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Bild zur Petition mit dem Thema: Förderung Elektromobilität im ländlichen Raum Förderung Elektromobilität im ländlichen Raum
  • Von: Energie Calw GmbH und zukunft mobil bw e.V.
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 98 Tage verbleibend
  • 98 Unterstützende
    97 in Deutschland
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Förderung Elektromobilität im ländlichen Raum

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Die Energie Calw GmbH, als Vorreiter der Region Nordschwarzwald in Sachen Elektromobilität, und ihre zahlreichen Partner aus Kommunen, Wirtschaft, Gastronomie und Energiewirtschaft fordern daher die Regierung und die verschiedenen Ministerien dazu auf, gemeinsam mit den Vertretern der ländlich geprägten Regionen in der Bundesrepublik Deutschland Maßnahmen zu ergreifen, den Missstand der Weiterentwicklung der Elektromobilität in ländlichen Räumen aufzuheben und auch hier den Wandel in ein neues Zeitalter der Mobilität zu fördern.

Wir fordern daher, dass die Projekte im ländlichen Raum innerhalb des Förderprogramms der Bundesregierung mit den bereit gestellten 300 Mio. € ebenfalls gefördert werden:

  • Förderung von 50 % der Investitionskosten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Städten und Regionen mit einer Einwohnerzahl unter 100.000 Einwohner
  • Förderung von 60 % bei der Einführung von kommunalen Entwicklungskonzepten für die Einführung und Weiterentwicklung von Elektromobilitätskonzepten und Ladeinfrastruktur für Städte und Gemeinden mit einer Einwohnerzahl unter 100.000 Einwohnern.
  • Förderung von Projekten mit bis zu 40 % bei Einführung und Ausweitung eines elektrisch betriebenen Carsharings im ländlichen Raum
  • Förderung mit einer Quote von bis zu 80% für innovative Projekte, die den Umstieg auf Elektrofahrzeuge im Rahmen von Gemeinschaftsprojekten fördern und den Einsatz von Elektrofahrzeugen im betrieblichen, sowie privaten Alltag unter Beweis stellen. (Hausverwaltungsprojekte für internes Carhsharing, Pflegedienste mit Ausweitung auf Public Carsharing)
  • Förderung von Bereitstellung von Ladeinfrastruktur und elektrischen Touristenfahrzeugen durch die Tourismusverbände und der Hotellerie in Naturparkregionen, Regionen mit stark ausgeprägtem Tourismus und Kreisen/Regionen mit einer Übernachtungszahl von über 500.000 Übernachtungen / Jahr.
  • Förderung mit bis zu 30 % der Investitionskosten für Privatpersonen zur Installation von Ladeinfrastruktur auf dem privaten Grundstück zur privaten Nutzung.

Mit diesen Maßnahmen sehen wir einer schnellen Weiterentwicklung und dem Ausbau der Elektromobilität in ländlichen Regionen positiv entgegen. Durch diese Förderprogramme kann zielgruppenübergreifend gemeinsam an den Zielen der Bundesregierung gearbeitet werden und eine Vernetzung, sowie Versorgung der Mobilität auch in strukturschwachen Regionen gewährleistet werden.

Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Dialog mit der Politik und auf eine konstruktive Zusammenarbeit aller betroffenen Gruppen für den Umstieg in das neue Zeitalter der Mobilität.

Begründung:

Als Pionier in Sachen Elektromobilität in der Region Calw hat die Energie Calw GmbH, kurz ENCW, seit 2012 die Ladeinfrastruktur sukzessive ausgebaut. Gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern konnten bereits 53 Ladepunkte in den vergangenen Jahren im Kreis Calw und Umgebung realisiert werden. Dabei übernahm der Calwer Energiedienstleister die Vorreiterrolle für die Elektromobilität und investierte ohne Fördergelder in Eigenverantwortung in die Infrastruktur für die Mobilität der Zukunft. „Elektromobilität ist vor allem im ländlichen Raum die Zukunft der Mobilität“, ist sich Geschäftsführer Horst Graef sicher. Vor allem Zweitfahrzeuge mit ihren täglichen Kurzstrecken sind für den Umstieg auf die umweltfreundliche Technologie prädestiniert. Um den Umstieg der Kunden auf die umweltfreundliche Antriebsart zu erleichtern, sei eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur ein wichtiger Faktor. Mit der zu Anfang des Jahres ausgerufenen Modellregion Calw strebt die ENCW mit ihren Partnern den Aufbau einer flächendeckenden, einheitlichen Ladeinfrastruktur in der Region Calw an.

Durch die Diskussionen in Politik und in der Energiewirtschaft zeichnet sich für die kommenden Jahre eine zunehmende Förderung für den Ausbau der Elektromobilität in den Großstädten ab. Die Erfahrungen aus den urbanen Förderungen und Pilotprojekten, die seit 2010 angelaufen sind und überwiegend nach Auslauf der Förderung wieder eingestellt, bzw. nicht weiter entwickelt wurden zeigen, dass Großstädte nicht die geeignete Fläche für die Entwicklung der Elektromobilität bieten. Mit den Schaufensterregionen, in denen der Einsatz von Elektromobilität im Alltag geprüft werden sollte, wurden gezielte städtische Gebiete ausgewählt und Maßnahmen zum Umstieg auf die umweltfreundliche und emissionsarme Antriebsart getroffen. So wurde beispielsweise ein elektrisches Carsharing in Stuttgart eingeführt, dass jedoch aufgrund von Verwaltungsaufwand und Kostenaspekten nicht weiterentwickelt, in 2017 sogar reduziert wurde.

