Es geht um eine 4-köpfige Roma-Familie, die seit September 2012 in Herforst lebt und sich vorbildlich in das Dorfleben integriert hat. Das Asylbegehren wurde abgelehnt, ohne die Situation der Roma im Herkunftsland Serbien zu berücksichtigen. Diese werden dort verfolgt und führen ein Leben außerhalb der Gesellschaft. Dies bedeutet vor allem für die 5 und 6 Jahre alten Mädchen Chancenlosigkeit und Ablehnung. Hier besuchen sie mit Begeisterung den Kindergarten und beherrschen die deutsche Sprache nahezu perfekt. Sie haben sogar gelernt, ihre Namen zu schreiben. In Serbien hingegen hätten sie nicht einmal die Chance, eine Schule zu besuchen. Es droht ein Leben im Ghetto, in Armut. Die Eltern haben sowohl Arbeits- als auch Wohnungsangebot. Weiter Informationen entnehmen Sie bitte folgendem TV-Artikel vom 25.06.2014 mobil.volksfreund.de/nachrichten/region/bitburg/aktuell/Heute-in-der-Bitburger-Zeitung-Herforst-kaempft-fuer-Familie-Murina;art752,3918572

Begründung

Angesichts der derzeitigen Entwicklungsphase der beiden Kinder ist von einer Abschiebung der Familie abzuraten. Beide Kinder haben bereits Wurzeln in Herforst geknüpft. Sie haben mit Erfolg partiell die deutsche Sprache erlernt und geben begeistert ihre Kenntnisse an die Eltern weiter, die ebenfalls sehr motiviert sind, die Sprache zu beherrschen. Im Kindergarten sind sie in den Kreis der anderen Kinder gut aufgenommen worden und haben soziale Kontakte geknüpft. Das älteste Kind besuchte innerhalb des letzten Jahres die Vorschule im hiesigen Kindergarten und wurde in dieser Zeit zielgerichtet auf den Besuch der Grundschule vorbereitet. Die Kinder waren der zentrale Gedanke des Vaters als er seine Heimat aufgab, weil er dort aus vielen Gründen keine Perspektive für sie sah. Der wechselseitige Lernprozess zwischen den Dorfbewohnern und dieser islamischen Familie ist außerdem ein Gewinn für unsere Gesellschaft. Viele Anstrengungen der Bundesregierung um eine gute Integration, um Toleranz Fremden gegenüber, tragen nicht so viele Früchte wie die hiesige Situation, die einem eigentlich Hoffnung für unser Land machen darf.

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Pro

Bin eher pro als contra. Denn diese Familie bemüht sich sich anzupassen und scheinbar erfolgreich. Es gibt genügend andere Asylanten/Ausländer die die Füsse hochleben und auf Kosten unseres Staaten leben ohne geringsten Gedanken daran zu verschwenden hier auf Dauer leben zu wollen. Ob das alle Flüchtlinge sind will ich bezweifeln. Darüber sollte man mal nachdenken. Solange jemand etwas dafür leistet in Deutschland zu bleiben zu dürfen find ich es gut. Und genau DAS müssen wir in der Gesellschaft anerkennen !

Contra

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