Ein sicherer Hafen in Halle (Saale)

Pétitionnaire non public
La pétition est adressée à
Oberbürgermeister Bernd Wiegand, Stadtrat

177 signatures

Le pétitionnaire n'a pas soumis/transmis la pétition

177 signatures

Le pétitionnaire n'a pas soumis/transmis la pétition

  1. Lancé 2018
  2. Collecte terminée
  3. Soumis
  4. Dialogue
  5. Echoué

La pétition est adressée à : Oberbürgermeister Bernd Wiegand, Stadtrat

In Halle (Saale) engagieren sich bereits zahlreiche zivilgesellschaftliche Gruppen, selbstorganisierte Migrantinnenorganisationen, religiöse Gemeinden, NGOs etc, um ein gutes Miteinander aller Bürgerinnen in der Stadt zu gestalten. Wir sehen in diesem breiten Bündnis praktischer Solidarität auch in Halle (Saale) das Potential weitere Menschen willkommen zu heißen.

Vor diesem Hintergrund fordern wir die Stadt Halle (Saale) dazu auf, sich den genannten Städten anzuschließen und gegenüber der Bundesregierung zu signalisieren:

Wir können und wollen weitere Geflüchtete aufnehmen, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten sind.

Wir setzen ein Zeichen der Humanität, indem wir uns für das Grundrecht auf Asyl und gleiche Teilhabemöglichkeiten für alle Bewohner*innen der Stadt Halle einsetzen.

Wir fordern, dass Halle zu einem sicheren Hafen wird!

Für ein Recht zu kommen und zu bleiben!

Raison

seit Beginn des Jahres sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (UNHCR) über 1.500 Menschen im Mittelmeer gestorben. Jeden Tag ertrinken sieben bis acht Menschen. Erwachsene und Kinder. Allein im Juni starben 629 Menschen beim Versuch, das europäische Festland zu erreichen. Als Reaktion darauf haben es sich zivilgesellschaftliche Organisationen verschiedener Länder (Ärzte ohne Grenzen, Seawatch, Seaeye, Jugend rettet etc.) zur Aufgabe gemacht geflüchtete Menschen in Seenot zu retten. Entsprechend der Abschottungspolitik der EU wird jedoch das Handeln dieser engagierten Menschen behindert, in dem das Einlaufen in und Auslaufen aus Häfen von Seenotrettugsbooten verweigert wird. Weiter lehnen es europäische Länder ab, gerettete Menschen aufzunehmen und ruhen sich auf der ungerechten Dublinregelung aus. Zusätzlich wird das Wirken der zivilen Seenotrettung, die letzlich nach Maßgabe des internationalen Seerechts handeln, kriminalisiert indem gegen einzelne Crewmitglieder Anklage erhoben wird.

Wo Europa scheitert, können Städte aktiv werden!

Europaweit solidarisieren sich bereits einzelne Städte mit der zivilen Seenotrettung und in Seenot geratenen Menschen. So haben z.B. Berlin, Wien, Barcelona, Palermo, Neapel, Köln, Düsseldorf, Bonn und Hamburg bereits ein Zeichen gesetzt und heißen geflüchtete Menschen willkommen, jenseits von europäischen Verteilungsschlüsseln. Diese Städte wollen für in Not geratene Menschen sichere Häfen werden.

Pétition de partage

Image avec code QR

coupon détachable avec code QR

télécharger (PDF)

détails de la pétition

Pétition lancée: 30/08/2018
Fin de la collecte: 26/09/2018
Région: Halle (Saale)
Catégorie: Migration

Actualités

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

Es ist gerade die dringendste Aufgabe jeder politischen Institution, wozu ja auch Städte gehören, sich der herrschenden Politik zu widersetzen, die das Mittelmeer zum Massengrab macht und die europäischen Außengrenzen zur militarisierten Zone, in der die Grundrechte suspendiert werden. Demgegenüber können - und sollen laut dieser Petition - sich Städte und Gemeinden dafür stark machen, dass sie a) auch noch weitere Menschen solidarisch aufnehmen dürfen und sie b) es zutiefst ablehnen, wenn auf Kosten von Menschenleben eine nationalistische Abschottungspolitik betrieben wird.

Wie wäre es, wenn wir erst mal den hier gestrandeten helfen würden? Wie wäre es Fluchtursachen direkt vor Ort zu bekämpfen? Wie wäre es erst Wohnraum zu schaffen für alle die hier sind? Wie wäre es Schleusern das Handwerk zu legen und erst gar nicht die Menschen dazu verführen sich in unsichere Boote zu begeben? Wie wäre es mal nicht rassistisch zu sein und den Leuten aus Afrika zu unterstellen ohne den weißen Mann bekommen sie noch nicht mal eine stabile Wirtschaft hin? Ohne den weißen Mann und Europa könnten sie nicht sicher und gut leben?

Contribuez à renforcer la participation citoyenne. Nous souhaitons faire entendre vos préoccupations tout en préservant votre indépendance.

Promouvez maintenant