Ich unterstütze mit meiner Unterschrift die Forderung des Kolpingwerkes Landesverband Nordrhein-Westfalen:

  1. Die religiöse Verfolgung von Christen, Jesiden sowie schiitischer und anderer Muslime im Irak und Syrien durch die IS sofort zu beenden. Unsere Sorge gilt den von Mord und Vertreibung betroffenen Menschen. Die humanitäre Hilfe muss Vorrang vor allen anderen Maßnahmen haben. Wir fordern die Bundesregierung auf, diese Unterstützung für die verfolgten und bedrohten Menschen zu verstärken.
  2. Es ist erforderlich alles zu tun, damit die verfolgten und bedrohten Menschen in ihrer Region bleiben können. Sofern es notwendig ist, soll die Bundesregierung Menschen, die Schutz in Deutschland suchen, diesen Schutz gewähren. Alle beteiligten Ebenen der Politik werden aufgefordert, die entsprechenden Rahmenbedingungen für die Aufnahme der Flüchtlinge und eine menschenwürdige Unterbringung zu schaffen. Die Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen fordern wir auf, räumliche Kapazitäten zur Verfügung zu stellen.
  3. Die politisch Verantwortlichen auf allen Ebenen werden aufgefordert, die Flüchtlingsarbeit in Deutschland, die auch zum großen Teil ehrenamtlich geleistet wird, verstärkt zu unterstützen.

Begründung

Wir erleben im Irak und in Syrien einen Genozid durch die Ermordung und die systematische Vertreibung überwiegend von Christen und Jesiden. Das grauenvolle Vorgehen durch den sogenannten Islamischen Staat (IS) ist ein abscheuliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Weltweit werden zurzeit viele Millionen Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt und unterdrückt. Die meisten von ihnen sind Christen. Der Bedrohung durch den militanten Islamismus und durch religiös motivierte Terrorgruppen muss die Weltgemeinschaft entschieden entgegentreten.

Hundertausende Flüchtlinge leben derzeit in dramatischen Verhältnissen. Sie haben nicht einmal das Nötigste zum Überleben. Tausende von Kindern müssen im Schlamm oder auf Betonböden schlafen. Deshalb ist es notwendig, lautstark die Stimme zu erheben und sich aktiv gegen religiöse Verfolgung und für die betroffenen Menschen einzusetzen.

Es wird eine große Flüchtlingswelle auf uns zukommen, die auch eine große Bereitschaft zu bürgerschaftlichem Engagement bei der konkreten Hilfe vor Ort erfordern wird. Die Aktion des Kolpingwerkes Landesverband NRW wird unterstützt von Weihbischof Dieter Geerlings aus dem Bistum Münster. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz. Auch der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Röttgen, ist ein Unterstützer der Aktion des Kolping-Landesverbandes NRW.

Neben dieser Unterschriftenaktion im Internet werden die Kolpingsfamilien im Kolpingwerk Landesverband NRW in den kommenden vier Wochen Unterschriften sammeln. An einem Aktionswochenende am 27. und 28. September sollen in den Pfarrgemeinden des Bundeslandes, in denen Kolpingsfamilien aktiv sind, vor allen Gottesdiensten Mahnwachen abgehalten werden. Auch hier werden weitere Unterschriften gesammelt, die anschließend an den Bundestagspräsidenten oder ein Mitglied der Bundesregierung übergeben werden sollen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Kolpingwerk Landesverband Nordrhein-Westfalen aus Paderborn
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Zusammen mit den Papierunterschriften haben wir etwa 18.000 Unterstützer unserer Forderungen gefunden. Dafür herzlichen Dank. Die Unterschriften werden in der kommenden Woche an den Bundestagsvizepräsidenten Peter Hintze übergeben. Unser Einsatz für die wegen ihrer Religion verfolgten Menschen geht weiter, politisch, aber auch in der konkreten Hilfe bei uns vorort.

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.