Wir protestieren auf das Schärfste gegen die von CDU-Kulturstadtrat Torsten Kühne angekündigten Maßnahmen, die kommunale Kultur des Berliner Bezirks Pankow zu zerstören.

Schon ab 1.Februar 2012 sollen grundlegende Mittel u.a. für das Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm auf dem Kulturareal des Thälmannparks eingefroren werden. Wir fordern, dieses Notprogramm unverzüglich zurückzunehmen und die Mittel für die Aufrechterhaltung des geplanten und in Veranstaltungskalendern bereits angekündigten Kulturangebots umgehend zur Verfügung zu stellen, damit die kommunalen Kultureinrichtungen weiterhin arbeitsfähig bleiben.

Nach Plänen des Kulturstadtrats ist schon bald ein Großteil der Kultureinrichtungen von Schließungen bedroht. Torsten Kühnes interne Streichliste liest sich wie ein Todesurteil für die kulturellen Angebote des Bezirks. Der geplante Kulturabbau trifft das über Pankow hinaus bekannte Theater unterm Dach, die legendäre WABE, das Museum Heynstraße, die Galerie Pankow, die Kunstwerkstätten/Jugendtheateretage, die Galerie Parterre, die Stadtbibliothek und die Musikschule in Buch, sowie die ehrenamtlich betriebene Kurt-Tucholsky-Bibliothek im Bötzowviertel.

Wir fordern, unverzüglich den Raubbau an der Kultur in Pankow zu stoppen und von den geplanten Schließungen Abstand zu nehmen.

www.facebook.com/groups/215577445199461/

aktionsbuendnis-der-kuenstler.jimdo.com/

www.gegenkulturabbau.de/

www.rbb-online.de/abendschau/archiv /archiv.media.!etc!medialib!rbb!rbb!abendschau!abendschau20120119kultur.html

www.prenzlauerberg-nachrichten.de/politik/_/schusse-aus-allen-richtungen-17621.html

www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/pankow-sparhammer-macht-kultur-oase-platt-,7169128,11478604.htm

www.berlin.de/sen/kultur/presse/archiv/20120118.1305.365099.html www.prenzlberger-stimme.de/?p=38035

www.theateruntermdach-berlin.de/index.html

www.wabe-berlin.de/

www.berlin.de/ba-pankow/kunstundkultur/galerie-pankow/

www.berlin.de/ba-pankow/kunstundkultur/galerie-parterre/

Reason

Der Bezirk ist auch Wachstumsmotor. Viele Künstler wirken über die Bezirksgrenze hinaus und machen den Hauptstadtkulturbetrieb attraktiv. Pankower Kulturexport für Berlin!

Thank you for your support

News

  • Liebe Mitunterzeichnerinnen, liebe Mitunterzeichner,

    die untenstehende Nachricht erreicht mich aus dem Berliner Abgeordnetenhaus - Will man sie positiv interpretieren, bedeutet sie, dass wir mit unserer Petition so erfolgreich waren, dass unsere Forderungen schon vor Zeichnungsfrist erfüllt wurden. Im Antwortschreiben heißt es jedoch, das Bezirksamt gehe "von einer erfreulichen Stabilisierung der Situation IM LAUFENDEN HAUSHALTSJAHR aus", woraus die Mitglieder des Petitionsausschusses den, meiner Meinung nach, falschen Schluss einer "positiven Entwicklung" ziehen. Das Eine hat mit dem Anderen nicht viel zu tun, was die Ankündigung neuer Einsparungen aus dem Bezirksamt Pankow eindrücklich belegt:

    "Die Senatsverwaltung für Finanzen besteht... weiter

  • Liebe Mitunterzeichnerinnen, liebe Mitunterzeichner,

    die Zeichnungsfrist der Petition „Für den Erhalt der kulturellen Einrichtungen in Berlin-Pankow“ endete am 24.7.2012 und die Petition wurde danach an den Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses in Berlin übergeben.

    11 663 Menschen haben die Petition gegen die geplanten Schließungen und Kürzungen im Bereich Kultur in Pankow unterschrieben. Ich möchte mich ganz herzlich für die große Unterstützung bedanken!

    Was haben wir erreicht? Das erste und wichtigste Ziel, das die Petition verfolgte war, Aufmerksamkeit für das Thema in Presse und Öffentlichkeit zu gewinnen, zu verhindern, dass Entscheidungen hinter verschlossenen Türen gefällt werden können. Dabei ging es nicht „nur“ um die Kultur,... weiter

pro

Der Wert kultureller Einrichtungen läßt sich schwer in Geld aufwiegen. Gerade Kleinkunst und Subkultur leisten einen unschätzbaren Beitrag zur kulturellen Lebendigkeit. Sie besitzen eine wichtige integrierende Funktion und bieten Freiräume fernab des großen Kulturbetriebs.

contra

Wer die Musik BESTELLT, der soll sie auch BEZAHLEN. Es spricht nichts dagegen, Kulturveranstaltungen durch Eintrittsgelder, Sponsoren und Spenden zu finanzieren. Das Leben ist kein Ponyhof: Tote Kulturveranstaltungen, für die es offenbar keinen Bedarf gibt, sollten keineswegs durch den Steuerzahler künstlich gepampert werden. Wer diese Petition unterzeichnet, sollte einfach selber die gewünschten Veranstaltungen finanziell unterstützen und nicht auf den Steuerzahler warten.