Die Ablehnung des Asylantrags von Ali muss aufgehoben werden. Ali soll in sein Herkunftsland Afghanistan abgeschoben werden, ein Land in dem er aufgrund seiner Religion verfolgt wird und Angst um sein Leben haben muss. - Wir lassen unseren Freund nicht gehen!

Er hat in Afghanistan weder Familie noch Freunde und wüsste gar nicht,wohin er da soll. Seine komplette Existenz, die er sich die letzten 6 Jahre in Deutschland aufgebaut hat, würde zerstört werden.

Ali hatte einen unbefristeten Arbeitsvertrag seit 4 Jahren, hat fleißig Deutsch gelernt, hatte eine eigene Wohnung und lag niemanden auf der Tasche, im Gegenteil, er hat wie jeder andere Bürger seine Steuern bezahlt.

Jetzt wurde ihm nur noch eine Duldung erteilt und die Arbeitserlaubnis entzogen. Aufgrund dessen kann er seiner Arbeit nicht mehr nachgehen, er erhält kein Arbeitslosengeld 1 und auch kein Arbeitslosengeld 2 aufgrund der entzogenen Arbeitserlaubnis. Jetzt musste er seine Wohnung aufgeben und wieder zurück ins Asylantenheim nach Geisenfeld ziehen.

Wir finden dass ist eine bodenlose Frechheit. Wie kann es sein, dass jemand 4 Jahre lang ins Steuersystem einzahlt und dann keinen Cent erhält, weil ihm der Staat die Arbeitserlaubnis entzieht, also unverschuldet!

Begründung

Es darf nicht sein, dass ein ordentlicher junger Mann, der sich in Deutschland sehr gut integriert hat, in ein Land abgeschoben wird, in dem er Angst um sein Leben haben muss!

Wir stehen hinter Ali, wir und vor allem Ali würden uns sehr freuen, wenn sie unsere Petition mit ihrer Unterschrift unterstützen.

Wir appellieren an den bayerischen Landtag das Abschiebungsverbot nach § 60 Abs. 5 AufenthG für Ali auszusprechen (Beispiel VG Würzburg, Urteil v. 15.02.2017 – W 6 K 16.31039)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thomas Böttcher aus Ingolstadt
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Pro

Um unsere Würde zurückzuerlangen

Contra

Wenn der junge Mann die Bedingungen für den weiteren Aufenthalt nach dem Asylgesetz nun schon im zweiten Anlauf nicht erfüllt, dann kann er den ganz normalen Weg einschlagen, der jedem Menschen offen steht, der ein Leben in Deutschland und einen Zugang zum Arbeitsmarkt anstrebt. Mit der Unterstützung seines Arbeitgebers und seiner Kollegen sollte sich da doch ein Weg ebnen lassen. https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen /arbeitskraefte/migration-check-arbeitgeber