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Die Petition wurde abgeschlossen
Petition richtet sich an: Parlament
Die Corona-Krise zeigt, dass ausschließlich marktwirtschaftliche Richtlinien für medizinische Einrichtungen nicht genügen. Sie gehören in staatliche Obhut. Wie kann es sein, dass Medizintechnik da ist und Personal in Kliniken fehlt bei unserem Arbeitslosenstand? Wie kann es sein, dass die nächste Entbindungsklinik ca. eine Auto-Stunde weit entfernt liegt, z.B. Raum Döbeln.
Ebenso der öffentliche (Nah-) Verkehr. Wenn Bus und Bahnlinien Region übergreifend aufeinander abgestimmt, zuverlässig und preiswert mehrmals täglich bis in die Dörfer nutzbar sind, dann werden sie auch wieder genutzt. Das können viele Einzelunternehmen nicht optimal gewährleisten, wie man an ausgedünnten Touren und Fahrzeiten sieht. Nicht zuletzt die Altersstruktur erfordert hier ein Umdenken.
Wer den Verkehr und die Umweltbelastung reduzieren will, muss auch die Postdienstleistungen wieder einheitlich, das heißt staatlich organisieren. Zur Zeit fahren täglich mehrere verschiedene Post- und Paket-Boten durch unseren Ort. Wieso? Ist CO2 sparen nur Alibi? Fehlen Arbeitsplätze, wäre eine generelle 35 oder 30 Stunden Woche angebracht, damit lässt sich die vorhandene Arbeit gerechter verteilen.
Begründung
Ist die medizinische und verkehrstechnische Versorgung übergeordnet staatlich organisiert, ist die regionale Versorgung auch in weniger lukrativen Bereichen gewährleistet. Menschen sehen wozu sie Steuern zahlen, spüren, dass sie auch persönlich einen konkreten Nutzen davon haben. Unsere CO2 Ziele lassen sich durch weniger Lastwagen- und Auto Verkehr weit besser erreichen. Das Klima wartet nicht, es ändert sich einfach.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
15.02.2021
Sammlung endet:
14.04.2021
Region:
Deutschland
Kategorie:
Wirtschaft