• Von: Sabrina Werblow mehr
  • An: OB und Kaemmerer der Stadt Hagen
  • Region: Nordrhein-Westfalen mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 1.122 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

HAGEN - Eltern gegen die Erhoehung der KITA-Gebuehren

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Die Stadt Hagen beabsichtigt, die KITA-Gebuehren ab dem 1. Januar 2014 um 10% zu erhoehen und das bisher kostenfreie Geschwisterkind mit einem Viertel des Beitragssatzes zu berechnen. Die Erhoehung der Gebuehren und die zusaetzliche Berechnung des Geschwisterkindes werden, je nach Alter der Kinder und Einkommen einen nicht unerheblichen Mehraufwand in den Kassen der Familien bedeuten.

Begruendet wird das mit der schlechten Finanzlage der Stadt und steigenden Personalkosten im Bereich der KITA´s. Hier sollen nun die Familien fuer die marode Finanzlage der Stadt aufkommen, was zu sehr bedenklichen Folgen fuehren kann und wird:

Wenn die KITA-Beitraege erhoeht werden, muessen sich Eltern ueberlegen, ob ihre Kinder in die Betreuung gehen koennen oder nicht. Fuer viele Eltern wird es schlichtweg zu teuer, sodass man sich gruendlich ueberlegen muss, ob es ueberhaupt rentabel ist wenn die Mutter wieder arbeiten geht. Dass wiederum wuerde bedeuten, dass Kindern aus finanziellen Gruenden nicht die richtige Bildung zuteil werden kann.
Regelmaessige soziale Kontakte, kindgerechte Foerderung, und das Erlernen verantwortungsvollen Umgangs in der Gruppe fallen fuer die Kinder weg, da sie nicht in die Betreuung koennen.
Wenn es fuer Eltern finanziell nicht mehr lukrativ ist, dass die Mutter auch arbeitet, dann werden fuer die Stadtkasse auch weniger Steuern eingenommen.
Des weiteren haben diese Familien dann weniger Geld zur Verfuegung, welches in Hagen´s Geschaeften ausgegeben werden kann.
Ausserdem werden es sich die Familien ueberlegen in die Nachbarstaedte zu ziehen, bzw. ihre Kinder in den benachbarten Kommunen in den KITA´s anzumelden, was wiederum zur Folge haben kann, dass bei sinkender Nachfrage einige KITA´s wieder geschlossen werden muessen.
Die Erhoehung dieser Gebuehren ist ein Schnellschuß, der sich sehr bald raechen wird,
und das alles wird auf dem Ruecken unserer Kinder ausgetragen.

Begründung:

In Deutschland werden im europaeischen Vergleich immer noch mit die wenigsten Kinder geboren. Das ist ein erschreckender Trend, welcher uns auf lange Sicht sehr viel Geld kosten wird. Also darf es Eltern, und solchen die es werden wollen, nicht noch schwerer gemacht werden, Kinder in die Welt zu setzen und diese auch gut versorgt zu wissen.
Fuer die meisten Familien bedeutet diese Erhoehung eine wirkliche Belastung.
Eine Sanierung des Haushaltes darf nicht zu Lasten unserer Kinder gehen!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hagen, 07.11.2013 (aktiv bis 13.11.2013)


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