Region: Hessen
Wirtschaft

Einführung von Pilotprojekten zur Öffnung der Gastronomie-Betriebe nach dem Lockdown

Petition richtet sich an
Petitionsausschuss Hessischer Landtag
97 Unterstützende 78 in Hessen
1% von 15.000 für Quorum
  1. Gestartet 13.12.2020
  2. Sammlung noch 7 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Der Petent kann meinen Namen und Ort einsehen und an den Petitionsempfänger weiterleiten. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Wir Gastronomen, von Restaurant, Hotel, Club, Bar und Event Veranstalter u.v.m., fordern die zuständigen Gesundheitsämter der Kreise und der Länder auf, nach nun fast einem Jahr der rechtlichen Unsicherheiten und diverser Änderungen der „Covid 19“ betreffenden Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen endlich in Zusammenarbeit mit uns, Pilotprojekte zu realisieren und durchzuführen, die uns eine Zukunftsperspektive ermöglichen.

Bisher sind wir auf dem geordneten Rückzug und die Verantwortlichkeiten werden von einer Stelle, auf die nächste geschoben und wir als Betreiber bleiben als Kollateralschaden auf der Strecke. Ständig neue Forderungen und Einschränkungen, Mindestabstände, Maskenpflicht, Umbau der Belüftung, Dezimierung der Anzahl der Gäste, ohne auch nur den Versuch zu starten, endlich wieder „Covid 19“ gerecht und sicher unsere Betriebe bewirtschaften zu können. Dies sei derzeit nicht möglich sagt das Gesundheitsamt Frankfurt am Main.

Wie kann es dann sein, daß öffentliche Verkehrsbetriebe wie Bus und Bahn, weitgehend ohne Einschränkungen, vollgepackt betrieben werden dürfen und wir Gastronomen, das nicht können und dürfen?

Wie kann die Deutsche Lufthansa, 300 Menschen in ein Flugzeug packen, obwohl das sich ständig ändernde Sicherheitskonzept, eigentlich außer Maskenpflicht und dem Einbau neuer Luftfilter, wenig beinhaltet, was von der Gastronomie aber erwartet wird.

Deshalb fordern wir, eine gleichberechtigte Stimme, bei den uns betreffenden Entscheidungen, sowie die Unterstützung der jeweiligen Stadt und des Gesundheitsamtes, bei der Durchführung verschiedene Hygienekonzepte im Pilotprojekt, solange ersichtlich ist, das die von uns vorgeschlagenen Hygienekonzepte, höhere Standards ansetzen und erfüllen, als sie derzeit von den Gesundheitsämtern gefordert werden.

Es kann nicht sein, daß wir uns weder selbst helfen dürfen und uns jedwede Notwehr um uns und unsere Betriebe und Angestellten zu schützen, versagt bleibt, noch, daß wir in all diese uns betreffenden Entscheidungen nicht einbezogen werden.

Deshalb bitten wir Euch diese Petition mit zu tragen und zu unterschreiben und so unsere Stadt und die Parteien endlich dazu zu bringen, uns am Kampf gegen „Covid 19“ zu beteiligen und zwar als Partner und vor allem jetzt und nicht, wenn es zu spät ist für einen der tragenden Wirtschaftsfaktoren und der für das soziale Leben einer Stadt wichtigen Branche.

Begründung

Hygiene Konzept für das Pilotprojekt der Gastronomie, der Hotellerie, Diskotheken, Clubs, Bars und alle Betroffenen.

Dieses Pilotprojekt soll den teilnehmenden Betrieben unter Einhaltung größtmöglicher Sicherheitsmaßnahmen ermöglichen, wieder einen geregelten Betrieb aufzunehmen, um langfristige Planungen vorzunehmen und Veranstaltungen durchführen zu können.

Das Konzept beinhaltet folgende Punkte:

  • Belüftung Innenbereich: Zu- und Abluftanlage nach DIN 1946 ausgelegt.
  • Tägliche Desinfektion des gesamten Betriebes durch UVC Lampen.
  • Testung durch neuartige Coronavirus-Schnell-Tests des gesamten Personals und sämtlicher Gäste durch medizinisches Fachpersonal einmal pro Öffnungstag, sowie Weiterleitung der Ergebnisse in Echtzeit an das Gesundheitsamt, wobei sich die Gäste vor Ort ausweisen und eine Einverständniserklärung abgeben müssen, für die Betriebe, zur Weiterleitung der Testergebnisse sowie der persönlichen Daten.
  • Maskenpflicht, außer beim Trinken und Essen.
  • Am Eingang befinden sich Aushänge über Hygienemaßnahmen, ebenso im Innenbereich und Toiletten.
  • Desinfektionsspender und Papierhandtücher finden die Gäste am Eingang in den Räumlichkeiten und auf den Toiletten.
  • Ein Mund/Nasen Schutz wird zur Verfügung gestellt, sollte ein Gast keinen dabei haben.

