Im Vorranggebiet Windenergienutzung Mautitz/Bloßwitz werden derzeit vier Windräder mit 186m Höhe gebaut. Weitere sieben, die noch höher sein werden, sollen folgen. Obwohl die bislang bestandenen 5 Anlagen nur ca. halb so hoch waren, werden künftig keine größeren Mindestabstände gewahrt.

Zum Schutze der Gesundheit, der Lebensqualität und des Eigentums der Anwohner insbesondere durch Geräuschimmissionen, Schattenwurf und Preisverfall unserer Wohnhäuser fordern wir, dass

  1. der im Erlass des Sächsischen Staatsministeriums des Innern und des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr festgelegte Mindestabstand von 1000m zur Wohnbebauung eingehalten wird.

Die neuen Windräder sind zeitlich danach genehmigt worden. Gleichwohl erfüllen sie diese Mindestabstände nicht.

Wir fragen uns deshalb: hat der Erlass keinen Wert oder müssen untergeordnete Behörden sich nicht an Recht und Gesetz halten?

  1. wir jedenfalls nicht schlechter behandelt werden, als die Menschen in anderen Planungsregionen.

Im Gebiet des Regionalplanungsverbandes Oberes Elbtal/Osterzgebirge gelten ab 750m Abstand zur Wohnbebauung grundsätzlich keine Höhenbeschränkungen für Windkraftanlagen.

Im Gebiet des Regionalplanungsverbandes Leipzig-Westsachsen gelten erst ab 1000m Abstand zur Wohnbebauung keine Höhenbeschränkungen. Auch in anderen Bundesländern gelten für Anwohner teils größere Mindestabstände.

Wir glauben: Gesundheit und Lebensqualität der Menschen in unserer Region sind nicht weniger schutzwürdig als anderswo. Wir wollen deshalb mindestens gleichwertig behandelt werden!

  1. die mit der Baugesetzbuch - Novelle 2014 den Bundesländern ermöglichte Einführung größerer Mindestabstände durch eine sogenannte 10H Regelung im Freistaat Sachsen schnellstmöglich umgesetzt wird. Auch für das Repowering.

Wir kämpfen gegen: die Entwertung unserer Wohnhäuser, welche für viele zugleich den Großteil der Altersvorsorge darstellen. Während Windradbauer, -betreiber und Landverpächter sehr gut an der Energiewende verdienen, werden wir schleichend enteignet!

Begründung

Wir glauben:

Gesundheit und Lebensqualität der Menschen in unserer Region sind nicht weniger schutzwürdig als anderswo. Wir wollen deshalb mindestens gleichwertig behandelt werden!

Wir kämpfen gegen:

die Entwertung unserer Wohnhäuser, welche für viele zugleich den Großteil der Altersvorsorge darstellen. Während Windradbauer, -betreiber und Landverpächter sehr gut an der Energiewende verdienen, werden wir schleichend enteignet!

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Neuigkeiten

  • Übergabe erfolgt am Dienstag, den 28.10.2014 - 16:00 Uhr beim Landtag in Dresden an den Landtagspräsidenten Herrn Dr. Rößler.
    Unterstützer sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

    Die Bürgerinitiative Gegenwind Mautitz

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Der Siedlungsabstand von 750m ist in dem derzeit gültigen Regionalplan festgelegt und wird eingehalten. Der Erlaß des Innenministeriums läßt das ausdrücklich zu. Bitte lesen. Unabhänig davon kann man über Abstände streiten. Am besten die Bewohner schließen sich zusammen und beteiligen sich unter Vorzugskonditionen an dem Projekt. Wolfgang Daniels, unbeteiligter Sachverständiger