L 18/133 - Anregungen zum Umweltschutz

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

2 Unterschriften

Die Petition wurde abgeschlossen

2 Unterschriften

Die Petition wurde abgeschlossen

  1. Gestartet 2012
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Dies ist eine Online-Petition der Bremischen Bürgerschaft.

Petition richtet sich an: Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

Einsparung von Ausgaben durch....

1.durch Ersetzung sämtlicher Behelfsampeln mit Verkehrsinseln, wobei winklige Kurven ein Stoppschild brauchen

2.Umrüstung sämtlicher Ampellichter auf LED, um die Stromkosten in diesem Bereich um das 16-fache zu reduzieren und um Kosten zum ständigen Kauf von Glühbirnen zu kaufen.

3.Ersetzung sämtlicher Händetrocknerpapiere durch Stoffabtrocknungsrollen

4.Ersetzung sämtlicher einseitig druckender Drucker auf beidseitgi druckender Drucker

5.Errichtung von Rechtsabbiegerkeilen, an denen Busse von Buslinien aufgrund von fehlenden Grünpfeilen wegen Nichterfüllung aller Bedingungen warten müssen.

6.

ZU 3)Eingespart wird Benzin, besonders jetzt aufgrund des Rekordpreises an den Tankstellen und Strom, da

die vorhandenen Rechtsabbiegersignalanlagen eingespart werden.

Gegen wen, insbesondere welche Behörde/Institution richtet sich Ihre Beschwerde?

Gegen die Straßenverkehrsordnung, in der es keine Pflicht für so etwas gibt.

Muss nach Ihrer Vorstellung ein Gesetz/eine Vorschrift geändert/ergänzt werden?

Wenn ja, welche(s)?

Es muss nach meiner Vorstellung eine Pflicht für so etwas im Straßenverkehrsgesetz zu stehen sein.

Bitte begründen Sie Ihre Bitte/Beschwerde!

Allein die Kommunen und Landkreise haben insgesamt eine Verschuldung von 595,3 Mrd. Euro (Stand

September 2011), welche durch diese Maßnahme die Einnahmen von Kommunen und Landkreisen

extrem stark erhöht werden. Dies erhöht die Ausgaben der Kommunen und Landkreise, was zu mehr

Wirtschaftswachstum und Steuereinnahmen führt.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Kussatz

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 07.05.2012
Sammlung endet: 19.06.2012
Region: Freie Hansestadt Bremen
Kategorie:  

Neuigkeiten

  • Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Land) vom 13. Februar 2013

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingabe für erledigt zu erklären:

    Eingabe Nr.: L 18/133

    Gegenstand:
    Anregungen zum Umweltschutz

    Begründung:
    Der Petent regt unter anderem an, Ampelanlagen auf LED -Lampen umzustellen,
    Händetrocknerpapiere durch Stofftrocknungsrollen sowie Drucker durch Duplexdrucker zu ersetz en.
    Zur Begründung führt er aus, die vorgeschlagenen Maßnahmen bewirkten eine erhebliche
    Kostenersparnis. Die Petition wird von zwei Mitzeichnern unterstützt.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen des Petenten Stellungnahmen des Senators für
    Umwelt , Bau und Verkehr sowie der Senatorin für Finanzen eingeholt. Außerdem hatte der Petent die
    Möglichkeit, sein Anliegen im Rahmen der öffentlichen Beratung mündlich zu erläutern. Unter
    Berücksichtigung dessen stellt sich das Ergebnis der parlamentarischen P rüfung zusammengefasst
    wie folgt dar:

    Die vom Petenten angeregte Änderung der Straßenverkehrsordnung obliegt der Gesetzgebung des
    Bundes. Insoweit müsste er sich gegebenenfalls an den Petitionsausschuss des Deutschen
    Bundestages wenden.

    In Bremen werden bereits seit einigen Jahren die vorhandenen Hochvolt -Lichtsignalanlagen auf LED -
    Technik umgerüstet. Dieses Projekt soll noch im Jahr 2013 abgeschlossen werden. Die Stromkosten-
    und Erhaltungskostenersparnis liegt jährlich im sechsstelligen Bereich. Nebenbe i wird auch Müll
    eingespart, weil wesentlich weniger defekte Glühbirnen entsorgt werden müssen.

    Alle anderen Anlagen in Bremen sind mit Niedervolttechnik ausgestattet und haben bereits einen
    wesentlich niedrigeren Energieverbrauch. Sie sind aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht auf LED -
    Technik umstellbar. Ein Austausch erfolgt erst im Rahmen des erforderlichen Neubaus.

    Vor einigen Jahren wurde der Einsatz von Stoffhandtuchrollen in der bremischen Verwaltung getestet.
    Da es bei der Lagerung der benutzten und damit feucht-schmutzigen Stoffhandtuchrollen hygienische
    Bedenken (Keimentwicklung) gab und es auch zum Teil zu Engpässen und zu Problemen in den
    Waschtischbereichen kam, wird ein flächendeckender Einsatz von Stoffhandtuchrollen nicht
    weiterverfolgt. Die eingesetzten Papierhandtücher sind in der Regel aus Recyclingpapier.

    Seit Oktober 2009 haben alle über den Rahmenvertrag beschafften Drucker eine Duplexfunktion.

    Begründung (PDF)

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