Wir haben einen Online Check-In für alle Gäste, die ihre Kontaktdaten mit ihrem Mobiltelefon angeben müssen und alles wird auf einem sicheren Server 4 Wochen gespeichert, sollte einer kein Telefon besitzen, können wir einen manuellen Check-In machen, es wird sofort kontrolliert, ob die Daten stimmen.

Sollte das Gesundheitsamt auf die Daten zugreifen wollen, für einen bestimmten Tag, können wir eine Liste mit allen Teilnehmern, mit Namen/Adresse und Telefonnummern/E-Mail Adresse und die Uhrzeit von wann bis wann der Gast anwesend war, ausdrucken oder Online zusenden.

Wir haben eine Lizenz für diese App und sie ist DSGVO konform.

Die Kosten für das medizinische Personal, und die Kosten der Schnell-Tests, werden von den einzelnen Betrieben selbst getragen.

Das Testergebnis wird in der App Grün angezeigt, falls keine Infektion vorliegt oder Antikörper nachgewiesen werden können und Rot mit dem Hinweis, sich an den Hausarzt oder das Gesundheitsamt zu wenden, um einen weiteren Test zur Bestätigung durchführen zu lassen. Hiermit wäre ein weitaus größerer Sicherheitsstandard gegeben als es z.B. derzeit für die Lufthansa gilt.

Da alle anwesenden Personen, nebst Personal und Gästen, somit getestet wären, ist das Restrisiko marginal und eine Nachverfolgung eventuell auftretender Infektionen lückenlos nachverfolgbar, da die am Eingang abgegeben persönlichen Daten, per QR-Code erfasst und mit einem auf dem Test befindlichen weiteren QR-Code, verschmolzen werden, sodass jedweder Missbrauch oder Manipulation ausgeschlossen werden kann.

Dadurch wären Tanzveranstaltungen ohne Mindestabstand möglich und auch sicher, ebenso wie Messebesuche und Hotelaufenthalte. Wobei eine Maskenpflicht als Prävention natürlich weiterhin bestehen würde.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ferdinand Hartmann aus Frankfurt
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Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Unterstützende,

    die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

    Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

    Ihr openPetition-Team

  • Dies ist ein Hinweis der openPetition-Redaktion:

    Diese Petition steht im Konflikt mit Punkt 1.4 der Nutzungsbedingungen für zulässige Petitionen.

    Bitte geben Sie Quellen für folgende Aussagen an:
    "So wurden die Tests der Firma Black Matrix GmbH zum Beispiel bereits dem Gesundheitsamt zur Prüfung überlassen und haben alle nötigen Zertifikate und erkennen Neuinfektionen. Bei Antikörper und Nichtinfizierte mit einer Genauigkeit von ca. 97,5 %. Bei Neuinfektionen, Antikörpern und nicht Infizierten, sind es ca. 98,5 %."

Noch kein PRO Argument.

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • Kirsten Möhlmann Frankfurt am Main

    am 21.12.2020

    Da ich die bisherigen Regelungen nicht nachvollziehbar finde und aus meiner Sicht mehr für die Gastronomie getan werden muss. Mir ist diese bei weitem wichtiger als irgendein Großkonzern.

  • am 19.12.2020

    Da Existenzen nachhaltig bedroht sind

  • am 19.12.2020

    Mit den CoronaMaßnahmen wird der Wirtschaft die Luft abgedreht. Die Menschen verlieren ihren Lebesninhalt. Die Gastronomen haben bewiesen das sie die Maßnahmen umsetzen können, deshalb bin ich dafür die Gastonomie wieder zu öffnen bevor die ganze Wirtschaft kippt. Ich denke das dieser Schaden, dann nicht mehr zu beheben ist.

  • Luis Ernesto Brockmann Frankfurt am Main

    am 18.12.2020

    Das Hygienekonzept hat Hand und Fuss es ist ja sonst eine Ungleichbehandlung der Unternehmer. In Flugzeugen sitz man ja viel zu nah bei einander. Und in U-Bahn, S-Bahn oder Bussen sowieso. Ich habe mich da auch nicht angesteckt.

  • Simone Ware Neu-Anspach

    am 18.12.2020

    Bin selbst Gastronomie und stehe 100% hinter dieser petition

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