Das geförderte Projekt „Emis“, das die Ostalb und das Filstal mit einem Leitgedanken zur Elektromobilität verband, wurde 2015 abgeschlossen und der Ladeinfrastrukturpark in fremde Hände vergeben. Seitdem stockt auch hier der weitere Ausbau der Elektromobilität. Hindernisse für den Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur in städtischen Gebieten tragen mit dazu bei, dass die Kaufentscheidung für ein Elektrofahrzeug negativ ausfällt. So ist es dem Personenkreis, der in Mietwohnungen, bzw. in Wohnungseigentum in Mehrparteienhäusern lebt oder in Häusern ohne Garagen, kaum möglich, sich eine Lademöglichkeit für Zuhause zu schaffen. Neben den Ladekosten sind auch die Parkgebühren an den Ladesäulen ein zusätzlicher Kostenfaktor, der den Nutzer treffen würde, wenn er auf ein Elektrofahrzeug umsteigt und in stark besiedelten Räumen wohnt.

Zudem unterstützt das sehr gut ausgebaute Angebot des ÖPNV in den urbanen Räumen eher die Tendenz, vom eigenen Fahrzeug weg zu kommen, da dieses für die Bewältigung des Alltags nicht mehr von Nöten ist. Daher setzen sich die ENCW und ihr Partner, zukunft mobil bw e.V., für die gezielte Förderung der Elektromobilität im ländlichen Raum ein. „In zahlreichen Gesprächen miot Kommunen, Kollegen von anderen Energieversorgern und Kunden haben wir gemerkt, dass das Interesse und die Bereitschaft auf die Elektromobilität umzusteigen, im ländlichen Raum enorm ist“, begründet Geschäftsführer Horst Graef das Engagement des Calwer Energieversorgers. Seit 2011 sehe sich die ENCW in der Verantwortung, dieses Thema in der Region voran zu treiben. „Ca. 65 % der deutschen Bevölkerung lebt im ländlichen Raum und hat ein Eigenheim“, sieht Graef die Chance für die Zukunftmobilität.

Mit der Petition wolle man erreichen, dass die Politik auf diese Zielgruppe aufmerksam wird. „Der ländliche Raum bietet sowohl die Möglichkeit, eine passende Ladeinfrastruktur aufzubauen, sowie zahlreiche Einsatzgebiete für elektrisch betriebene Fahrzeuge“, ergänzt der Vorsitzende von zukunft mobil bw Uwe Malach. Daher sei es wichtig, Kommunen, Sozialdienste, mittelständische Energieversorger und private Hausbesitzer gezielt zu fördern und einen Teil der für die Elektromobilität zur Verfügung gestellten 300 Mio. € von der Bundesregierung in den ländlichen Raum zu holen.

Dabei sei es wichtig, hier zusammen zu arbeiten, betonen die beiden Partner. „Nur gemeinsam schaffen es viele kleine Markteilnehmer von der Politik gehört zu werden und sich gegen die großen Konzerne durchzusetzen“, macht Graef deutlich. Der Verband zukunftmobil bw vertritt in diesem Fall ca. 50 Mitglieder aus der Energiewirtschaft und stellt somit ein Spoachrohr für die kleinen Energieversorger dar. Ziel ist es mit der Petition, die ab heute auch online unter www.emobility-modellregion.de abrufbar ist, so viele Unterschriften, wie möglich zu sammeln. „Die Petition soll das Meinungsbild vieler darstellen, die das Thema unterstützen und den ländlichen Raum in seiner Vielfalt widerspiegeln“,

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Calw, 01.02.2018 (aktiv bis 31.07.2018)


Debatte zur Petition

Noch kein PRO Argument.
>>> Schreiben Sie das erste PRO-Petition Argument

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument


Warum Menschen unterschreiben

Damit die Verschlafendenden Politiker, in Berlin daran denken,was für die umwelt zu tun ! Statts Fahrverbot, sollten sie lieber was für die Elektro- Mobilität tun ! Aber mit ,,Demokraten,, habe ich meine Zweifel ! Die Quatschen,im Bundestaag,nur Müll ...

Weil ich auf dem Land lebe und mir demnächst ein Elektroauto anschaffen möchte

Ohne Förderung im ländlichen Raum bleibt die Entwicklung 'stecken'.

Elektromobilität muss im ländlichen Raum gefördert werden, da sie hier eine viel wichtigere Rolle spielt als in Ballungsgebieten.

Saubere luft

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Letzte Unterschriften

  • Joshua Müller Bad Homburg vor 3 Tagen
  • Nicht öffentlich München am 15.04.2018
  • Horst S. Neuweiler am 13.04.2018
  • Carlos Juan C. Ebhausen am 30.03.2018
  • Karoline T. Bad Zwischenahn am 28.03.2018
  • Nicht öffentlich Althengstett am 27.03.2018
  • Sabrina F. Leipzig am 26.03.2018
  • Nicht öffentlich Bruchsal am 19.03.2018
  • Steffen K. Staßfurt am 18.03.2018
  • Heinz H. Haiterbach am 11.03.2018
  • >>> Alle Unterschriften

Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Unterstützer Betroffenheit