Am Donnerstag, den 26.2.2015 werden im Gemeinderat Pfronten die Ausbaumaßnahmen im Skizentrum Pfronten-Steinach festgelegt. Dabei wird unter anderem über Ausbaumaßnahmen am Standardlift abgestimmt. Diese beinhalten neben einer Ausweitung und technischen Verbesserung der Beschneiung auch Geländeeingriffe auf eine Fläche von ca. 13000 qm (Quelle: Pfronten Mosaik). Wir fordern den Gemeinderat auf, von einer vollständigen Umsetzung der genehmigten Geländeeingriffe zugunsten eines landschaftsschonenden Ausbaus abzusehen.

Begründung

Ausbaumaßnahmen im Skizentrum Pfronten Steinach sind notwendig, um dessen Attraktivität zu erhöhen. Im Familienbereich des Skizentrums Pfronten sind die geplanten Maßnahmen sinnvoll. Doch selbst eine vollständige Umsetzung der genehmigten Planungen für den Standardlift ist nicht geeignet, weitere wesentliche Verbesserungen für den Wintertourismus in Pfronten zu schaffen. Vielmehr beeinträchtigen die großflächigen Veränderungen der natürlichen Geländeformen das Landschaftsbild im Sommer, ohne einen nennenswerten Zugewinn im Winter zu erzielen, der die Eingriffe rechtfertigen würde - abgesehen von den Kosten und den baulichen Risiken. Dosierte Ausbaumaßnahmen am Standardlift (Verbesserung der Liftspur sowie der Beschneiung) werden jedoch als sinnvoll angesehen.

Die Initiatoren: Rita Kiechle, Lydia Kraus, Dr. Otto Randel, Dr. Martin Schwiersch

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Neuigkeiten

Pro

Als Mitinitiator der Petition fordere ich diejenigen auf, die mit den Namen von Prominenten zeichnen, entweder zu schreiben, wer sie sind, und ihre Argumente darzulegen oder ihre Zeichnung zu widerrufen. Möglicherweise verletzen sie Persönlichkeitsrechte dieser Personen.

Contra

Gut, dass die öffentliche Diskussion zu dieser wichtigen touristischen Zukunftsentscheidung um diese Petition bereichert wird. Danke daher den Initiatoren. Aber welcher Ausbauvariante wird denn nun konkret zugestimmt? Wie können wir immer sensibler werdende Gäste überzeugen? Nur mit einer klaren Zielsetzung und der Ausrichtung auf die Bedürfnisse einer oder mehrerer Zielgruppen und einem Konsens, jede Attraktivierung mit den auf eine nachhaltige Gemeindeentwicklung zielenden Initiativen wie Energieeffizienz oder Bergwiesen abzustimmen.