Die Stadttauben in Köln sorgen für Verärgerung vieler Kölner Bürger. Aufgrund fehlender Rückzugsmöglichkeiten leben sie an öffentlichen Plätzen. Durch ihre Verwahrlosung und dauernden Durchfall durch Fehl- und Mangelernährung fühlen sich Menschen gestört und sind angeekelt von verunreinigten Plätzen.

Das Problem kann jedoch durch die Errichtung von betreuten Taubenschlägen behoben werden. Essentiell ist hierbei natürlich artgerechte Ernährung, das Bereitstellen von sauberem Trinkwasser und vor allem das Austauschen der Gelege, dass mehrmals wöchentlich bis täglich stattfinden muss, damit der weiteren Vermehrung entgegengewirkt wird.

Durch diesen Rückzugsort bekommen die Tauben außerdem ein Zuhause, welches sie nur selten verlassen; etwa 80 % des Tages halten sich die Tauben im Schlag auf. Aus diesem Grund fällt hier auch der Größteil des Taubenkotes an. Daraus resultierend können wiederum Reinigungskosten eingespart werden.

Auch Netze, Spikes und andere Vergrämungsmaßnahmen werden nicht mehr benötigt, da die Tiere nach Eingewöhungszeit von einigen Wochen nur noch im Schlag brüten - wodurch ein ausnahmsloses Austauschen der Gelege in Gipseier gewährleistet ist.

Begründung

Jeder Mensch hat eine Meinung zu Stadttauben, niemanden lassen sie kalt. Ob als Hass-Symbol oder mitleiderregendes Straßentier - von betreuten Taubenschlägen profitieren alle.

Der von Tauben verursachte Dreck verschwindet weitgehend von der Straße, ebenso die Tiere. Die Tauben erhalten artgerechtes Futter und werden fachmännisch versorgt, wodurch Krankheiten reduziert werden. Sie haben ein "Zuhause", eine Rückzugsmöglichkeit. Die Population geht nach und nach zurück, da die Fortpflanzung durch den Gelegeaustausch unterbunden wird.

Eine saubere Lösung im Sinne des Tierschutzgesetzes also, von der Freunde, Feinde und die Tauben selbst profitieren.

~~~ Diese Petition stammt von der: Kölner Arbeitsgruppe gegen die Stadttaubenproblematik // www.facebook.com/KoelnerAGgegenDieStadttaubenproblematik

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Kölner Arbeitsgruppe gegen die Stadttaubenproblematik aus Köln
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Vielleicht sollte man mal die Taubenzüchter und Sportvereine in die Verantwortung nehmen. Jeder Versuch einer Populationskontrolle ist zum Scheitern verurteilt, solange die Sportvereine ständig neue Tauben fliegen lassen, die dann evt. entstandene Nischen wieder auffüllen. Die Stadt könnte hier eine Steuer erheben und so die Kosten für die Taubenschläge gegenfinanzieren.

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