Region: Germany

Für die Sichtbarkeit nicht-männlicher Personen im Frauenministerium!

Petition is addressed to
Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

1,012 Signatures

The petition was withdrawn by the petitioner

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  1. Launched July 2025
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Failed

Petition addressed to: Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat kürzlich beschlossen, den Mitarbeitenden des Ministeriums die Verwendung von Sprachformen zu verbieten, in denen Personen aller Geschlechtsidentitäten sichtbar sind. (Zum Beispiel: Binnen-I, Sternchen und Doppelpunkt)
 
Wir fordern:

  • die sofortige Rücknahme der Entscheidung der Ministerin Karin Prien, inklusive Formen der Sprache wie Sternchen, Binnen-I und Doppelpunkt im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu verbieten!
  • die Anerkennung der Bedeutung einer inklusiven Sprache für eine gerechte, vielfältige Gesellschaft.
  • einen respektvollen Umgang mit allen Geschlechtern und Minderheiten.

Reason

Geschlechtersensible Sprache ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu echter Gleichstellung. Sie schafft gesellschaftliche Sichtbarkeit, fördert die Anerkennung aller Geschlechter und hilft, Diskriminierung abzubauen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Sprache unsere Wahrnehmung, unser Denken und Handeln beeinflusst. Wenn bestimmte Geschlechter in der Sprache nicht vorkommen, verschwinden sie auch aus der gesellschaftlichen Wahrnehmung. (Quellen s.u.)
 
Die Entscheidung der Bundesministerin ist ein Rückschritt in Richtung Ausgrenzung und Populismus. Bereits 2021 war Karin Prien maßgeblich an einem Verbot geschlechtersensibler Sprache in Schleswig-Holstein beteiligt. Ein Genderverbot ausgerechnet im Frauenministerium kann als Annäherung an die Positionen der AFD gelesen werden. Mit dieser Entscheidung sendet Karin Prien eine klare Botschaft: Minderheiten und Vielfalt sind unerwünscht.
 
Unterschreibt diese Petition, um Druck auf Karin Prien auszuüben und für eine inklusive, gerechte Gesellschaft einzutreten!
 
Gemeinsam können wir ein Zeichen setzen: Für Vielfalt, Gleichstellung und Respekt!
 
Quellen:
(1) WATSON: CDU setzt rechten Kulturkampf fort: Prien verbietet Gender-Sprache in Ministerium, URL: https://politik.watson.de/politik/meinung/561777151-cdu-merz-kollegin-karin-prien-verbietet-gender-sprache-in-ministerium (2025), zuletzt aufgerufen am 10.07.2025
(2) Boroditsky, Lera: Wie die Sprache das Denken formt, in: Spektrum der Wissenschaft, URL: https://www.spektrum.de/news/linguistik-wie-die-sprache-das-denken-formt/1145804 (2012), zuletzt aufgerufen am 10.07.2025
(3) Stahlberg, Dagmar; Sczesny, Sabine: Effekte des generischen Maskulinums und alternativer Sprachformen auf den gedanklichen Einbezug von Frauen, in: Psychologische Rundschau 52: 131-40 (2001)
(4) Gay, Victor u.a.: Decomposing culture: an analysis of gender, language, and labor supply in the household, in: Rev Econ Household 16, 879–909 (2018)

Thank you so much for your support, Landesfrauenrat Hamburg e.V., Hamburg
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Petition details

Petition started: 07/10/2025
Collection ends: 01/09/2026
Region: Germany
Topic: Minority protection

News

  • Liebe Unterstützende,
    wir haben mit unserer Petition gegen Sprachverbote im Frauen*ministerium grandiose 1.012 Stimmen gesammelt. 1.012 Stimmen und 245 Kommentare für eine offene Gesellschaft, in der jede Person gemeint, gehört und genannt werden soll.

    Dennoch müssen wir die Petition zurückziehen, da diese Zahl auf Bundesebene nicht genug Gewicht haben wird, um ein starkes Signal zu senden. Das vorgegebene Quorum waren 30.000 Unterschriften. Wir sehen die Zahl als großen Erfolg und freuen uns über jede:n einzelne:n Unterstützenden. Deshalb möchten wir verhindern, dass die Zahl medial ins Negative verkehrt wird, sollten wir 1.000 statt 30.000 Unterschriften an die Presse und Ministerin Prien übergeben.

    Wir wissen: wir sind viele und wir werden weiter für eine gerechtere Gesellschaft kämpfen!
    Herzlichen Dank für eure Unterstützung,
    der Landesfrauenrat Hamburg e.V.

Ich unterstütze das, weil es eine sinnvolle Sache ist und wir auch etwas erreichen wollen. Ich hoffe, Ihr schafft das und könnt uns auch Helfen, die Delta Waldeck Frankenberg GmbH zu erhalten. Es sollen wichtige Arbeitsplätze im sozialen Bereich vernichtet werden. Solidarität mit Euch. Hoffe auch auf Eure Unterschriften. Ich verbreite auch gerne Eure Petition. Hier der Link: openpetition.de/!hqbgx Vielen Dank

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