Grüne Vorstellungen zur Nutzung des Hauptbahnhofs Fürth:

Unabdingbar ist eine sachgerechte Sanierung des Gebäudes - als Aushängeschild der Bahn wie auch der Stadt Fürth. Selbstverständlich sollte es sein, dass Menschen mit Mobilitätseinschränkungen den Bahnhof ohne Hindernisse nutzen können.

Dazu gehören neben fachgerecht ausgeführten Rampen auch eine gute Ausschilderung, ein für Rollstühle geeigneter Aufzug, ein Blindenleitsystem, und ein barrierefreier Zugang zu den Bahnsteigen.

Eine Toilettenanlage, natürlich auch behindertengerecht, ist absolut notwendig (es ist geradezu beschämend, so etwas explizit fordern zu müssen).

Fahrradabstellplätze auf beiden Seiten des Bahnhofes müssen bedarfsgerecht eingerichtet werden, eine Fahrradgarage in einem Seitenflügel, kombiniert mit einer "Mobilitätszentrale" (CarSharing, Fahrradverleih, etc.) wäre ideal.

Ein passabler Wartebereich ohne Konsumzwang ist in einem Umsteigebahnhof notwendig, und zusätzlich ein Reisebedarfs Verkauf, der während der Betriebszeit geöffnet bleibt. Dazu könnten Flächen für Lebensmitteleinzelhandel geschaffen werden.

Zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten für kulturelle Zwecke zu schaffen, könnte das Angebot schön abrunden und sicherlich einen Beitrag zum Ansehen von Stadt und der Deutschen Bahn leisten.

Vor allem die Stadt Fürth hat Pläne und Investoren für das Empfangsgebäude, bei denen sie aber auf ein zügiges und unkompliziertes Entgegenkommen der Bahn angewiesen ist. Also, tun Sie etwas.

Natürlich fallen für solche Maßnahmen Kosten an, die aber sicher nur einen Bruchteil der Mehrkosten für Prestigeobjekte wie Stuttgart betragen – und leicht durch den Verzicht auf überflüssige und umweltschädliche S-Bahn-Verschwenke eingespart werden könnten.

Reason

Herr Grube, wie Sie sehen können, ist der aktuelle Zustand des Hauptbahnhofs in Fürth für eine Stadt mit 115.000 EinwohnerInnen keineswegs angemessen.

Das gesamte Gebäude steht größtenteils leer und ist sanierungsbedürftig. Weder ein Wartebereich noch Toiletten sind vorhanden, er ist wenig einladend und der Zugang ist, besonders für Gehbehinderte, eine Zumutung.

Die provisorische Rampe am Haupteingang ist nutzlos, weil sie keinen Zugang zu den Bahnsteigen ermöglicht, selbst dann, wenn man die schwergängigen Eingangstüren öffnen kann.

Nach dem Kauf einer Fahrkarte müssen RollstuhlfahrerInnen das Gebäude verlassen, den Bahnhofsplatz überqueren und die dortige Rampe nutzen – um letztlich am Zugang zu den Bahnsteigen zu scheitern. So ein Zustand, müsste dem Anspruch eines international agierenden Logistikkonzerns peinlich sein.

Ebenfalls keine Werbung für die Bahn ist der Leerstand – mehrere hundert Quadratmeter in bester Innenstadtlage nicht zu nutzen, ist nicht nachvollziehbar.

Wir haben einige Ideen, Forderungen und Vorschläge zusammengetragen, die Sie, nachdem sie durch Fürth gelaufen sind, einmal anschauen sollten. Damit Ihre und vieler tausend anderer Bahnreisenden Ankunft hier beim nächsten Mal etwas schöner wird.

Thank you for your support

News

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    die Petition ist online leider ausgelaufen. Wir wollen aber die kommenden Wochen noch nutzen, um weitere Unterschriften zu sammeln, z.B. rund um die Kirchweih - ganz konventionell mit Stift und Papier. Danach werden wir die Unterschriften an die Bahn weitergeben.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Sie werden in jedem Fall weiter auf dem aktuellen Stand gehalten. Denn wir bleiben dran und setzen uns weiter für einen besseren Hauptbahnhof ein.

    Viele Grüße,
    Philipp Steffen
    (Bündnis 90/Die Grünen Fürth)

pro

Not yet a PRO argument.

contra

NEIN, ich möchte das viel mehr geld in schulen (pädagoisch wertvoll) kinderspielplätze, jugendarbeit, sozial schwachere -und alte kranke menschen investiert wird. der bahnhof fürth ist mir sowas von egal, und ich denke vielen anderen auch, und erst recht, wenn dafür große summen inverstiert werden, WÄHREND ANDERE MENSCHEN NICHT MAL WISSEN WIE SIE ESSEN ODER STROM BEZAHLEN SOLLEN.