Mehr Gerechtigkeit beim Kindesunterhalt.

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

1 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

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Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2023
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Ich fordere hiermit, dass auch das Einkommen des Elternteils berücksichtigt wird, bei welchem das Kind lebt.

Begründung

Mein Mann ist seinem Sohn gegenüber zum Unterhalt verpflichtet, aus einer vorherigen Partnerschaft. Wir haben eine gemeinsame Tochter und ich bin berufstätig, verdiene jedoch ca. 30% weniger als mein Mann.
Wir haben bisher regelmäßig und pünktlich einen Unterhalt in Höhe von 314€ für seinen Sohn geleistet.
Wenn wir diese Rechnung einmal verdeutlichen:
Netto: 1860€
Unterhalt: 314€
Rest: 1546€
Selbstbehalt: 1370€
Rest für Tochter: 176€
Bisher war dies für uns auch vollkommen okay, da wir durch unsere Tochter wissen: Hey - Kinder kosten Geld..
Die Kindesmutter fordert nun eine weitere Erhöhung und hat damit erreicht, dass der Selbstbehalt um 10% gekürzt wird, da ja auch ich Einkommen erziele. Auch akzeptiert die Gegenseite erstmal keinen Abzug von berufsbedingten Aufwendungen. Es ist zurzeit alles noch in Klärung beim Anwalt.
Für mich kommt hier folgende Fragen auf:

  • Warum wird nicht darauf geachtet, welches Einkommen das andere Elternteil erzielt, bei welchem das Kind lebt? Dies wird erst betrachtet wenn das Kind volljährig ist.

Und deshalb fordere ich dazu auf, dass beide Elternteile ihr Einkommen offen legen müssen, um ein Gleichgewicht in dieses Thema zu bringen. Selbstverständlich soll der Unterhaltspflichtige mehr zahlen, wenn er mehr verdient wie die Gegenseite. Aber was ist im umgekehrten Fall? Es darf nicht sein, dass ein Elternteil dermaßen geschröpft wird und ihm nicht mal der Selbstbehalt übrig bleibt. Die Düsseldorfer Tabelle, dieses ganze Berechnungsschema ist dermaßen veraltet und bedarf dringend einer Überprüfung/Änderung. Es wird bei einer Vollzeitstelle erwartet, einen weiteren Nebenjob anzunehmen, um den vollen Unterhalt zahlen zu können. Auch der Unterhaltsverpflichtete hat ggf. weitere Familie und ein Anrecht darauf, mal einen Tag frei zu haben.
Ich möchte noch mal betonen, dass es hierbei nicht darum geht, keinen Unterhalt zahlen zu müssen. In unserem Fall ist der Unterhalt wahrscheinlich in den nächsten Jahren erledigt, da das Kind bald 18 wird. Dennoch möchte ich mich für dieses Thema einsetzten.
Es würde mich freuen wenn wir mit dieser Petition etwas erreichen könnten!

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.05.2023
Sammlung endet: 04.08.2023
Region: Deutschland
Kategorie: Familie

Neuigkeiten

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