Region: Germany
Health

Arztversagen darf nicht verjähren

Petition is directed to
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
70 Supporters 69 in Germany
Collection finished
  1. Launched February 2021
  2. Collection finished
  3. Filed on 06 May 2022
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Der Deutsche Bundestag möge beschließen das dieses Gesetz § 195 BGB geändert wird…

Sehr geehrte Damen und Herren ,

ich möchte erreichen das diese Gesetz einmal überdacht wird. Es kann nicht sein, Mord verjährt nie, obwohl der getötete Mensch ja nichts davon mit bekommt. Aber ein Arzt darf in Deutschland ist oft nicht so sorgfältig wie er sein sollte.

Da wird nicht gehört was die Eltern oder der Mensch sagen/sagt, oder sich die beschriebenen Symptome angesehen. Arztversagen oder auch falsche Diagnosen die ein komplettes Menschenleben zerstören, sind nach 3 Jahren verjährt. Der Mensch muss mit der (egal wie schweren) Behinderung weiterleben. Obwohl man z.B. bei kleinen Kindern nicht mal voraussehen kann was noch alles an Einschränkungen hinzu kommt. Das ist ausschlaggebend. Wenn alle Einschränkungen ersichtlich werden, ist die Verjährungsfrist häufig schon vorbei.

Ein Beispiel: Es kann nicht sein das ein Säugling gesund ist und durch nicht erkennen einer Infektion seitens des Arztes das Kind schwerstbehindert durchs Leben gehen muss. Oft werden Symptome nicht gehört und dann immer nur abgewiegelt.

Das Resultat war in diesem Beispiel letztendlich eine Virusinfektion die das Gehirn angegriffen hat. Es wurde gesagt das es eine kleine Schädigung sei im Gehirn. Fakt ist das der Junge heute ein junger Mann ist der schwerstbehindert ist. Pflegegrad 5. Sein ganzes Leben auf andere Menschen angewiesen. Wie gesagt dieser Fall dient nur als Beispiel

Es hat lange gedauert bis erkannt wurde das das Kind schwerstbehindert ist. Lange Jahre hat man ihm nichts angesehen und Epilepsie ist keine Behinderung sondern eine Krankheit die viele gesunde Menschen auch haben.

Ich empfinde es als Hohn gegenüber den Eltern , das unsere Ärzte ganze Leben zerstören können und nach 3 Jahren sind sie aus der Haftung raus. Was weiß man denn bei einem kleinen Kind oder Säugling was da noch kommt oder auch nicht. Eltern hoffen doch immer.. Können Sie sich vorstellen was dieses für Betroffenen für eine Aufgabe ist?

Es betrifft ja nicht nur eine Person sondern viele Menschen in der gleichen Situation auch. Natürlich kann man es nicht mehr ändern aber würden diese Ärzte für Ihre Fehler auch haftbar zu machen sein und das nicht nur 3 Jahre, wäre es für die betroffenen Familien um einiges einfacher. Und man ist als Eltern nicht dazu verdammt sein Leben damit zu verbringen für jede Kleinigkeit die dem behinderten Kind/Erwachsenen helfen würde immer und immer wieder zu kämpfen. Denn vieles wird erst einmal abgelehnt. So geht es Dank diesem Gesetz vielen Familien. Es leidet das gesamte Umfeld des betroffenen Menschen. Alles ändert sich für diese Familien. Versetzen Sie sich doch bitte in diese Situation der betroffenen Menschen und deren Angehörige.

Jeder Kriminelle kann länger haftbar gemacht werden, nicht zu vergleichen mit dem Leidensweg dieser betroffenen Menschen. Das komplette Leben der Familien ändert sich von heute auf morgen und in unserem Land wird es diesen Menschen dann noch schwerer gemacht. Wieviel Leid und Tränen das sind können Sie nicht nachvollziehen. Hauptsache der Verursacher ist nach 3 Jahren aus der Verantwortung raus

In den Vereinigten Staaten hätte dieser Arzt seine Approbation verloren und wäre haftbar gewesen. Frage ist warum sind Ärzte versichert, wenn man so gut wie nie an sie herankommt und es auch sehr schnell verjährt ist. Das muss geändert werden und darf genau so wenig verjähren wie Mord.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Tretschoks

Reason

Ärzte sollten zu ihren Fehlern stehen. Darum sind sie versichert. Nicht den Menschen sein Leben lang leiden lassen und für jede Kleinigkeit kämpfen.

Nach 3 Jahren weiß man oft nicht was noch an Beeinträchtigung dazu kommt. So ist es bei betroffenen kleinen Kindern /Säuglingen.

Thank you for your support, Claudia Tretschoks from Kamen
Question to the initiator

News

  • Liebe Unterstützende,

    das Anliegen wurde an den zuständigen Petitionsausschuss weitergeleitet und hat das Geschäftszeichen erhalten. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten und regelmäßig über Neuigkeiten informieren.


  • openPetition hat die von Ihnen unterstützte Petition offiziell im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht. Jetzt ist die Politik dran: Über Mitteilungen des Petitionsausschusses werden wir Sie auf dem Laufenden halten und transparent in den Petitionsneuigkeiten veröffentlichen.

    Als Bürgerlobby vertreten wir die Interessen von Bürgerinnen und Bürgern. Petitionen, die auf unserer Plattform starten, sollen einen formalen Beteiligungsprozess anstoßen. Deswegen helfen wir unseren Petenten, dass ihre Anliegen eingereicht und behandelt werden.


    Mit besten Grüßen,
    das Team von openPetition

  • Dies ist ein Hinweis der openPetition-Redaktion:

    Die Petition stand im Konflikt mit Punkt 1.4 der Nutzungsbedingungen und wurde deshalb pausiert. Inzwischen wurde die Petition überarbeitet, erneut durch die Redaktion von openPetition geprüft und freigeschaltet.

ich sehe zwar dass Ärzte auch Opfer unseres SGB sind. Siehe Conta Argument. Dennoch welcher Arzt hat Versagen, der nie was untersucht hatte und man den Salat deswegen hat oder der der die Diagnosen stellte und vielleicht nicht richtig behandelnde. Sechs Jahre habe ich Ärzte die "nichts" machten. Seit Vier Jahren nun in Behandlung. Der jetzige Arzt "Testet" doch macht auch nicht immer Dinge die erfolgsversprechend sind. Und für mich sind die größten Versager die mir keine Arzttermine geben, die kein Blut abnehmen wollen, die Diagnosen anderer ignorieren, ...

oft kann der Arzt nichts dafür sondern dass ist unser SGB. Die Krankenkassen einschließlich Herr Spahn gehören in die Verantwortung gezogen, dass Sie Regressforderungen dem Arzt stellen wenn Behandlungen nicht ausreichend Begründet sind, dass die Ärzte überlastet sind und sich an die Patienten die es nötig haben sich nicht kümmern ("Pauschale pro Patient) , Der Leistungskatalog darf nicht starr sein und immer wieder Medikamente die nachweislich helfen (Studien) nicht angeboten werden können da sie seit 20 Jahren oder länger immer noch keine Zulassung haben (zu geringes Interesse).

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