Für den Erhalt der Greifswalder Förderschule J.-H.-Pestalozzi

Petition richtet sich an
Landrat Michael Sack

3.222 Unterschriften

Sammlung beendet

3.222 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Landrat Michael Sack

Laut Vorgabe des Bildungsministeriums soll die Förderschule Johann Heinrich Pestalozzi in Greifswald im Schuljahr 2027/2028, spätestens jedoch im Jahr 2030, ihre Türen für immer schließen. Doch diese Schule ist weit mehr als nur ein Lernort- sie ist ein Zuhause auf Zeit, ein Ort der Geborgenheit, des Vertrauens und der Chancen. 
Hier finden Kinder mit besonderem Förderbedarf die Unterstützung, die sie wirklich brauchen: Individuelle Förderung, erfahrene und engagierte Lehrkräfte sowie ein Umfeld, in dem jedes Kind gesehen, verstanden und angenommen wird. Der Verlust dieser Schule wäre ein tiefer Einschnitt, für die Kinder, ihre Familien und die gesamte Bildungslandschaft Greifswalds.
Eltern sollten das Recht auf Wahlfreiheit haben: Förderschule oder inklusive Beschulung.

Begründung

Der Inklusionsgedanke scheitert an immer mehr Schulen. Andere Bundesländer lassen mittlerweile wieder neue Förderschulen entstehen. Inklusion in Regelschulen funktioniert nicht, weil es an den nötigen Ressourcen fehlt, insbesondere an ausreichend geschultem Personal und einer angemessenen Ausstattung, sowohl in Schulen als auch in anderen Bereichen. Weitere Gründe sind mangelnde Unterstützung für Lehrkräfte und eine unzureichende Organisation, die oft dazu führt, dass die verschiedenen Bedürfnisse aller Lernenden nicht erfüllt werden können. Inklusion bedeutet Teilhabe und Chancengleichheit, nicht automatisch das Lernen im selben Raum. Echte Inklusion kann auch heißen, dass ein Kind in einer Förderschule besser aufgehoben ist, solange die Umgebung seine Teilhabe fördert.

Der Erhalt der Förderschule Pestalozzi ist entscheidend, um den Kindern, die besondere Unterstützung benötigen, auch weiterhin eine wohnortnahe und spezialisierte Förderung zu ermöglichen. Die Förderschule steht für pädagogische Kompetenz, individuelle Betreuung & Beratung, soziale Teilhabe und einen besonderen, geschützten Raum für Schüler mit Lernschwierigkeiten. Ihr Verlust wäre ein schwerer Rückschritt für die Bildungsvielfalt in Greifswald.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Andreas Winter, Greifswald
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 07.11.2025
Sammlung endet: 06.05.2026
Region: Vorpommern-Greifswald
Kategorie: Bildung

Noch kein PRO Argument.

Ich frage mich, ob es nicht besser wäre eine Petition mit der Forderung zu starten, die genannten Probleme an inklusive Regelschulen zu verbessen? Behinderte Menschen kritisieren seit langem Sonderräume. Sie verhindern eher Teilhabe, als das sie sie ermöglichen. Sinderachulen sind selten erfolgreich, viele Schüler und Schülerinnen verlassen die Schulen ohne Abschluss. Außerdem warum geschützter Raum? Wovor sollen die Kinder denn geschützt werden?

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