Keine Erhöhung der Steuersätze der Gemeindesteuer im Haushaltsj. 2026 der Gemeinde Hürtgenwald

Petition richtet sich an
Der Bürgermeister und der Gemeinderat der Gemeinde Hürtgenwald

597 Unterschriften

100 %
552 von 270 für Quorum in Hürtgenwald Hürtgenwald

597 Unterschriften

100 %
552 von 270 für Quorum in Hürtgenwald Hürtgenwald
  1. Gestartet 18.03.2026
  2. Sammlung noch 3 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Der Bürgermeister und der Gemeinderat der Gemeinde Hürtgenwald

Wir sind gegen die Erhöhung der Steuerlast, da die Bevölkerung am Rande ihrer Leistungsfähigkeit steht.
Die Kostenentwicklung muss zwingend gedeckelt werden.
Ein Umdenken in der Gemeindefinanzierung muss stattfinden.

Geplant sind von der Gemeinde folgende Erhöhungen:
Hebesatz Grundsteuer A von 870 auf 990 %
Grundsteuer B von 950 auf 1295 %
und die Gewerbesteuer von 510 auf 550 %
Außerdem ist eine jährliche, automatische Erhöhung des Hebesatzes der Grundsteuer B um 5 % für die nächsten 10 Jahre geplant.
Dann liegt der Hebesatz bei über 2100 %, hat sich somit mehr als verdoppelt!

Begründung

Weitere Belastungen der Bürger lösen das Problem der prekären Gemeindefinanzen nicht.
In ländlichen Gemeinden besitzen, gerade ältere Menschen oft große Grundstücke.
Damals für Obst- und Gemüseanbau oder Kleintierhaltung erworben.
Als Rentner, oder als Witwe mit 60 % der Rente, sind die Kosten kaum noch zu leisten.
Nach 40 oder 50 Jahren Berufsleben entsteht ein Armutsempfinden, da man sein Leben nicht mehr aus eigener Kraft leisten kann.
Es ist beschämend zu sehen, dass Menschen die dieses Land wieder aufgebaut haben in die Altersarmut abrutschen.
Evtl. muss Sozialhilfe beantragt werden. Das wiederum belastet die Kasse der Gemeinde erheblich.
Der nächste Schritt ist der Verkauf der Immobilie, aber der Markt ist angespannt.
Seit Jahren gelingt es der Gemeinde nicht Zuzug zu generiern. Die hohen Lebenshaltungskosten tragen nicht zur Attraktivität von Hürtgenwald bei.
Im Extrem kommt es zu einer Entvölkerung der Gmeinde und somit zu weiter steigenden Kosten für die Einwohner.
Die jüngeren Menschen in unserer Gemeinde sind ebenfalls maximal belastet.
30 bis 50 % pauschale Preissteigerungen in allen Bereichen, hohe Kosten für Kita´s und Schulen.
Vielleicht entscheidet man sich dadurch gegen Kinder und somit gegen die Gemeindeentwicklung.
Ein "Weiter so" ist keine Option, es ist Zeit für neue Wege!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Alfred Kohlgraf, Hürtgenwald
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.03.2026
Sammlung endet: 24.05.2026
Region: Hürtgenwald
Kategorie: Verwaltung

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Noch kein PRO Argument.

Auch wenn das Quorum in Hürtgenwald erreicht ist, gebe ich zu bedenken: Keine Steuererhöhung heißt nicht keine Belastung. Gespart wird dann bei uns vor Ort – bei Vereinen, Jugendarbeit, Dorffesten, Sportplätzen, Feuerwehr. Schulen/Kitas und Infrastruktur. Genau das trifft unser Dorfleben und den Zusammenhalt. Sicher wurden in der Vergangenheit Fehler gemacht – dafür können die heutigen Amtsträger aber nicht verantwortlich gemacht werden. Gleichzeitig wälzen Bund und Land immer mehr Aufgaben.

Warum Menschen unterschreiben

Weitere exorbitante Erhöhungen der Hebesätze konterkarieren die eigentlichen Ursachen für unausgeglichene Kommunalhaushalte und sind nicht mit den Grundsätzen der Landeshaushaltsordnung in Einklang zu bringen.
"Erdrosselungssteuern" sind im übrigen verfassungswidrig.

Weil wir in Hürtgenwald ein Grundstück haben und wir schon hohe Grundsteuern zahlen und wenn es noch höher wird müssen wir in ein paar Jahren verkaufen und meine armen Nachbarn zahlen mit Haus noch mehr

Es ist selbstverständlich, dass entstehende Budgetlücken in den Gemeinden gedeckt werden müssen. Dennoch sollte es nicht die dauerhafte Lösung sein, hierfür immer auf die finanzielle Belastung der Bewohner zurückzugreifen – insbesondere in Zeiten allgemeiner Teuerung, in denen viele Menschen bereits mit steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben.

Im Vergleich zu anderen Gemeinden, in denen die Steuern wesentlich niedriger sind, stellt sich die berechtigte Frage, warum dies dort möglich ist. Die Verantwortlichen sollten daher Maßnahmen und Ideen prüfen, wie Budgetlücken auch auf anderen Wegen geschlossen werden können, anstatt ausschließlich die Bürger zusätzlich zu belasten.

Die Grundsteuer ist schon zu ho. Eine weitere Erhöhung ist nicht mehr zu bezahlen

Die Bürger dürfen und können nicht ständig mehr belastet werden-
die Nichtfinanzierbarkeit seitens der Gemeinde wird abgewälzt auf die Bürger;
so kann kein Privathaushalt wirtschaften und die Kommune sollte sich langfristig wirtschaftlicher aufstellen-auch wenn dies
zum Teil "schmerzhafte"Kürzungen/Einsparungen bedeutet.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern