Legalisierung von Vertrieb und Konsum von Snus in Deutschland

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

3 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

3 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2015
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Der Zollsenat des Finanzgerichts Düsseldorf hat unter Az. 4 K 2021/12 VTa entschieden, dass schwedischer Snus, ein mit Salzen versetzter Tabak, der unter die Ober- oder Unterlippe gesteckt und so konsumiert wird, in der Europäischen Union nicht über das Internet bestellt und vertrieben werden darf. Snus darf lediglich in Schweden und Dänemark konsumiert und vetrieben werden. Mit dieser Petition soll der Gebrauch,so wie der Vertrieb von Snus, in Deutschland legalisiert werden.

Begründung

Snus,Skruff oder andere Variationen werden immer beliebter in Deutschland.Da man jedoch nur aus Skandinavien diese mühsam bestellen muss,ist es ein sehr anstrengender Prozess bis man es zum Konsum hat. Durch das Vertriebsverbot ist es unmöglich hier in Deutschland Snus legal zu erwerben.

im folgenden erläutere ich Ihnen,warum der Vetrieb von Snus legalisiert werden sollte :

  1. Der Genuss von Snus ist in Schweden verbunden mit einem reduzierten Risiko, regelmäßig zu rauchen, und einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, das Rauchen aufzugeben.

  2. Rauchloser Tabak ist 99 % weniger schädlich als Rauchen.

  3. , dass das Fehlen effizienter Möglichkeiten für Raucher, Belästigungen zu vermindern, verkehrt und ungerecht ist und den Rechten und den Interessen der Raucher und der Volksgesundheit widerspricht.

  4. Raucher, die zu Snus übergehen, statt weiter zu rauchen, und neue Tabakanwender, die statt zu rauchen nur Snus benutzen, haben im Vergleich zu Rauchern erhebliche gesundheitliche Vorteile.

  5. Nikotinabhängige Raucher haben das Recht, ihre Wahl aus einer Palette sichererer Nikotinprodukte zu treffen und präzise, unvoreingenommene Informationen für ihre Wahl zu erhalten.

  6. Das Risiko von nachteiligen Folgen durch den Gebrauch von Snus ist niedriger als beim Rauchen – insgesamt um geschätzte 90 %.

  7. Die schwedischen Erfahrungen mit Snus unter Männern waren positiv. Die Ergebnisse sind es wert, anderswo wiederholt zu werden.

  8. Der Gebrauch von rauchlosen Produkten mit niedrigem Gehalt an Nitrosaminen ist eindeutig erheblich weniger schädlich als Tabakrauchen.

  9. In Schweden, wo anscheinend ein erheblicher Übergang vom Rauchen zu Snus erfolgt ist, hat die Verfügbarkeit von Snus möglicherweise einen günstigen Einfluss auf die Volksgesundheit.

  10. Es besteht weitgehend Einigkeit in der Tabakforschung und der Fachwelt, dass der Gebrauch von rauchlosem Tabaks (RT) bei weitem weniger schädlich ist als Rauchen. Obwohl die Schätzungen nicht präzise sind, führt RT nur 0,1 % bis 10 % des Risikos beim Rauchen mit sich.

  11. Im Vergleich zum Zigarettenrauchen ist der Gebrauch von westlichen rauchlosen Tabakprodukten (RT) nur mit seinem sehr geringen Risiko lebensbedrohender Krankheiten verbunden (nach Schätzungen einige wenige Prozent des Risikos beim Rauchen oder noch weniger).

  12. Rauchloser Tabak mit niedrigem Nitrosamingehalt und pharmazeutisch reine Nikotinprodukte sind der vielversprechendste Weg zu Minderung der Schäden durch Nikotineinnahme bei Rauchern, die unfähig oder nicht gewillt sind, Tabak oder Nikotineinnahme aufzugeben.

  13. Der Gebrauch von westlichem rauchlosem Tabak (RT) ist wesentlich weniger schädlich als das Zigarettenrauchen. Dies dürfte sicher nicht überraschen angesichts der Tatsache, dass RT den Körper nicht den schädlichen Verbrennungsprodukten und Schädigung der Lunge aussetzt, die das Rauchen verursacht.

  14. Ist Rauchern das unterschiedliche Risiko zwischen den Produkten nicht bewusst, so sind sie offensichtlich nicht geneigt, von Zigaretten zu rauchlosem Tabak zu wechseln, um ihr Risiko zu mindern.

  15. Es gibt keine Krankheit, für die das Risiko durch rauchlosen Tabak größer wäre als das Risiko durch Rauchen.

  16. Die gegenwärtigen Regelungen der Tabakpolitik beruhen auf der Annahme, dass alle Tabakprodukte das gleiche Risiko bergen und dass Raucher entweder mit dem Rauchen aufhören oder sich dem Tod durch von Tabak ausgelöste Krankheit ausgesetzt sehen. Diese Regelungen ignorieren unser Wissen über das relative Risiko von rauchlosem Tabak.

  17. Viele Gegner der Schadensminderung durch Tabak glauben irrtümlich, dass der Wechsel von Zigaretten zu rauchlosem Tabak das Risiko von Mund- und Kehlkopfkrebs erhöht.

  18. Kinder und Jugendliche sollten angehalten werden, niemals mit dem Gebrauch von Tabak zu beginnen, und gegenwärtige Tabakbenutzer sollten ermutigt werden aufzuhören. Raucher, die nicht aufhören können oder wollen, sollten ermutigt werden, zu rauchlosen Tabakprodukten mit dem geringsten Risiko überzugehen.

  19. Es ist erwiesen, dass RT- (Rauchloser Tabak) Produkte als effiziente Nikotinlieferanten Zigaretten ersetzen und als Hilfe zum Aufhören dienen können.

  20. Als Art der Nikotinaufnahme ist der Gebrauch von nicht brennbarem Tabak je nach Produkt in der Größenordnung 10 bis 1000 Mal weniger gefährlich als Rauchen.

  21. Die schwedischen Daten belegen nicht die These, dass rauchloser Tabak (d.h. schwedischer Snus) das Tor zu späterem Rauchen öffnet.

  22. Der Gebrauch von Snus in Schweden ist mit einem verminderten Risiko verbunden, regelmäßig zu rauchen.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 12.11.2015
Sammlung endet: 11.05.2016
Region: Deutschland
Kategorie:  

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

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