Seit einigen Wochen fährt der Rock-Club Amadeus in Ingolstadt eine äußerst rassistische Türpolitik – Geflüchtete/“Schwarze“ haben keinen Zutritt mehr, da man laut eigener Aussage des Geschäftsführers gesehen habe, dass es mit ihnen "nicht funktioniert". Ausschlusskriterien sind dabei natürlich nicht die schwarze Hautfarbe, sondern wie er sagt, Second-Hand-Kleidung und schlechte Deutschkenntnisse. Eine schlechte Ausrede. Angeblich soll es zu sexuellen Übergriffen von Flüchtlingen auf Frauen gekommen sein. Nach Polizeiangaben gibt es jedoch keine Häufung von Übergriffen von Refugees. Nachdem man sich noch im letzten Jahr gegen Nazis stark gemacht hat, bestätigt die Geschäftsführung des Amadeus jetzt genau deren Pauschalisierungen und Vorurteile. Wir fordern den Besitzer des Amadeus sofort auf, die rassistische Türsteher-Politik zu beenden. ALLE Mensch, und nicht nur „Weiße“ haben das Recht individuell nach ihrem Verhalten behandelt zu werden und nicht als Gruppe oder Ethnie. Denn sonst wären vermutlich auch keine Deutschen mehr in diesem Club. Geflüchtete Menschen als homogene Gruppe zu behandeln, in der sich alle gleich verhalten und daher mit der Einstellung "kennt man einen, kennt man alle" zu behandeln sind, schürt nur Hass und Abneigung gegen die Menschen, die alles verloren und für uns unverständliches Leid erlebt haben - dieses Denken fördert Ausgrenzung und eine Kultur des Gegeneinander statt Miteinander.

Begründung

Unterstützt unsere Petition, die sich gegen diese Kultur des Hasses und der Ausgrenzung, die in diesen Tagen immer stärker wird, stellt. Oder wollen wir erst wach werden, wenn wieder Menschen in diesem Land Menschen brennen?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

Weil die Contra-Argumente so dermaßen nach AfD, BILD und PEGIDA klingen.

Contra

Der Gastwirt ist seinen Gästen gegenüber verantwortlich, dass schließt den Schutz der weiblichen Gäste vor sexuellen Übergriffen mit ein. Die Petition an sich vermittelt eine völlig falsche Art der Toleranz. Die Täter werden hier zu Opfern stilisiert.