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Bild zur Petition mit dem Thema: Berlin - Straße des 17. Juni wieder mehr dem Straßenverkehr!   Berlin - Straße des 17. Juni wieder mehr dem Straßenverkehr!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Regierender Bürgermeister von Berlin, Senatsverwaltung ...
  • Region: Berlin
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 5 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Berlin - Straße des 17. Juni wieder mehr dem Straßenverkehr!

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Viele Berliner und auch Touristen nutzen täglich die Straße des 17. Juni, als Arbeitsweg, Sightseeing oder auch einfach zur Erholung im Tiergarten.
Das ganze Jahr über und besonders gerne im Sommer, wird diese wichtige Hauptverkehrsader allerdings sehr oft wegen Veranstaltungen gesperrt. Die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung prüft jährlich ungefähr 40 Anträge von Veranstaltern, denen das Brandenburger Tor als Kulisse dienen soll. Bei diesen Anträgen wird geprüft, ob die Veranstaltung einen Imagegewinn für Berlin darstellt. Rund um das Brandenburger Tor finden somit jährlich etwa 25 Großveranstaltungen statt, wodurch der 17. Juni insgesamt 100 Tage gesperrt ist. Entweder auf dem Teilstück Pariser Platz bis Yitzak-Rabin-Straße oder gleich weiträumig bis zur Siegessäule. Die Berliner werden dadurch immer wieder auf Ausweichstrecken gezwungen, die dann aber oft durch Baustellen völlig verstopft sind. Die BVG ist mit der Buslinie M85 betroffen und kann fünf Haltestellen nicht bedienen, Reisebusse stehen im Stau, Taxifahrten werden durch die Umwege teurer (was die mühsam angelockten Touristen wiederum verärgern dürfte), Sightseeing-Unternehmen haben finanzielle Ausfälle und das ist nur ein kleiner Teil der Auswirkungen. Auch nicht zu verachten sind die Umweltschäden am Tiergarten, der durch Urin und Müll jedes Mal belastet wird.

Begründung:

Die Berliner haben kein Verständnis dafür, durch Vollsperrungen immer wieder im Stau zu stehen, nur damit Konzerne die Kulisse des Brandenburger Tors für ihre Werbezwecke nutzen dürfen. Manche Events dienen garantiert nicht der Marke Berlin, sondern eher den Image-Interessen des Veranstalters. Erst kürzlich hat die Fashion Week erneut für eine dreiwöchige Sperrung gesorgt, wobei diese Veranstaltung doch eher nur Modetreibende, Models und Sternchen interessiert und auch nur diese eingeladen sind. Eine Privatparty im Namen der Mode, wofür einfach mal drei Wochen eine ganze Straße lahm gelegt wird! Anstatt sich profilieren zu wollen, sollten die Senatsstadtverwaltung und der Bezirk Mitte die Anträge lieber darauf prüfen, wer etwas von der Veranstaltung hätte. Schon seit einiger Zeit macht es den Anschein, dass dem Senat die Bewohner der Stadt und der reibungsarme Straßenverkehr egal sind und es nur um Schlagzeilen und Geld verdienen geht.

Sicherlich gibt es traditionsreiche Veranstaltungen wie z.B. den Berlin-Marathon, den Christopher Street Day, die Einheitsfeier am 3. Oktober und die Silvesterparty, die auf dem 17. Juni ihre Berechtigung haben mögen. Auch eine Fanmeile alle zwei Jahre (zu Fußball-EM oder –WM) ist noch erträglich, obwohl die bestimmt auch vor dem Olympiastadion stattfinden könnte. Events wie das Velothon, X-Race oder das Kinderfest könnten mit Sicherheit auch auf dem Tempelhofer Feld stattfinden. Zwar wurde der 17. Juni für stolze 14 Millionen Euro ausgebaut und feste Anschlüsse verlegt, um Auf- und Abbauarbeiten zu verkürzen. Gebracht hat es aber nicht viel. Dieses Geld hätte aber besser in das Tempelhofer Feld oder einen anderen großen zentralen Platz investiert werden können, um künftig einen zentralen Festplatz für die Stadt zu haben. Dort würden Veranstaltungen viel weniger stören und man könnte einen Verkehrskollaps vermeiden.

Die Unterzeichner fordern: - In erster Linie sollte die Straße des 17. Juni eine Straße für den Straßenverkehr bleiben. - Maximal nur noch 40 Tage Sperrung jährlich statt 100 Tage - Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung soll einen geeigneten zentralen Festplatz errichten, der die Bewohner der Stadt und den Straßenverkehr weniger beeinträchtigt

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 17.07.2013 (aktiv bis 16.01.2014)


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