• Von: Thomas Locker mehr
  • An: Landrat Dr. Reuter, Bürgermeister Hans Klug
  • Region: Aschaffenburg / Großos...
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 150 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Antrag auf Verkehrsentlastung durch eine direkte Zufahrt zum Tegut Markt in Großostheim, Pflaumheim

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Aktueller Status:
Gestern fand die Sitzung des Bauausschusses statt:
Leider wurde in einer ersten Prüfung durch das Kreisverkehrsamt eine direkte Zufahrt von der Kreisstraße zum Tegut Markt abgelehnt. Vorgeschlagene Alternativen erschienen dagegen wenig sinnvoll. Da sich einige Vertreter der Bauverwaltung für den Antrag stark machten, wurde er zumindest nicht abgelehnt, aber aufgrund der gegenwärtigen Situation erstmal auf unbestimmte Zeit zurückgestellt.
Bedauerlich war, dass die Vertreter des Bauausschusses im Vorfeld offensichtlich nicht über die Ergebnisse der Verkehrsmessungen informiert waren und im Rahmen der Sitzung das gemessene Verkehrsaufkommen nicht erwähnt wurde. Auch entstand für mich der Eindruck, dass viele Ausschussmitglieder den Antrag und die Begründung für den Antrag im vorab nicht gelesen hatten oder nicht vorgelegt bekamen, was natürlich eine schlechte Grundlage für eine Bewertung der Problematik darstellt. Fragwürdig war auch, dass die Anzahl der Unterschriften zwar genannt wurde, die Liste selbst (von mir ausgedruckt und übergeben) und die Kommentare der Anwohner aber keine weitere Beachtung fand. Offensichtlich ist die Meinung der Bürger und vor allem der Anwohner hier nicht wirklich von Interesse.

Eine ergebnisoffene und unter den Aspekten der Risikominimierung durchgeführte Prüfung durch das Kreisverkehrsamt hätte zweifellos zu einem anderen Ergebnis führen müssen. Ein direkte Zufahrt, parallel zur jetzigen Zufahrt zur Rudelzauerstraße wäre sicher auch nicht völlig unproblematisch. Das Gesamtrisiko und insbesondere die Gefahr, dass Kinder in einer schweren Unfall verwickelt werden, wäre aber damit stark gesenkt worden. Ich bezweifle daher, dass hier wirklich vor Ort die Situation analysiert und die Gefahren objektiv bewertet wurden.
Ich habe im Laufe der letzten Wochen viele vergleichbare Zufahrten von/zu Orts-, Kreis und sogar Bundesstraßen in anderen Landkreisen (Miltenberg, Erbach, Darmstadt-Dieburg) gesehen. Dort ist dies scheinbar problemlos möglich, wohin gegen in unserem Landkreis leider weiterhin dem ungestörten Verkehr der Kreisstraße gegenüber der Sicherheit der Kinder Vorrang eingeräumt wird.

Ich werde mich daher nochmal an den Landrat wenden und um eine erneute Prüfung des Sachverhalts bitten.
Meine Bitte an alle betroffen, schreibt ebenfalls an Herrn Landrat Dr. Reuter und an die von uns gewählten Vertreter der Parteien im Gemeinderat um den Anliegen Nachdruck zu verleihen. Adresse kann ich gerne schicken (Kontakt ueber diese Formular).

In diesem Sinne schonmal vielen Dank für Eure Unterstützung

Petitiontext:

Die lange, umständliche und durch ein Wohngebiet geführte Zufahrt zum Pflaumheimer Tegut Markt soll durch eine direkte Anbindung an die Wenigumstädter Straße (Kreisstraße) sicherer, bequemer und nicht zuletzt auch umweltfreundlicher gestaltet werden. Ein diesbezüglicher Antrag wurde von mir Anfang Juni bei Herrn Landrat Reuter eingereicht (zuständig für die Kreisstraße). Daraufhin wurde die Notwendigkeit (Verkehrsmessung) sowie die Realisierung vom Kreisverkehrsamt und der Gemeinde Großostheim geprüft
Im folgenden die Begründung des Antrags mit der Bitte um zahlreiche Unterstützung durch Unterzeichnung dieser Petition und Weiterleitung des Links.
Die Unterschriften werde ich dann dem Bauausschuss am 08.08.2013 übergeben (Termin zu dem der Antrag erstmals öffentlich beraten werden soll).

Begründung:

- Weg- und Zeitersparnis für Kunden und Zulieferer

- Keinerlei zusätzliche Belastung für andere Anwohner durch die direkte Zufahrt

- Umweltschutz durch Verkürzung der Zufahrtslänge von 250m auf 10m (für An- und Abfahrt von 500m auf 20m), dadurch auch geringere Kosten für die Straßenwartung

- Emissionsschutz für die Anwohner und Hortkinder:
Das für ein Wohngebiet ohnehin schon unnötig hohe Verkehrsaufkommen. ist in den letzten Jahren nochmals deutlich angestiegen. Gründe dafür sind vor allem die stark verlängerten Öffnungszeiten des Marktes. Während früher Wochentags wenigstens ab 18.30 bzw. Samstag ab 16.00 Uhr Ruhe war, sind die Anwohner hier nun an 6 Tagen in der Woche von 08.00 bis 20.00 Uhr Lärm und Abgasen ausgesetzt (Zulieferer und Angestellte fahren sogar ab 06.00 Uhr bis 21.00 Uhr, sowie sonntags). Im Sinne des Emissionsschutzes ist eine solche Zufahrt sicher nicht mehr zeitgemäß (zulässig?).

- Die Gefährdung von Kindern durch das unnötig hohe Verkehrsaufkommen wird deutlich reduziert (gemessen wurde ein Schnitt von 890 Fahrzeugen pro Tag an der Einmündung Bettgesgraben / Rudelzauerstraße - an Werktagen noch deutlich mehr)
Im Wohngebiet entlang der Rudelzauerstraße, wie auch in der Rudelzauerstraße selbst, wohnen sehr viele Kinder. Diese sind hier täglich unterwegs zur Schule, zum Hort, zum Spielplatz und natürlich auch einfach so beim Spielen (Schulweg, Spielplatz, Hort und Jugendheim liegen direkt an dieser Straße).
Problematisch ist dabei, dass die Zufahrt zum Tegut ebenfalls entlang der Rudelzauerstraße führt, womit sich die Wahrscheinlichkeit für einen Unfall sehr stark erhöht. Neben vielen vernünftigen Kunden gibt es leider auch ein nicht unerheblich Zahl die (bezogen auf die unübersichtliche Verkehrssituation) zu schnell fahren, nicht blinken und vor allem auch die bestehenden Vorfahrtsregelungen komplett missachten (besonders bedenklich am Bettgesgraben).Rücksichtnahme auf Kinder ist leider auch nicht immer vorhanden. Die hier genannten Umstände, in Verbindung mit der für Kinder sehr schwer zu überblickenden Verkehrssituation (bei der Zufahrt zum Parkplatz gegenüber dem Bettgesgraben, sowie an der Kreuzung, sind jeweils vier, teilweise schwer bzw. nicht einsehbare, Straßen zu beachten), führt regelmäßig zu kritischen Situationen bei denen Schulkinder und spielende Kinder (es handelt sich hier immerhin um ein Wohngebiet mit vorwiegend jungen Familien) gefährdet werden.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Großostheim, 19.07.2013 (aktiv bis 18.10.2013)


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