Mit der Petition wird gefordert, auf die Bundesagentur für Arbeit dahingehend einzuwirken, dass der höhere Bildungsweg für 15-jährige Kinder im Leistungsbezug der Eltern weiterhin offen bleibt.

Begründung

Derzeit werden wieder Schüler vom Jobcenter vorgeladen, die gerade 15 Jahre alt geworden sind. Die betroffenen Kinder werden aufgefordert, sich eine Arbeitsstelle bzw. Berufsausbildungsstätte zu suchen, obwohl sie weiterhin die Schule besuchen wollen. Augenscheinlich wollen einige Behörden nicht, dass auch Kinder aus sogenannten Hartz-IV-Familien das Abitur abschließen.Es klingt verrückt. Schüler, die das 15. Lebensjahr absolviert haben, sollen sanktioniert werden, weil sie weiterhin das Gymnasium besuchen wollen. Tausenden Kindern werden derzeit Vorladungen geschickt, in denen sog. Rechtsfolgebelehrungen enthalten sind. In diesen wird aufgefordert, sich um eine Stellensuche zu bemühen. Weiterhin wird zu einem Gespräch vorgeladen. Andernfalls wollen die Jobcenter-Mitarbeiter Kinder mit Leistungskürzungen bestrafen. Dabei akzeptieren die Jobcenter die Schulbescheinigungen nicht. Für das Jobcenter gelten Kinder in den Bedarfsgemeinschaften ab dem 15. Lebensjahr als voll erwerbsfähig. Ab diesem Zeitpunkt werden sie in „Betreuung“ aufgenommen. Und diese läuft nach Schema „F“ ab. Wenn die Kinder weiterhin zur Schule gehen wollen, um später zu studieren, dann passt das offenbar vielen Sachbearbeitern nicht ins Konzept. Sie drohen stattdessen mit Sanktionen.

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