In ihrem Heimatland Serbien haben Jelena Katrijevic und Stiven Azirovic geheiratet. Da Stiven Moslem ist und Jelena serbisch-orthodox, waren die beiden Bedrohungen und Verfolgungen aus der eigenen Familie ausgesetzt. Sie hatten in Serbien keine Möglichkeit auf ein friedfertiges und sicheres Leben mit ihren drei Kindern (Dena 5 Jahre, Ivona 3 Jahre und Markus 5 Monate). Die aussichtslose Situation in ihrem Heimatland bildete vor allem eine Gefährdung für das Wohl der Kinder. Als Ausweg blieben Stiven und Jelena schließlich nur die Flucht nach Europa. Mit viel Hoffnung und dem Wunsch nach einem besseren Leben ist die Familie im August 2012 nach Hilden, NRW, gekommen. Als abgelehnte Asylbewerber sind sie der dauerhaften Gefahr einer Abschiebung ausgesetzt, die spätestens bis zum 27.04.2014 vollstreckt werden soll. Vor allem mit Blick auf die Kinder ist eine Rückkehr nach Serbien mit großen Gefahren verbunden.

Obwohl die Familie mit vielen Problemen in Deutschland zu kämpfen hat, haben sie es in den 1 1/2 Jahren geschafft, sich in Hilden und vor allem in der katholischen Kirchengemeinde St. Jacobus zu integrieren. Sowohl die Kinder als auch Stiven und Jelena werden an Ostern getauft und freuen sich auf ein sicheres Leben in Deutschland mit neuen Perspektiven. Die Herzlichkeit und die Wärme, welche die Familie trotz der schwierigen Situation in unsere Gemeinde gebracht hat, macht sie für uns unersetzlich.

Somit fordern wir, dass der Familie Azirovic-Katrijevic ein Asyl in Deutschland gewährt wird.

Begründung

Familie Azirovic-Kadrijevic lebt nun seit August 2012 in Deutschland und fristet seither ein Leben als abgelehnter Asylbewerber. Die Duldung macht den Wunsch auf ein eigenes und selbstständiges Leben für die Familie unmöglich. Sie besitzen - auch wenn Stiven über eine fachliche Handwerksausbildung verfügt - keine Arbeitserlaubnis.

Aufgrund der religiösen Unterschiede des Ehepaares wird die Familie in ihrem Heimatland nicht anerkannt und massiv bedroht. Die eigene Familie hat sich von Stiven und Jelena abgewandt, sodass die beiden bei einer Rückkehr auf keinerlei Unterstützung und Hilfe zurückgreifen können.

Nicht nur aus humanitären sondern auch aus moralischen Gründen sind wir davon überzeugt, dass der Familie ein Asyl in Deutschland gewährt werden muss! Bitte Helfen Sie der Familie mit Ihrer Unterschrift aus dieser scheinbar ausweglosen Situation! Nur so hat sie die Chance auf ein menschenwürdiges Leben!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Wenn die Kirche Unterhalt, Wohnung, Beiträge in die Sozialkassen voll und ganz bezahlt. Gerne.