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Bild zur Petition mit dem Thema: Arbeitslosengeld - Anspruch auf ALG I nach Arbeitsjahren Arbeitslosengeld - Anspruch auf ALG I nach Arbeitsjahren
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 417 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

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Arbeitslosengeld - Anspruch auf ALG I nach Arbeitsjahren

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen das ALG I mehr an den Arbeitsjahren auszurichten. Es ist nicht richtig, dass man nach 24 Monaten jeweils einen vollen Anspruch für 12 Monate ALG I erwirbt.

Begründung:

Sehr geehrte Damen und Herren! Diese Tatsache wird vielfach aus meiner Sicht ausgenutzt. Andererseits gibt es viele Menschen im Alter zwischen 50 und 60 die ohne Verschulden arbeitslos werden, aber ihr ganzes Leben de facto gearbeitet haben und dann ganze sechs bis zwölf Monate länger geschützt sind. Das System des ALG I erachte ich für ungerecht und nicht sinnvoll. Aus meiner Sicht wird das System teilweise von einigen jungen Menschen ausgenutzt. Vielfach gibt es hier "Karrieren", die mal Arbeit haben und mal nicht und sich aber auch keine allzu große Mühe geben und dadurch ihren Job immer wieder riskieren und gekündigt werden. Häufig wird dann das ALG I ausgenutzt über fast volle sechs bis zwölf Monate. Vorweg möchte ich sagen, dass ich durch mein Studium in der derzeitigen Lage kaum durch Arbeitslosigkeit gefährdert bin und selbst erst 31 Jahre jung bin. Ich plädiere für eine Umgestaltung des ALG I dahingehend, dass die Auszahlungsdauer wesentlich stärker an den Arbeitsjahren bzw. konkret auch der Einzahlungsdauer fest gemacht wird. Das ALG I ist und soll sicher keine "Vollkaskoversicherung" sein. Aber aus meiner Sicht ist es auch nicht in Ordnung, dass Menschen, die teilweise 25 bis 30 oder 35 Jahre gearbeitet haben und mit Pech mit 50 oder 55 Jahren oder auch 60 Jahren arbeitslos werden dann bereits nach 24 Monaten in ALG II (und damit sozusagen die Sozialhilfe) durchgereicht werden. Mit 55 Jahren ist es teilweise (bei körperlichen Arbeiten) fast unmöglich eine adäquate Arbeitsstelle zu finden bzw. um ein Viellfaches schwieriger eine neue Arbeit zu finden als mit 20, 25 oder 30 Jahren. Vor allen Dingen wird das ALG I nicht selten ausgenutzt weil man sozusagen schon nach zwei Jahren wieder einen vollen Anspruch für 12 Monate erhält. ES gibt so manchen der hier wohl so ein bis zwei Jahre "jobbt" und dann sich wieder gewissermaßen ausruht und nicht vollständig bemüht einen neuen Job zu finden weil ALG I gezahlt wird. Mancher macht das ganze "Spiel" drei oder vier mal hintereinander. Aus meiner Sicht wird der volle 12 - Monats-Anspruch zu schnell erworben. Für Menschen, die aber sehr lange gearbeitet haben (15, 20 und mehr Jahre am Stück) und dann arbeitslos werden ist es aus meiner Sicht nicht in Ordnung, dass hier ebenfalls nur 12 Monate ALG I gezahlt werden bzw. nur 24 Monate (wenn man die entsprechenden Altergrenzen erreicht hat). Vielmehr sollte es länger ALG I geben. Ggf. sollte man es staffeln. Ich rege hierbei auch an, dass man ALG I zunächst bei langjährigen Beschäftungsverhältnissen (> 5 bis 10 Jahre) auf 75 bis 80 % des ehemaligen Nettos festlegt und dann Stück für Stück halbjährlich bis auf 55 bis 60 % des Nettos herunterreduziert. Die Statistiken zeigen, dass Menschen über 55 (und das sind nunmal noch 12 Jahre bis zur Rente) oftmals keinen Job mehr finden und dann schnell in Hartz IV/ALG II landen und dann ihre Ersparnisse für die Rente (was übrigens auch von der Regierung gerade empfohlen wird, dass man vorsorgen soll) ab einem recht geringen Freibetrag aufbrauchen müssen. Dies ist aus meiner Sicht skandalös und untragbar, da es ein Widerspruch ist. Viele Menschen finden ab 55 bis 60 keinen Job mehr oder nur noch einen mit dem sie ihr Leben nicht bestreiten können.

03.05.2012 (aktiv bis 19.07.2012)


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