+++ Wir bitten alle diese Petition zu zeichnen und zu verbreiten - Danke! +++

Das Junge Bündnis für Geflüchtete ist ein Zusammenschluss vieler Münchner Jugendverbände. Wir möchten mit dieser Petition an den Münchner Stadtrat und die Bürgermeister die Einrichtung einer Leitstelle für Geflüchtete erreichen. Diese soll als Ansprechpartner, Mediator und Sprachrohr der Flüchtlinge dienen und deren eigene politische Interessen in der Stadtgesellschaft vertreten.

Den genauen Petitionstext findet ihr gleicht hier drunter.

Mehr Infos zum Jungen Bündnis für Geflüchtete / München findet ihr unter: Facebook: www.facebook.com/jungesbuendnisfuergefluechtete/

Homepage: www.junges-buendnis-fuer-gefluechtete.de/

Petitionstext:

Leitstelle für Geflüchtete in München – Antrag an den Stadtrat der LHM

Das „Junge Bündnis für Geflüchtete“ fordert die Stadt München auf, eine „Leitstelle für Geflüchtete in München“ zu schaffen. Diese Leitstelle soll eine städtische Anlaufstelle für Geflüchtete, Verbände und Betreuende sein, welche an der Spitze der Stadtverwaltung anzusiedeln ist.

Die Aufgaben der Leitstelle sollen sein:

  1. Laufend einen Gesamtüberblick der Situation über Geflüchtete in München zu erarbeiten; dies beinhaltet: die in Flüchtlingsarbeit involvierten Verbände, Organisationen und Angebote zu überblicken (zum Beispiel Rechtsberatung, Integrationsmaßnahmen, Freizeit-, Bildungs- und Ausbildungsangebote, ärztliche und psychologische Anlaufstellen, Wohnungsvermittlungen, Zugang zum Arbeitsmarkt); Zusammenarbeit und Informationsaustausch aller Akteur_innen zu unterstützen Das Monitoring des Sozialreferats über die Unterbringungssituation soll eingesehen werden und der Leitstelle zur Verfügung gestellt werden. Hinzukommt, dass uneingeschränkter Zugang zu den Unterkünften gewährleistet werden muss.

  2. Als Ansprechpartner_in für Geflüchtete, städtische Stellen, Verbände und Betreuende in Konfliktsituationen zu dienen, wobei das Subsidiaritätsprinzip beachtet werden soll.

  3. Anliegen der Geflüchteten innerhalb der Stadt politisch zu vertreten. Dazu soll die Leitstelle Forderungen der Geflüchteten aufnehmen, bündeln und in den politischen Prozess einbringen (z.B. bei Unterbringung, Betreuung, ärztliche und psychologische Versorgung, der Bildung, Zugang zum Arbeitsmarkt und Diskriminierung; Die Leitstelle soll ein Rederecht im Stadtrat haben und eine eigenständige Öffentlichkeitsarbeit sowie eine wirksame Interessenvertretung für Geflüchtete gestalten. Die Vernetzung mit anderen städtischen und staatlichen Stellen, der Regierung von Oberbayern, der bayerischen Staatsregierung und relevanten Bundesämtern ist essentiell.

Begründung

Geflüchtete haben keine politischen Mitspracherechte. Wir sind der Meinung, dass Geflüchtete ein Recht darauf haben, ihre Anliegen in Politik und Gesellschaft einzubringen. Um eine eigenständigere Vertretung und eine Anlaufstelle für Probleme und Fragen zu schaffen, fordern wir die Einrichtung einer Leitstelle für Geflüchtete in München mit den oben genannten Aufgaben und Befugnissen.

Uns ist bewusst das wir "nur" mit einer Onlinepetition nur schwer unser gemeinsames Ziele erreichen werden. Deshalb ist diese Peition nur ein (wichtiger) Baustein einer Kampagne. Unterstützt wird der Antrag zusätzlich durch politische Gespräche, Pressearbeit, öffentliche Aktionen und Aufklärungsarbeit.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Junges Bündnis für Geflüchtete / München aus München
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Pro

Eine gute und sinnvolle Möglichkeit, kulturelle Missverständnisse zeitnah auszuräumen oder gleich zu verhindern und Geflüchteten die Ressourcen und Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, in unserer Gesellschaft zu anzukommen. Integration ist ein beidseitiger Prozess - ja, man muss sich als Neuankömmling in die bestehende Gesellschaft integrieren, aber man muss auch integriert werden. Eine Leitstelle erleichtert beides.

Contra

Ein Bruchteil jedes Euros, der hier zum Fenster hinaus geworfen wird, könnte in den Herkunftsländern ein Vielfaches an Nutzen generieren. Darum ist es ein Verbrechen, hierzulande Geld für die Asylindustrie auszugeben, statt die Migration nach dem Vorbild Australiens sofort zu unterbinden und dann vor Ort zu investieren.