Der Bundestag möge beschließen, dass bei einem Euro-Crash und der erforderlichen Währungsreform die "neue D-Mark" an den Goldstandard gekoppelt wird.

Reason

Wie jeder weiß, wird der Euro aufgrund der immensen Geldvermehrung durch die Druckerpressen der EZB und aufgeblähten Staatsanleihen zu einem totalen Crash führen. Im Negativ-Fall 2018. Im Bestfall bis 2030. Die Schuldenpolitik der Euro-Länder und die Vergemeinschaftung der Schulden rächt sich, sodass deutsche Sparer mit Vermögensverlusten von bis zu 90 Prozent und geschlossenen Banken rechnen müssen. Die Währung Euro und die Rettungspakete sind folglich verantwortlich für die kommende Hyperinflation und das Zusammenbrechen der EU.Der Goldstandard, wie er 1873 bis 1914, für die damalige Währung Reichsmark galt, war nahezu inflationsfrei und hinderte die Staaten, unendlich viele Schulden zu machen. Die Deckung mit Gold führt dazu, dass die Menschen jederzeit Vertrauen in die neue D-Mark haben. Hier sollte man sich an der damaligen Gesetzgebung orientieren, da dies Währungsstabilität ermöglicht und keine schleichende Enteignung und Vermögensvernichtung. Gold ist im Gegensatz zu Papiergeld und Schrottmünzen nicht beliebig vermehrbar. Dies garantiert bereits Wertstabilität.

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News

  • Pet 2-18-08-6012-044825 Europäische Währungsunion

    Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 18.10.2018 abschließend beraten und
    beschlossen:

    Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden
    konnte.

    Begründung

    Der Petent möchte erreichen, dass bei einer nach seiner Ansicht durch die Politik der
    Europäischen Zentralbank erforderlichen Währungsreform die "neue D-Mark" an den
    Goldstandard gekoppelt wird.

    Zur Begründung wird ausgeführt, jeder wisse, dass die Zinspolitik und das laufende
    Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank zu einem totalen Crash führen
    werde. Der Goldstandard, wie er 1873 bis 1914 für die damalige Währung Reichsmark
    gegolten habe, sei dagegen nahezu inflationsfrei gewesen und habe die Staaten
    gehindert, unendlich viele Schulden zu machen. Die Deckung einer zukünftigen D-
    Mark durch den Goldstandard würde dazu führen, dass die Menschen jederzeit
    Vertrauen in die neue Währung hätten.

    Zur weiteren Begründung wird auf den Inhalt der Petitionsakte Bezug genommen.

    Die Petition wurde auf der Internetseite des Deutschen Bundestages veröffentlicht. Es
    gab 47 Mitzeichnungen und 15 Diskussionsbeiträge.

    Der Petitionsausschuss hat der Bundesregierung Gelegenheit gegeben, zu der
    Eingabe Stellung zu nehmen. Das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung lässt sich
    unter Berücksichtigung der Argumente der Bundesregierung wie folgt
    zusammenfassen:

    Der Petent irrt, wenn er glaubt, ein sog. "Euro-Crash" sei zwangsläufig und werde bis
    spätestens 2030 eintreten. Daher stellt sich auch nicht die Frage einer
    Währungsreform und der wie vom Petenten geforderten Einführung einer
    goldgedeckten D-Mark. Abgesehen davon wäre eine solche Absicherung über den
    Goldstandard auch nicht wünschenswert. Unter Goldstandard ist ein Währungssystem
    zu verstehen, das auf dem Wert des Goldes basiert. Realisiert wird dies, indem
    Goldmünzen in Umlauf gesetzt oder Banknoten auf Goldeinheiten ausgestellt werden.
    Die Banken garantieren einen Preis zwischen der Geldeinheit und dem Gold. Beim
    reinen Goldstandard entspricht die Geldmenge wertgleich dem Goldbestand eines
    Landes. Ein internationaler Goldstandard ist mit einer Fixierung der relativen Preise
    der einzelnen Währungen und damit fixen nominalen Wechselkursen verbunden.

    Aus Sicht vieler Ökonomen ist der Goldstandard historisch gescheitert. So wurden vor
    allem die USA zwischen 1873 und dem Ersten Weltkrieg trotz der Koppelung des US-
    Dollars an Gold von mehreren Finanzkrisen erschüttert. Der Goldstandard hat zudem
    in den 1930er Jahren die Große Depression verschärft, weil die Staaten geldpolitisch
    nicht angemessen auf die Krise reagieren konnten.

    Die Einführung eines Goldstandards wäre nur dann möglich, wenn sich mindestens
    die großen Währungsräume beteiligen würden. Bei einer alleinigen Einführung zum
    Beispiel der Eurozone dürften ein Währungswettbewerb und eine massive Aufwertung
    des dann goldgedeckten Euro die Folge sein. Die internationale Einführung des
    Goldstandards würde eine Rückkehr zu festen Wechselkursen entsprechend des
    (gescheiterten) Bretton-Woods-Systems bedeuten. Auch aus heutiger Sicht sind feste
    Wechselkurse nicht wünschenswert sowie zudem mit erheblichen Nachteilen wie der
    Aufgabe der unabhängigen Geldpolitik verbunden. Die Mehrheit der Ökonomen
    fürchtet, dass bei einem Systemwechsel der Goldpreis schnell deutlich steigen könnte.
    Die Menge des verfügbaren Goldes ist zu klein für die heutige dynamische
    Weltwirtschaft. Gerade bei weiter anhaltenden Risiken für die Weltwirtschaft, würden
    zudem viele Anleger in Gold flüchten. Unter dem Währungsregime eines
    Goldstandards müssten die Notenbanken dann eine Deflationspolitik betreiben, um
    den nominalen Goldpreis konstant zu halten. Das wiederum würde die Weltwirtschaft
    in eine tiefe Krise stürzen.

    International könnte es zudem schwierig werden, sich auf einem Umtauschkurs
    zwischen US-Dollar und Gold zu einigen. Den USA käme hierbei aufgrund ihres mit
    Abstand absolut größten Bestandes an Goldreserven eine dominierende Stellung zu.
    Spekulanten könnten darüber hinaus in einem Goldstandard-System mit Hilfe der
    Vielzahl neuer Finanzderivate viel leichter gegen eine goldgedeckte Währung wetten,
    als das zu früheren Zeiten der Fall war. Die Regierungen müssten dann sowohl
    national als auch international Beschränkungen auf den Finanzmärkten erlassen, auch
    dies könnte zu Gegenreaktionen anderer Staaten führen.
    Angesichts des Dargelegten kann der Petitionsausschuss mithin nicht in Aussicht
    stellen, im Sinne des vorgetragenen Anliegens weiter tätig zu werden. Er empfiehlt
    daher, das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen
    werden konnte.

    Begründung (PDF)

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