Die siebenköpfige Familie Alizada aus Machern, stammend aus der Region Baghlan in Afghanistan, flüchtete 2015 vor Krieg, Unterdrückung, Terror und Mord durch die Taliban nach Deutschland. In ihrem Land haben sich nichts mehr, haben alles verloren. Mit Blick auf eine bessere Zukunft, auf ein Leben in Frieden haben sie eine gefährliche Flucht hinter sich gebracht. Nun sind sie zwar im Frieden angekommen, müssen aber bangen ob sie im Frieden dauerhaft leben dürfen. Die einzige Tochter der Familie genießt in Deutschland jetzt Schulbildung und sie ist so engagiert, ehrgeizig, lernt schnell und hat Aussicht am Leipziger Kolleg aufgenommen zu werden. Den Aufnahmetest hat sie Mitte Mai absolviert. Ihr Traum ist ein Studium der Zahnmedizin. Alle Kinder der Familie sind super integriert und in Sportvereine eingebunden. Zwei der Kinder (die Tochter und Mustafa der 15 jährige Sohn) haben jetzt sogar die Aussicht ihr Abitur machen zu dürfen. Das erste Interview bei dem BAMF ist mit einem negativen Bescheid ergangen. Der Widerspruch läuft.

Sehr geehrte Damen und Herren des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge und des Bundesinnenministeriums,

wir fordern eine humanitäre Flüchtlingspolitik, insbesondere im oben geschilderten Fall der Familie Alizada aus Machern!

Widersetzen Sie sich dem Drängen auf Abschiebungen nach Afghanistan.Stattdessen fordern wir: - rechtmäßige Annerkennung einer Schutzform für Familie Alizada! - allg. Abschiebungen nach Afghanistan beenden! Afghanistan ist nicht sicher!

Bitte unterstützt diese Petition und helfen Sie uns dabei, dass unsere afghanische Familie Alizada nicht abgeschoben wird.

Im Namen der Familie Alzada, aus Machern

Peggy Götze

Begründung

Sehr geehrte Damen und Herren,

bundesweit sollen Abschiebungen nach Afghanistan forciert werden. In ein Land, in dem Krieg seit fast 40 Jahren herrscht. Ein Krieg, an dem die Bundesrepublik selbst beteiligt ist. Wie kann ein Land in dem Krieg herrscht, der jeden Tag Menschenleben kostet, sicher genug sein, um dorthin abzuschieben? Aktuell heute, 21.05.2017 berichten die Medien darüber, dass in Kabul eine deutsche Staatsbürgerin ermordet wurde. Sagen Sie mir ist ein deutsches Leben mehr Wert als ein afghanisches? Also warum bekommt die Familie Alizada aus Machern nicht eine Schutzform zuerkannt?

(Art. 1 GG): Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Ich fordere gebt afganischen Flüchtlingen, insbesondere Familie Alizada eine Schutzform, ein Asyl!

Im Namen aller Unterzeichner

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Peggy Götze aus Grimma
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Pro

Aus Fremden wurden Freunde und natürlich kämpfe ich für die sehr gut integrierte Familie Alizada. Nicht zuletzt möchte ich den Kindern die Chance geben, sich durch Fleiß eine Zukunft aufbauen zu können. Ein übergreifendes Ziel muss auch der Abschiebungsstop nach Afghanistan

Contra

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