GOT Gebührenordnung für Tierärzte

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Änderung der Gebührenordnung für Tierärzte, d. h. Senkung, bzw. Streichung der Gebühren

Begründung

Es ist bereits ausführlich beschrieben worden, die Tierarztkosten, die mit Überarbeitung der GOT 2022 erhöht wurden, werden zum Problem für TierhalterInnen und den Tierschutz.
M. E. ist besonders der Bereich Pferde betroffen (wofür die TierärztInnen nichts können).

Noch bevor der Tierarzt, im Folgenden TA für die m/w- Form genannt, überhaupt aus dem Auto gestiegen ist, sind bereits mindestens 69,50 € fällig.
34,50 € Hausbesuchgebühr. Diese fällt auch dann an, wenn der TA nebenan wohnt, mobil praktiziert und/oder lediglich einen Parkplatz vor der Kleintierpraxis hat und somit ein Transport des Pferdes zum TA nicht möglich ist.
13/14 Euro Anfahrtskosten (hier unterscheiden sich die Quellen). Diese Kosten sind mindestens und für jede/n PatientenbesitzerIn zu erheben, auch wenn der TA nebenan wohnt und/oder noch drei andere Pferde am Stall behandelt.
22 € Untersuchung ohne Beratung. Eine Untersuchung erfolgt immer, auch wenn es sich um eine Betrachtung von außen handelt. Wenn dann der TA auch noch spricht und/oder bestimmte Organe untersucht, Proben nimmt, ... kommt man für die Untersuchung mit 22 € natürlich nicht aus.

- Mit Anfahrtskosten plus zu machen halte ich für unseriös. Die 3,50 € pro Doppelkilometer sind genug.
- Die Hausbesuchsgebühr bei Pferden muss gestrichen werden.
- Die MwSt. muss runter. Dass TierhalterInnen neben den Erhöhungen noch knapp 1/5 für den Staat draufzahlen, ist nicht in Ordnung.

Wenig hilfreich ist der Verweis auf die Tierkrankenversicherungen. Versicherungen sind gewinnorientierte Unternehmen, die die Kosten für die Tierhaltung erhöhen. Zusätzlich zahlen Versicherungen häufig bestimmte Leistungen nur, wenn diese in einer Klinik erbracht werden. Seit die Tierkrankenversicherungen ihr Geschäft ausweiten konnten, nämlich seit Überarbeitung der GOT 2022, sind ambulante Behandlungen ( z. B. Zahnextraktion) weniger, OPs häufiger und teurer geworden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Nina Taphorn, Dötlingen
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 22.04.2026
Sammlung endet: 21.10.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Verbraucherschutz

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Wucherpreise sind niemals okay, egal, wen es trifft. Die Lösung kann nur sein, die Beutelschneiderei zu beenden. Sogar der Staat scheint bereits Freude am neuen Geschäftsfeld "Phantasievolle Vermehrung möglicher Posten auf Bescheiden" zu haben: Geblitzt worden, da unaufmerksam. Gerechte Strafe sofort akzeptiert, Kostenpunkt 60 €. Ja, denkste! Plus Verfahrenskosten von 25 €, plus Gebühren von 3,50 €, alles zusammen 88,50 €. Ein Aufschlag von fast 50 % . Wofür?

Ausnahmslos jeder Kfz-Besitzer wird allmonatlich und alljährlich auf verschiedenste Art und Weise zur Kasse gebeten... Egal ob er als Pendler oder nur als Hobby einen fahrbaren Untersatz benötigt. Bei Pferden ist dies wohl anders - denn keiner wird aktuell mit einem zu seiner Arbeit hinreiten oder einen Zweispänner/Kutsche benutzen. ERGO: Ist der Besitz eines Pferdes stets HOBBY oder Sportausübung und damit nur für "finanziell besser gestellten Personen" zuträglich. Also NICHT jammern...

Warum Menschen unterschreiben

Die Gebühren sind unverhältnismäßig gestiegen. Es sollte den Tierärzten selbst überlassen werden, wieviel sie für ihre Leistungen nehmen müssen.

Wirtschaftliche Autanasie bei geliebten Tieren verhinden!

Zum Wohl der Tiere

Es muss sich jeder leisten können ein Tier zu halten!!

Weil es um Tierschutz geht. Bei den heutigen Preisen wird sich keiner mehr trauen ein Tier zuzulegen. Die Tierarztkosten sollten bezahlbar bleiben, damit wir weiterhin Tiere retten können und auch alte Tiere adoptieren können und sie nicht in den Tierheimen versauern, weil wir und noch nicht mal einen gang zum Tierarzt leisten können.

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