Der Presse war zu entnehmen, daß der Stadtrat der Stadt Magdeburg am 05. September 2013 über den Abriß des AMO-Kulturhauses entscheiden wird. Viele Magdeburger sind überrascht und entsetzt, daß dieses Baudenkmal einer Eigenheimsiedlung weichen soll. Noch 2011 berichtete die Geschäftsführung der Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg GmbH von einem positiven Trend beim Betriebsergebnis. Das AMO ist nicht nur Veranstaltungsstätte, auch Heimat von Gruppen der unterschiedlichsten Genre. Das 1951 im Stil des Neoklassizismus gebaute Kulturhaus "gilt als kunsthistorisch, aber auch industrie- und stadtgeschichtlich bedeutendes Beispiel für die Architektur des Übergangs von der sowjetischen Militärverwaltung zur DDR" (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/AMOKultur-und_Kongre%C3%9Fhaus) und steht im Denkmalverzeichnis der Stadt Magdeburg. Die Unterzeichner dieser Petition sind für den Erhalt des AMO und dessen Weiternutzung als Kultur- und Kongreßhaus der Landeshauptstadt.

Begründung

Das AMO galt und gilt seit nunmehr sechs Jahrzehnten als Begegnungsstätte der Magdeburger und deren Gäste. Seien es die unzähligen künstlerischen Gruppen, die hier beheimatet waren und sind, oder auch die Vielzahl von Gastspielen überregionaler Künstler. Das AMO war und ist ein guter Gastgeber für Kongresse, bietet die Möglichkeit der Ausrichtung von Ausstellungen und Messen. Die unterschiedlichen Größen der vorhandenen Räume und die Möglichkeit der gastronomischen Versorgung bietet eine Vielzahl von Nutzungsvarianten. Konzerte, Filmvorführungen, Tanzveranstaltungen, Feiern jeder Art - all das gab es im AMO und davon lebt das Haus. Für mehrere tausend ehemalige Mitarbeiter der Firmen SKET und SKL und deren Angehörige war das AMO jahrzehntelang Bestandteil des privaten und gesellschaftlichen Lebens, verbunden mit Emotionen und vielen Erinnerungen. Hierin besteht auch ein Potential des Hauses, das es zu nutzen gilt.

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Pro

Magdeburg will Kulturhauptstadt 2025 werden.. na dann mal viel Spaß ohne Kulturstätten.

Contra

Magdeburg will 2025 wirtschaftlich handlungsfähig sein, seiner Jugend eine Perspektive bieten und eine blühende Stadt mit modernen Kulturstätten sein? Dann sollen die Politiker bitte auch verantwortlich handeln und die Argumente der wenigen Abrissgegner zur Kenntnis nehmen, trotzdem aber eine Abwägung treffen, die auch in einer Schließung unrentabler Kulturstätten enden darf.