Region: Potsdam
Habitation

Genug geschwitzt: Die Nutheschlange braucht dringend eine Abkühlung!

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ProPotsdam GmbH
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  1. Launched August 2020
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Die Nutheschlange leidet unter den stetig steigenden Temperaturen im Sommer.

Im Hitzesommer 2018 waren es knapp 40 °C und auch nachts waren die Wohnungen teilweise nicht kälter als 30 °C. Die Gesundheit, das Wohlbefinden und die allgemeine Lebensqualität leiden enorm unter diesen Bedingungen. Gerade ältere Menschen oder Kinder haben es in dieser Zeit besonders schwer und genießen zu Recht einen besonderen Schutz.

Auch Mieter im sozialen Wohnungsbau sind es wert unter normalen Umständen zu leben!

Die Nutheschlange braucht im Sommer eine Abkühlung!

Reason

Die Nutheschlange war vom Bau an geprägt von Baumängeln:

Fenster/Dächer waren undicht, Schimmel machte sich breit, Leitungen waren nicht richtig verlegt. Dagegen hat die ProPotsdam auch etwas unternommen und den Bau saniert.

Das bestehende Hitzeproblem ist man aber nicht angegangen.

Temperaturen von fast 40 °C tagsüber und 30 °C nachts stellen ganz klar einen Mietmangel dar. Die ProPotsdam ist verpflichtet sich dem Problem anzunehmen.

Stattdessen versteckt sie sich hinter der Ausrede, dass wir Mieter wussten, worauf wir uns einlassen, wenn wir Wohnungen mit viel Glas beziehen. Was die ProPotsdam dabei immer gekonnt außer Acht lässt, ist die Tatsache, dass die Fenster gar nicht für diesen besonderen Bau geeignet sind. Es handelt sich um Standardglas, welches im Neubau mit weniger Glasfronten bestimmt gut geeignet wäre. Viele Wohnungen hier bestehen zur Hälfte aus Glas und hier hat es die ProPotsdam als Bauherr verpasst, vernünftiges Glas zu installieren, das sowohl die Hitze als auch die Kälte im Winter besser abschirmt.

Wir wurden im Mietvertrag nicht informiert, dass die Wohnungen einen derartigen Mangel aufweisen und das dieser selbst mit Sonnenschutz nicht zu beheben ist. Die ProPotsdam erlegt uns Mietern die Pflicht auf, uns mit handelsüblichen Maßnahmen vor den Temperaturen zu schützen, dabei ist der Vermieter für einen ordnungsgemäßen und bewohnbaren Wohnraum zuständig.

Wenn wir uns an unseren Vermieter mit dem Problem melden, werden wir nur vertröstet und bekommen Tipps wie: Gardinen/Vorhänge installieren, tagsüber nicht lüften etc. Selbst wenn die gesamte Wohnung mit Sonnenschutz von außen ausgestattet ist, sind die Wohnräume zu warm und fernab von Normalität. Die Fenster lassen so oder so Wärme in die Wohnung.

Es ist der reinste Spott, wie die ProPotsdam das Problem klein redet und alle Schuld von sich weist. Uns wurde ganz klar gesagt, dass die ProPotsdam kein Geld für neue Fensterfronten in der Nutheschlange hat. Auch Klimageräte können nicht installiert werden, Mietminderungen sind auch nicht möglich. Sprich: unser Vermieter macht absolut gar nichts und zeigt durch sein unsoziales Verhalten, wie man nicht mit seinen Mietern umgehen sollte. Der Klimawandel ist nun seit Jahren bekannt und es bringt nichts, das Problem kleinzureden.

Fakt ist: die Sommer werden tendenziell immer heißer, Trockenperioden nehmen zu und es wird auch teilweise schon im April richtig warm. Das Problem löst sich also nicht von allein und es wird auch definitiv nicht besser werden.

Wir erwarten von der ProPotsdam, dass sie sich als Vermieter an geltendes Recht hält und sozial agiert. Sie könnte beispielsweise die Fensterfronten erneuern, Klimageräte einbauen und/oder die Miete in den heißen Monaten reduzieren.

Das einzige, was sie aber nicht kann und darf ist nichts machen, denn auch wir sind es wert!

Thank you for your support, David Biese from Potsdam
Question to the initiator

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