Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Frau Merkel,

ja, Deutschland ist ein offenes Land, ein demokratisches Land; ja, auch ein reiches Land. Sie sagen seit Wochen, dass jeder Kriegsflüchtling hier willkommen ist; dass Sie nicht mehr Bürgerin dieses Landes sein wollen, wenn wir, die Bürger und Bürgerinnen Deutschlands, die Flüchtlinge nicht aufnehmen. Seit Wochen, Monaten sind Tausende und Abertausende Menschen in diesem unserem, Ihrem Land bereit, ehrenamtlich/freiwillig zu arbeiten; Flüchtlinge zu unterstützen; mittlerweile bis zur Grenze des Belastbarkeit. Sie sagen "Danke".

Unsere Gesellschaft ist in einem enormen Aufbruch, Umbruch. Wie immer in solchen Situationen gehen damit auch Sorge, Angst, Unsicherheit einher: Wie wird es weitergehen? Wie werden wir mit der Integration von Millionen Flüchtlingen fertig? Was geschieht mit unserer Gesellschaft, dem gesellschaftlichen Gefüge?

Wann gedenken Sie, die Bundeskanzlerin, sich endlich an Ihre Bürgerinnen und Bürger zu wenden?! Wann gedenken Sie, sich an die Menschen in Ost- und Westdeutschland, an UNS zu wenden?! Wann beginnen Sie, Ihrem Volk, das Sie gewählt hat, Ihre Flüchtlingspolitik, Ihre Vision, Ihre politischen Entscheidungen zu erklären?!

Nicht um einfach nur "Danke" zu sagen, sondern zu erklären, wie wir gemeinsam diese große Herausforderung annehmen und bewältigen können. Bitte vergessen Sie trotz aller politischen Probleme und Veränderungen Ihr eigenes Volk nicht! Sprechen Sie zu uns! Halten Sie endlich eine Ansprache an Ihr Volk!

Begründung

Seit Wochen und Monaten reist Frau Bundeskanzlerin durch alle möglichen Länder Europas und sucht Gleichgesinnte. Sie meint, dass wir Deutschen all die Kriegsflüchtlinge aufnehmen können, dass es ein Selbstverständliches wäre. Sie sagt, es sei nicht mehr ihr Land, wenn wir, das Volk, die Flüchtlinge nicht willkommen heißen. Sie wendet sich an Politiker anderer Länder, an Europa, an die Europäische Kommision - aber hat sie sich einmal an uns, an ihr Volk, an ihre Bürgerinnen und Bürger gewandt?! Gab es eine Ansprache an ihr Volk, an ihre Bürgerinnen und Bürger?! Ich denke, es ist an der Zeit, dass die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, sich endlich an uns, ihre Bürgerinnen und Bürger wendet; dass sie eine Ansprache an UNS hält, wichtiger als jede Neujahresansprache. Jetzt ist es an der Zeit, zu uns, ihrem Volk zu sprechen; jetzt ist es an der Zeit, Farbe zu bekennen. Zu erklären, zu erläutern, wie es weitergehen, gut gehen kann... Welche Fahrpläne hat die politische Führung dieses, unseres Landes, dessen oberstes Haupt die Bundeskanzlerin ist?! Wie soll das seit Jahrzehnten aufgebaute und funktionierende System weiter bestehen, funktionieren in Anbetracht des Massenzustroms von Flüchtlingen?! Wann gedenkt sie, die Bundeskanzlerin Deutschlands, sich an ihr Volk zu wenden?! Die meisten heißen die Kriegsflüchlinge willkommen; ja, sie engagieren sich; dennoch gibt es Unsicherheiten, Ängste, viele Zweifel... Warum läßt uns die Bundeskanzlerin allein?!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Allen Unterstützern meiner Petition ein herzliches Dankeschön und die allerbesten Wünsche für das neue Jahr!
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    Leider haben nur sehr wenige Menschen die Petition unterschrieben - offenbar habe ich mit meinen Worten nicht den Nerv der Zeit getroffen; gleichwohl ich nach wie vor der Meinung bin, dass die Bundeskanzlerin noch immer keine wirkliche Ansprache an ihr Volk gehalten und keinerlei wirkliche Visionen entworfen hat.
    Außer einem "Wir schaffen das!" ist von ihr nach wie vor nichts zu hören, abgesehen von einem Dank an all die hart ehrenamtlich Arbeitenden im Kontext der Flüchtlinge.

    Die Flüchtlingssituation hat sich nicht verändert; im Gegenteil sie ist mit dem neuen Jahr noch verschärft worden. Auch 2016 werden sich Tausende und Abertausende auf den Weg machen nach Deutschland, auf Frieden und Arbeit, auf ein besseres Leben hoffend. Und dann landen sie in "Auffanglagern", in denen sie z.T. Monate lang auf eine "Umverteilung" warten. Sie leben in einer grauen Zone, einem Niemandsland, in dem sie keinerlei Rechte haben und keinen Asylantrag stellen dürfen.

    Nun denn, Frau Merkel, dann schaffen Sie das mal mit Ihrer Politik - wenn es denn überhaupt eine gibt.
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    Ich bedauere sehr, dass wir es nicht geschafft haben, die nötigen Unterschriften zusammen zu bekommen, um die Petition einreichen zu können.

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.