Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Parkgebühren für ambulante Pflegedienste, die auf das Auto angewiesen sind, sind auf Dauer kaum tragbar. Ein Pflegedienst fährt zu einem Kunden, um ihn zu versorgen und zu pflegen. Er versucht dem Kunden das Leben außerhalb eines Pflegeheims oder eines Krankenhauses zu ermöglichen.
Wohnt ein Kunde mitten in einer Innenstadt, so hat der Pflegedienst kaum eine Chance den Kunden pünktlich zu versorgen, weil erst ein Parkplatz gefunden werden muss. Steht man im Parkverbot, so wird dies sehr teuer. Kostenpflichtige Parkplätze können die zu pflegenden genauso wenig auf Dauer tragen, wie der Pflegedienst selbst.
Als Lösung schlagen einige Städte vor, einen Parkausweis zu einem Pauschalpreis zu erwerben. Die Voraussetzung für so einen Ausweis für ambulante Pflegedienste ist, dass auf dem Fahrzeug zu erkennen ist, von welchem Pflegedienst es ist. Dies soll mittels Werbung das Fahrzeug erkennbar machen.
Allerdings gibt es immer mehr Pflegedienste, die es sich zum Markenzeichen machen, ihre Fahrzeuge werbefrei zu lassen. Dies dient dem Schutz der Privatsphäre des Kunden. Nicht jeder möchte zeigen, dass der Pflegedienst zu einem kommt.
Begründung
Jeder kann in die Situation kommen, gepflegt werden zu müssen. Das letzte worüber man sich dann Sorgen machen möchte, sind die Parkgebühren.
Menschen sind auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen. Es muss doch möglich sein, dass die Pflege der Pflegebedürftigen im Vordergrund steht, und nicht die Bereicherung der Komunen durch Parkgebühren oder Strafzettel.
Anhand einer Halterabfrage über das Kennzeichen, kann man auch sehen, ob es sich um ein Fahrzeug eines Pflegedienstes oder ein Privatfahrzeug handelt.