Mit dieser Petition fordert die Pe­tentin die Stadt Stuttgart und damit verbunden Herrn Fritz Kuhn in seiner Funktion als Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden des VVS dazu auf, den öffentlichen Nahverkehr durch eine pauschale Haushaltsabgabe (ähnlich der GEZ) für Personen im Alter zwischen 18 und 64 Jahre (ausgenommen Hartz4- Empfänger, Einkommensschwache, Familien mit Kindern bis zum 12. Lebensjahr, Rentner), einer Arbeitgeberabgabe (pro Beschäftigten- bei Pendlern verbunden mit einem speziellen Firmenticket) und weiterhin durch Subventionierung durch die Stadt Stuttgart zu finanzieren. Besucher und Touristen entrichten eine Art "Kurtaxe", welches bei Übernachtungen anfällt (die Abgabe wird dann von den Pensionen und Hotels direkt weiter gereicht), oder lösen sog. "Touritickets"- die Fahrscheinkontrolle wird durch vorzeigen des Personalausweises (Nachweis des Wohnsitzes) abgelöst.

Begründung

Bereits im Bürgerhaushalt 2013 wurde der Vorschlag nach einer fahrscheinlosen Nutzung des ÖPNV eingebracht (s. dazu www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/2833).

Die Ablehnung durch alle Gemeinderatsfraktionen hinweg erscheint mir, gerade in Anbetracht des hohen Verkehrsaufkommens und der damit verbundenen Problematiken (sehr hohe Feinstaubbelastung, welche gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung nach sich zieht, den unrühmlichen Titel "Stauhauptstadt") nicht angebracht.

Zwar gibt es immer wieder Gegenargumente zwecks der Finanzierbarkeit, allerdings wird mit dieser Petition keine Forderung nach Gratisfahrten laut, sondern eine Umlagenfinanzierung eingefordert, welche mehr Menschen dazu bewegt, ein gut ausgebautes Bus- und Bahnnetz (hier wird auch die Forderung nach einer höheren Taktung laut) wirklich zu nutzen.

Die Vorteile im Überblick: - Verwaltungskosten entfallen teilweise - Entlastung der Verkehrswege, durch vermehrte Nutzung des ÖPNV - Senkung der Feinstaubbelastung (die Auswirkungen sind bekannt)

Aus Sicht der Unterzeichner wäre es wirklich erstrebenswert, diesen Vorschlag aufzugreifen, auf Finanzierbarkeit zu überprüfen (wie hoch wären die entstehenden Kosten pro Haushalt, für Arbeitgeber, Stadt Stuttgart, gibt es eventl. sogar eine Rentabilitätssteigerung?) und im Idealfall umzusetzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Aufgrund der zu geringen Anzahl an Unterzeichnern habe ich mich zu diesem Schritt entschieden.

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bedanke mich recht Herzlich für die Unterstützung meiner Petition.

    Leider waren nur 78 Unterzeichner von deren Wichtigkeit überzeugt. Dies erscheint mir eine zu geringe Anzahl, um damit das Anliegen der Petition bei Politik und Wirtschaft zu vertreten.
    Daher werde ich die Petition beenden. Ihre Daten werden von mir nicht für andere Zwecke genutzt.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute.

    Mit freundlichen Grüßen
    Nadine Hamaleser

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    vielen Dank für die Unterstützung meiner Petition.
    Leider haben nur 78 Personen unterzeichnet; eine zu geringe Resonanz also, um dieses Anliegen in der Öffentlichkeit und gegenüber den Verantwortlichen kund zu tun.
    Ich bedauere dies sehr. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

    Mit freundlichen Grüßen
    Nadine Hamaleser

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Aha... nachdem die Rundfunkgebührabgabe immer wieder kritisiert wird soll eine neue pauschale Abgabe kommen. Es wird hier vom VVS eine Leistung erbracht die der Nutzer zu zahlen hat und nicht die Bürger. Es wäre dem Ersteller der Petition anzuraten sich erst einmal über den VVS zu informieren. Wie groß ist das Gebiet das der VVS abdeckt? Welche Verkehrsunternehmen gehören dem VVS an? Im übrigen: Die Arbeitgeberabgabe (pro Beschäftigten) würde sich natürlich auch auf die Preise von Waren im Bereich der VVS auswirken. Somit wäre dieser Kreis auch geschlossen.