Wer sind wir?

Wir sind die Bürgerinitative BI-Bahn+Rad im Hochwald, die sich im Januar 2018 aus einer Handvoll Bürger in der Region gegründet hat und sich für den Erhalt der Bahnstrecke Türkismühle-Hermeskeil als Draisinenstrecke einsetzt. Die Bürgerinitiative ist "Von Bürgern - Für Bürger" und arbeitet vollkommen ehrenamtlich und auf gemeinnützige Weise. Inzwischen ist die Bürgerinitiative auf eine stattliche Größe angewachsen, wir zählen bereits mehr als 400 Unterstützer, die ihre Unterschrift für unsere Idee gegeben haben.

Was plant die Politik?

Der Landkreis St. Wendel sowie das Saarland wollen die historische Bahnstrecke von Türkismühle über Sötern, Otzenhausen und Nonnweiler bis Hermeskeil abreißen und auf der Trasse einen Radweg bauen. Die Strecke wurde 1897 gebaut und war bis 1945 zweigleisig.

Warum soll die Bahnstrecke erhalten werden?

Seitens der Politik, die den Abriss der alten Bahnstrecke vorantreibt, werden Argumente gegen den Erhalt ins Feld geführt, die jedoch nicht ganz richtig, teilweise sogar falsch sind. Der Landkreis St. Wendel hat bspw. wiederholt behauptet, das Gleis wurde in die Mitte verschwenkt und ein Erhalt der Gleise sei somit nicht möglich, wenn ein Freizeitweg errichtet würde. Das ist schlichtweg und bewiesenermaßen eine falsche Behauptung.

Wir setzen uns für ein Nebeneinander von Bahnstrecke und Radweg ein, denn auf dem Planum ist (mit Ausnahme der Autobahnbrücke Otzenhausen) genug Platz für beides parallel.

Die Bahnstrecke erschließt den sich im Aufbau befindlichen Nationalpark Hunsrück-Hochwald, der einen Entwicklungshorizont von mehr als 20 Jahren hat. Hier nun für immer die millionenteure Infrastruktur zu zerstören, ist weder zukunftsweisend noch notwendig. Daher setzt sich die Bürgerinitative für den Erhalt der Bahnstrecke ein.

Begründung

Wie möchten wir den Erhalt der Bahnstrecke ermöglichen?

Als Draisinenstrecke. Wir möchten die Bahnstrecke wieder beleben mit einem Draisinenbetrieb und diese zu einem touristischen Highlight für die Region machen. Mit einem direkten Bahnanschluss in Türkismühle, der Busanbindung R200 sowie zahlreicher Gastronomiebetriebe entlang der Strecke ist die "Hochwald-Draisine" entlang ihrer Route gut erschlossen. Bahn und Radweg nebeneinander würden entlang ihres Verlaufs eine einmalige Symbiose bilden, die ein echtes Leuchtturmprojekt für das Saarland und weit darüber hinaus ergeben würde.

Wer soll diese Draisinenbahn nutzen?

Selbstverständlich soll die Draisinenbahn die Bürger vor Ort als ein Highlight in der Region ansprechen, die mit ihr auf aktive (und umweltfreundliche) Weise den Hochwald und den Nationalpark erkunden können.

Von besonderer Bedeutung ist aber der Tourismus als potenzielle Nutzergruppe. Vor allem der seit 5 Jahren bestehende Ferienpark am Bostalsee und der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ziehen große Mengen an Touristen (vor allem Familien) an, von denen jeder einzelne als potenzieller Nutzer einer "Hochwald-Draisine" in Frage kommt. Auch Schulklassen, Ausflugsgruppen oder Betriebsexkursionen sind eine potenzielle, attraktive Nutzergruppe. Ein Blick auf die Draisinenstrecke im Landkreis Kusel verrät, dass eine Draisinenbahn profitabel betrieben werden kann - die Strecke dort ist auf Monate im Voraus ausgebucht und ist zu einem Wirtschaftsfaktor in der Westpfalz geworden - das nehmen wir uns zum Vorbild. Die potenziellen Nutzer sind bereits da!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, BI Bahn+Rad im Hochwald aus Nohfelden
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