt und die Weiterentwicklung des Gymnasiums Horkesgath am bestehenden Standort – und was kostet und bewirkt die Verlagerung nach Hüls? Dabei müssen neben den reinen Baukosten auch Schulwege, Verkehr, pädagogische Angebote, Sport- und Kulturmöglichkeiten, Ganztagsversorgung, zukünftige Schülerzahlen und die Auswirkungen auf die gesamte Krefelder Schullandschaft berücksichtigt werden.

Unsere konkreten Forderungen

1. Den Erhalt des Gymnasiums Horkesgath am bestehenden Standort Horkesgath 33.

2. Keine Verlagerung des Gymnasiums nach Hüls, solange nicht transparent und nachvollziehbar nachgewiesen wurde, dass diese Lösung für die gesamte betroffene Schülerschaft tatsächlich besser ist.

3. Eine transparente Prüfung der Schulwege aller betroffenen Schülerinnen und Schüler – insbesondere aus dem Westen Krefelds.

4. Eine vollständige Gegenüberstellung der Kosten und Folgen von Standorterhalt und Standortverlagerung.

5. Die Sicherung des bestehenden pädagogischen Angebots, einschließlich Sport, Ganztag, Mensa, Kultur, Musik, Technik und kreativer Angebote.

6. Eine Beteiligung der betroffenen Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und schulischen Gremien, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

7. Eine langfristige und ausgewogene Schulentwicklungsplanung für ganz Krefeld, bei der nicht einzelne Stadtteile gegeneinander ausgespielt werden.

Eine Schule ist mehr als ein Gebäude

Wir verstehen, dass die Stadt Krefeld vor schwierigen Entscheidungen bei der Entwicklung ihrer Schullandschaft steht. Gerade deshalb darf eine Schule mit einem gewachsenen Profil und einer großen Zahl betroffener Schülerinnen und Schüler nicht allein aufgrund von Gebäude- oder Flächenfragen verlagert werden.

Das Gymnasium Horkesgath gehört an den Standort Horkesgath.

Wir bitten den Rat der Stadt Krefeld, diese Entscheidung sorgfältig zu prüfen und den bestehenden Schulstandort zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Cisel Colak, Krefeld

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 12.09.2026
Sammlung endet: 24.09.2026
Region: Krefeld
Kategorie: Bildung

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Warum Menschen unterschreiben

Haselau

Schönere Ort der Schule zentral zw. Krefeld und Tönisvorst.

Weil Zentral gelegen

Damit die Schüler aus der Innenstadt nicht den weiteren Weg nach Hüls auf sich nehmen müssen.
80% der Kinder kommen nämlich aus Krefeld und nur 20 % aus Hüls.

Freundschaftliche Beziehung zu einer Schülerin

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