Der Hundeflüsterer:

  • Anwendung überholter bzw. fachlich unfundierter Methoden mit dem Ziel der Hundeerziehung, die dafür nicht geeignet sind (elektrische Halsbänder, "Dominanz", Maßnahmen zur Unterwerfung)
  • keine Berücksichtigung der eigentlichen Ursachen für ein problematisches Verhalten, rein "symptomatische Bekämpfung", ergo kein tatsächliches Verständnis für das Ausdrucksverhalten von Hunden
  • einige der gezeigten Praktiken widersprechen den aktuellen ethologischen Erkenntnissen und sind teilweise tierschutzrelevant
  • keine fundierte fachliche Kompetenz

Der Knochenbrecher:

  • keine fachlich fundierte Ausbildung
  • keine ausreichende Diagnostik zur Erkennung von Problematiken des Bewegungsapparates (Röntgen, Ultraschall, Leitungsanästhesie...), die Diagnosestellung erfolgt rein optisch und kann somit nicht stichhaltig sein
  • Gefährdung der Gesundheit von Pferd und Reiter durch unübliche Behandlungsmaßnahmen

Begründung

Sendungen wie "Der Hundeflüsterer" oder "Der Knochenbrecher auf Tour" vermitteln dem Zuschauer ein Gefühl von Kompetenz und Sachverstand, kombiniert mit einigen Tipps und Tricks zum Umgang mit dem eigenen Haustier. Charmant und unkompliziert werden vermeintliche "Problemtiere" wieder zurecht gerückt- sei es im physischen oder psychischen Sinne. Tatsächlich aber können die handelenden Personen kein fundiertes Fachwissen/etwaige Ausbildungen im tiermedizinischen Bereich nachweisen. In Interviews und Videos wurde bislang deutlich, dass die angewendeten "Therapiekonzepte" entweder veraltet und damit obsolet sind oder schlicht medizinischen Erkenntnissen widersprechen. Die internationale Fachwelt hat diverse Versuche unternommen, derart tierschutzrelevante Praktiken aus dem Fernsehen (sowohl in Deutschland, als auch in Amerika) zu verbannen. Dass diese scheiterten, ist ob der hohen Einschaltquoten und den damit verbundenen Einnahmen für die jeweiligen Unternehmen wenig überraschend. Der zunehmende Unmut in der Bevölkerung aber, seien es Privatleute, Tierschutzorganisationen oder Sachverständige wie Ethologen, zeigt, dass das Potenzial besteht, etwas an der Programmgestaltung zu ändern! Die gezeigten "Behandlungen" gefährden nicht nur die aktuellen Patienten; die große Aufmerksamkeit, die genannte Sendungen durch ihre Ausstrahlung erhalten, führt automatisch zu einer gewissen Glaubwürdigkeit und Legitimation der gezeigten Praktiken. Zuschauer werden also dazu verleitet, im besten Glauben, ihrem Tier etwas Gutes zu tun, den Sendungen entweder nachzueifern oder gar selbst die Hilfe der "Fachleute" in Anspruch zu nehmen. In dieser Öffentlichwirksamkeit liegt eine große Gefahr für Tierpatienten mit ernsthaften gesundheitlichen Problemen, die eigentlich des Rates eines echten Fachmannes/einer echten Fachfrau bedürfen. Wenn auch Sie sich entschieden gegen tierschutzrelevante und fachlich nicht fundierte Maßnahmen aussprechen, wie sie in Sendungen wie diesen gezeigt werden, dann helfen Sie mit und unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Stimme!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Carla Steffen aus München
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Neuigkeiten

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Contra

Wenn jemandem eine Sendung nicht gefällt, kann er ja zum Homeshopping umschalten, es gibt doch viele Fernsehkanäle in Deutschland und keinen Zwang vor dem TV zu sitzen?! Ich hätte zB auch mal eine gute Sendung die von der Türschutzorganisation Gegenhund.org gestaltet wird, und wo gezeigt wird wie man sich vor Kötern schützen kann, die auf Gehwege und in öffentliche Parks scheissen und die kläffen und beissen. Oder wie man auffällig gewordene Köter zu Hundefutter verarbeitet. Oder ähnliche nützliche Tipps und Tricks.