Neuigkeiten
-
Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 10.01.2021Diese Petition wurde versehentlich veröffentlicht und wird zurück gezogen.
Petition richtet sich an: Delegierte des Bundesparteitages der Christlich Demokratischen Union
Bitte nominieren Sie keinen weltpolitischen Azubi zum Parteivorsitzenden und möglichen Kanzlerkandidaten!
Deutschland und Europa brauchen einen Kanzlerkandidaten, der als Kanzler nicht erst einige Lehrjahre brauchen würde, um die Herausforderungen der Weltpolitik adäquat zu begreifen, sondern der vom ersten Tag im Amt an daran arbeiten kann, unsere Sicherheit, Stabilität und unsere freiheitliche Demokratie auf der Basis des Grundgesetzes gemeinsam mit unseren Verbündeten zu verteidigen.
Nach 16 Jahren im Amt wird unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel in diesem Jahr das Amt auf eigenen Wunsch abgeben.
Im Laufe ihrer Amtszeit hat sie sich international eine starke Position erarbeitet und in Deutschland, Europa und der Welt entscheidenden Anteil daran gehabt, eine Reihe von Krisen zu bewältigen.
Mit einem weltpolitischen Schwergewicht im Kanzleramt kann Deutschland Sicherheit, Wohlstand und Stabilität am besten bewahren und für die Zukunft sichern. Dieses weltpolitische Gewicht wird jedoch nicht mit dem Amt weiter gegeben, sondern hängt stark von der Person ab, die das Amt bekleidet.
Deutschland, Europa und die Welt können es sich keinen weltpolitischen Azubi im Amt des Bundeskanzlers leisten, der nicht erkennt, dass die europäische Einigung und das transatlantische Bündnis für uns nicht nur essenziell sind, sondern auch aktiv von Autokraten in Moskau, Peking und anderswo bedroht werden. In einer Situation, in der wir es in Deutschland und Europa alltäglich mit hybriden Bedrohungen und der propagandistischen, geheimdienstlichen, ökonomischen und technologischen Infiltration durch undemokratische Regime zu tun haben, kann die Antwort nicht der x-te "Reset", erneutes Appeasement oder "Wandel durch Handel" sein.
Der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin schwört im Amtseid gegenüber dem deutschen Volk, dass er oder sie "seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen" wird. Die Erfüllung dieses Amtseides erfordert es, unser politisches System und unseren Rechtsstaat gegen Angriffe von innen und außen zu verteidigen.
Realistisch betrachtet kann diese Wahrung und Verteidigung nur gemeinsam mit unseren europäischen und transatlantischen Verbündeten gewährleistet werden und nur, wenn die nächste Bundesregierung mit dem Kanzler an der Spitze auch einen funktionierenden "Freund-Feind-Radar" hat und sich keine Illusionen über partnerschaftliche Beziehungen mit sich uns und unseren Interessen gegenüber häufig aggressiv oder subversiv verhaltenden undemokratischen Staaten wie Russland, China und der Türkei macht.
Auf der Basis einer realistischen Einschätzung der Regierungen dieser Länder sind selbstverständlich konstruktive, friedliche und gutnachbarschaftliche Beziehungen das Ziel. Aber dieses wird sich nicht durch eine vorauseilende Aufgabe unserer Normen und Werte und des Völkerrechts und eine unterwürfige oder kumpelhafte Haltung oder gar Wunschdenken erreichen lassen, sondern nur auf der Grundlage der eigenen Stärke und aus der Einforderung von Respekt heraus.
Der nächste Vorsitzende der CDU und mögliche gemeinsame Kanzlerkandidat von CDU und CSU sollte daher bereits eine jahrelange welt- und außenpolitische Kompetenz und eine Reputation als ausgewiesener Europäer und Transatlantiker mitbringen. Unter anderem bei unseren engsten Verbündeten in den USA, Großbritannien und Frankreich haben Rechtspopulismus gepaart mit ausländischer Wahlbeeinflussung bereits schweren Schaden angerichtet. Ein starker deutscher Partner im Kanzleramt kann dabei helfen, unsere Partner zu stabilisieren und durch internationales Zusammenwirken unsere ureigenen Interessen am effektivsten wahren. Denn wenn unsere Partner, Bündnisse und Vereinbarungen scheitern, brechen auch für uns schwere Zeiten an.
Als Delegierte der Christlich Demokratischen Union Deutschlands treffen Sie für eine Partei der staatspolitischen Verantwortung bei der Wahl des Vorsitzenden eine Entscheidung von staatstragender Bedeutung und weltpolitischer Dimension für die nächsten 4 oder mehr Jahre.
Weltpolitik ist eine Kernaufgabe, die mit dem Amt des Bundeskanzlers verbunden ist. Wählen Sie einen Kandidaten, der diese Kompetenz erwiesenermaßen mitbringt und der bei unserem Verbündeten Vertrauen, sowie bei unseren Widersachern jeglicher Couleur wenig Begeisterung auslöst.
Ein Handwerksbetrieb darf von keinem Azubi geführt werden. Warum sollten wir es im Kanzleramt anders halten?
Petition gestartet:
10.01.2021
Sammlung endet:
16.01.2021
Region:
Deutschland
Kategorie:
Sicherheit