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Bild zur Petition mit dem Thema: Gesetzliche Krankenversicherung - Leistungen - - Änderung der Ausgestaltung der §§ 20 ff. SGB V Gesetzliche Krankenversicherung - Leistungen - - Änderung der Ausgestaltung der §§ 20 ff. SGB V
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
  • In Bearbeitung
  • 21 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

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Gesetzliche Krankenversicherung - Leistungen - - Änderung der Ausgestaltung der §§ 20 ff. SGB V

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Der Deutsche Bundestag möge sich für eine Änderung bezüglich der Ausgestaltung der §§ 20 ff. des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) einsetzen.

Begründung:

Die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen schreiben den Krankenkassen vor, einen bestimmten Beitrag pro Versicherten und Jahr für die Primärprävention und Gesundheitsförderung zu investieren.Die Ausgestaltung und Umsetzung dieser Vorgabe ist dem GKV-Spitzenverband übertragen worden.Die aktuellen Regularien des Spitzenverbandes bzw. der Zentralen Prüfstelle Prävention sehen vor, dass nur in sich geschlossene Kurse förderungsfähig sind, d.h. ein Gesundheitskurs, der von den Krankenkassen bezuschusst wird, muss eine feste Teilnehmergruppe und feste, im Voraus bestehende Termine beinhalten (z. B. 10 Einheiten/Sitzungen).Dabei wird vergessen, dass viele Menschen, die in einem Beruf mit Schicht- oder gar Wechselschicht arbeiten, von diesen Kursen quasi von vornherein ausgeschlossen werden, da es bei einem Dienstplan mit Wechselschicht nicht möglich sein wird, z.B. für 10 Wochen (= fast 3 Monate) jeden Dienstagvormittag frei zu bekommen, um an einem immer Dienstagvormittag stattfindenden Kurs teilzunehmen.Solchen Menschen wird der Zugang zur Primärprävention/Gesundheitsförderung unheimlich erschwert bzw. sogar ganz und gar unmöglich gemacht.Da aber gerade Menschen, die Schicht oder Wechselschicht arbeiten häufiger von psychischen Erkrankungen und falscher Ernährung betroffen sind, ist gerade für diese ein niedrigschwelliger Zugang zu entsprechenden Präventionsangeboten erforderlich.Der Gesetzgeber muss darauf hinwirken, dass Modelle gefunden werden, die nicht an starre Termine gebunden, sondern auch flexibel ausgestaltet werden können.Möglich wären zum Beispiel Kurse, die an verschiedenen Tagen vor- und nachmittags angeboten werden und wo die Teilnehmer dann aus z. B. 50 möglichen Terminen, die 10 Termine aussuchen können, die am besten passen.

19.12.2017 (aktiv bis 06.02.2018)


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