• Grundsätzlich wird die freie Fläche im vorderen Kfz-Kennzeichen zukünftig durch eine Miniatur-Feinstaubplakette genutzt, die in Form (kreisrund) und Farbe identisch zur heutigen Plakette bleibt. Lediglich die Größe muss an das Kfz-Kennzeichen angepasst werden.

  • Die Miniatur-Feinstaubplakette ist nicht mehr mit dem Kennzeichen beschriftet, da sie ohnehin auf selbiges geklebt wird und beim Entfernen analog den anderen Plaketten auf dem Kennzeichen selbstzerstörend ist.

  • Neuzulassungen und neue vordere Kennzeichen erhalten automatisch und verpflichtend die Miniatur-Feinstaubplakette aufs Kennzeichen durch die Zulassungsbehörde.

  • Bei der nächsten HU wird das vordere Kennzeichen automatisch und verpflichtend mit der Plakette versehen.

  • Jeder kann sofort sein Kennzeichen gegen eine Unkostenpauschale bei der Zulassungsstelle mit einer Plakette ausstatten lassen.

  • Für ausländische Kfz gibt es weiterhin die Möglichkeit, die Feinstaubplakette für die Windschutzscheibe an den heute bekannten Verkaufsorten zu erhalten.

  • Ganz nebenbei könnte man hier eine neue (blaue) Klasse "E" für Elektrofahrzeuge einführen. So könnte bereits heute jedes neu zugelassene E-Auto mit einem eindeutigen Merkmal ausgestattet werden, das in naher Zukunft ohnehin notwendig werden könnte: Gratis Parken in Innenstädten mit E-Mobilen, Einfahrt in verkehrsberuhigte Innenstadtbereiche nur noch mit E-Mobilen usw... So muss in Stuttgart heute über einen bürokratischen Akt ein Sonderausweis ausgestellt werden, der die Erlaubnis zum gratis Parken in der Innenstadt signalisiert, welcher dann beim Parken sichtbar in der Windschutzscheibe liegen muss.

Begründung

Schweizer Vignette, Österreichisches Pickerl, Feinstaubplakette... Gerade in Kleinwagen ist der Platz in der Windschutzscheibe arg begrenzt. Die Windschutzscheibe und ihr Sichtfeld sind eine für die Verkehrssicherheit elementare Einheit die frei von allem Störenden bleiben muss. Warum kann die Feinstaubplakette nicht wie damals die ASU-Plakette auf das vordere Kennzeichen? Bis Ende 2012 waren noch ASU-Plaketten im Umlauf, seitdem ist die Fläche auf dem vorderen Kennzeichen ungenutzt.

Die Feinstaubplakette wie wir sie heute kennen ist schlichtweg ein schlechtes Provisorium. Handbeschriftete Felder, teilweise unleserliche Schrift, verblasste Schrift aufgrund falscher Stifte, bei umgemeldeten Fahrzeugen mehrere Plaketten in der Windschutzscheibe, teilweise an völlig falschen Positionen und im Sichtfeld angebrachte Plaketten oder eine Plakette, die nicht zum Kennzeichen passt. Es gibt zwar Empfehlungen und Richtlinien zur Ausstellung und Anbringung der Plakette, jedoch ist die Umsetzung eher Freistil statt Einheitlichkeit.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

Pro

Die sicherheit im Straßenverkehr ist scheinbar nur wichtig solange der Staat oder Behörden nichts dafür tun müssen wie Nachdenken, Ändern etc. Scheiben die zwingen für die Rundumsicht gebraucht werden, können/dürfen nicht durch irgendwelche Gegenstände/Aufkleber in Ihrer Nutzbarkeit eigeschränkt werden. Plaketten wie die "Umwelt"-Plakette, die evtl. kommende Mautplakette, Vignetten aus anderen Ländern, die Lichttestplakette können sehr schnell Motorräder, Radfahrer, Fußgänger und sogar Autos verdecken. Deswegen KEINE PFLICHTPLAKETTEN auf "Rundumsichtscheiben"! DANKE!

Contra

Die gehört aufs Dach, da liegt ja wohl der dickste Staub.