Frankfurt soll Modellstadt für ein modernes Mobilitätskonzept werden - pro fahrscheinlosem ÖPNV!

Wir fordern den Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt bzw. den Magistrat der Stadt Frankfurt daher auf, die Gunst der Stunde zu nutzen und Frankfurt zu einer Modellstadt für ein modernes Mobilitätskonzept zu machen.

Begründung

Warum ist Frankfurt aus unserer Sicht die richtige Stadt für einen Modellversuch?

  1. Frankfurt ist die kleinste Metropole der Welt. Neue Mobilitätskonzepte sind hier aufgrund der Kompaktheit und Übersichtlichkeit der Stadt leichter umzusetzen und im Bedarfsfall auch leichter zu optimieren als andeswo. Eine Entlastung der Straßen durch mehr ÖPNV wäre für alle ein Gewinn.

  2. Das Budget der Stadt Frankfurt von fast € 4 Mrd. sollte groß genug sein, um Spielraum für eine solche Entwicklung zu haben, vor allem da auch Einsparpotentiale etwa beim Straßenausbau vorhanden sind.

  3. Frankfurt ist eine Stadt, in die tagsüber sehr viele Menschen mit dem Auto zur Arbeit fahren. Eine Abgabe, die zum Beispiel die Pendler entrichten müssten (z.B. durch die Erhöhung der Parkkosten), könnte einen guten Teil der Gegenfinanzierung leisten.

  4. Der fahrscheinlose ÖPNV könnte als erstes allen Einwohner mit ihrem Erstwohnsitz in Frankfurt am Main, die auch am meisten von den Luftverschmutzungen betroffen sind, zur Verfügung stehen.

  5. In Frankfurt werden teilweise massiv die Grenzwerte der Luftreinhalteverordnungen überschritten. Hier muss etwas getan werden.

  6. Frankfurt hat nur noch wenig Bauland und muss jetzt schon Frischluftzufuhren in den Stadtkern verschliessen, um weiteres Bauland zu schaffen. Hinzu kommt, dass insbesondere der Brexit starken Druck auf den Wohnungsmarkt ausübt, dem nur mit mehr Wohnraum begegnet werden kann. Ein fahrscheinloser ÖPNV könnte hier helfen, Straßen zurückzubauen und damit wieder mehr Flächen zur Wohnungsbebauung zu schaffen.

  7. Gerade eine Stadt wie Frankfurt, die nicht allzu weitläufig ist, könnte problemlos einen großen Teil des benötigten Individualverkehrs durch neue Car Sharing Konzepte ersetzen.

  8. Da Fahrverbote für Diesel als ultima ratio vom Tisch wären, müsste das Handwerk aus diesem Grund nicht um seine Existenz bangen.

  9. Aktuell wäre der Bund wahrscheinlich sogar gewillt ein solches Pilotprojekt finanziell zu unterstützen, was die Frankfurter Kassen entlasten könnte.

Quellen:

www.fnp.de/lokales/frankfurt/Fuenf-Staedte-testen-Gratis-Nahverkehr-aber-Frankfurt-nicht;art675,2907039

www.youtube.com/watch?v=4p6Rz2r_lvE&t=1s

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Neue Liberale Hessen - Die Sozialliberalen aus Frankfurt
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