Herrn Bürgermeister Rolf Richter persönlich!

Erneuter Protest gegen neue Satzung über den Leinenzwang für Hunde während der Brut-und Setzzeit vom 01.03. -30.06. eines jeden Jahres, seit 1. Januar 2018 in Kraft getreten!

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

hiermit protestieren wir, Besitzer von größeren und kleineren Hunderassen gegen die o.g. Satzung ohne Alternative für die Monate März bis Juni, um artgerechte Haltung der Hunde zu gewährleisten!

Es ist natürlich einleuchtend, dass in der Brut- und Setzzeit die Hunde nicht frei laufen dürfen zum Schutz der Brut!

Aber die sonst so fortschrittliche und einfallsreiche Stadt Bensheim sollte doch einen größeren Platz - eventuell eingezäunt - außerhalb der Stadt zur Verfügung stellen, da Hunde ihren Bewegungsbedürfnissen, entsprechend im Sinne des Tierschutzes, wenigstens einmal am Tag Auslauf haben müssen. Auch Hunde müssen zur Stärkung der Sozialkompetenz über Hundevereine hinaus wenigstens einmal am Tag toben dürfen.

Das aber ist in Hundevereinen nur für Welpen möglich. Zudem können gerade Rüden Probleme mit der Blase bekommen, wenn sie nicht frei laufen dürfen, um wenigstens ihr Pipi komplett loszuwerden. Genau hier geht es um artgerechte Haltung!

Wir Hundebesitzer bezahlen jährlich brav unsere Hundesteuer. Sie liegt mittlerweile bei 84.-€ aufwärts! In Bensheim liegt die Schätzung bei 2000 Hunden, macht summa summarum 168.000€!

Ist das keine Motivation, auch mal etwas zum Wohle der Hunde und deren Besitzer zu unternehmen?

Aber die Realität sieht anders aus:

Oftmals werden keine Tüten nachgefüllt und der Mülleimer ist abmontiert oder überfüllt!

Stattdessen liegen zahlreiche zerschlagene Flaschen in Feld und Parkanlagen, die viele Hundebesitzer zum Schutz ihrer Hunde mühsam auflesen und sich dabei oft selbst verletzen. Betroffen sind davon auch andere Tiere, wie Igel, Eichhörnchen und Katzen etc. Und nicht nur das: Auch Plastikmüll wird ständig in Parkanlagen und auf den Feldern von Umweltsündern „entsorgt“. Was ist mit Rehen und Vögeln, die sich hier verletzen, oder gar daran verenden?

Es ist an der Zeit, dass endlich etwas für die treusten Begleiter des Menschen geschieht: Sei es der einsame Mensch, der nur noch seinen Hund hat, sei es der/die Blinde, der/die auf den Hund angewiesen ist, der aber durch ein anderes Familienmitglied dennoch ausgeführt werden muss und genauso Auslauf braucht, wie andere Hunde, sei es der Familienhund, der ganze Familien zusammenhält.

Wir schließen uns den Vorgaben der openPetition in Heppenheim an und möchten eine ca. 800 m² große eingezäunte Fläche mit integriertem Welpenbereich, Zaun ca. 1,40 m hoch, Eingangstür und Verhaltensregeln.

Begründung

Andere, wenngleich wenige Kommunen, sind hier bereits Vorreiter. Warum nicht auch Bensheim? Eine Alternative wäre die Duldung der Hunde auf ausgebauten Feldwegen, wie es z.B. in manchen Bundesländern der Fall ist.

Die erst vor zwei Jahren drastisch erhöhte Hundesteuer dürfte es doch finanziell möglich machen, ein solches Terrain den Bensheimer Hundefreunden zur Verfügung zu stellen. Es geht ja nur um eine Überbrückung von 3 Monaten. Das würde auch nochmals die Kommunikation unter Bürgern fördern!

Einer unserer Hundekameraden war genau vor einem Jahr bei Ihnen vorstellig geworden. Er hat das Problem kommuniziert und erhielt als Antwort, man werde sich bei ihm melden. Leider ist diese Rückmeldung bis zum heutigen Tag ausgeblieben.

Es wäre schön, wenn Sie sich in diesem Sinne für uns einsetzen und so der enormen Verärgerung Abhilfe schaffen könnten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ingo Sawitzky aus Bensheim
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Bitte unterstützt und verbreitet auch die Petition von Sven Nolting. Es geht jeden Hundehalter an. DANKE. Th.Mecklenburg TLS-Dogs.com

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Warum Menschen unterschreiben

  • vor 7 Tagen

    Artgerechte Haltung während der Brut- und Setzzeit. Hunde brauchen Freilauf und Kontakt zu anderen Hunden. Dies ist an der Leine in vollem Umfang nicht möglich. Besser wäre natürlich der Verzicht auf eine generelle Leinenpflicht. Wen stört mein freilaufender, nicht jagender Vierbeiner auf einem Feldweg? Jagende, nicht erzogene Hunde gehörten unabhängig von der Brut- und Setzzeit an die Leine.

  • am 10.03.2019

    Hunde sollen auch anspruch auf artgerechtes Leben haben

  • am 10.03.2019

    Haben einen jungen lauffreudigen Hund und möchte ihn artgerecht auslasten ohne andere Tiere zu stören

  • am 09.03.2019

    Betroffener Hundehalter der ich bin, steht für mich eine artgerechte Haltung von Vierbeinern mit an oberster Stelle. Tierquälerei gehört nicht zu meinen Gebahren. Ausreichende Kinderspielplätze und Hundeauslaufplätze sind kommunal immer ein Problem was die Erfahrungen hier an der Bergstraße zum Besten geben. Kleinere Städte, Örtlichkeiten, Großstädte alle haben mit der Platzproblematik zu tun. KINDER sind die Zukunft der Gesellschaft, wenn sie keine ausreichenden Spielplätze in natürlichen Anlagen für ihr Spiel zur Verfügung haben geht das später mit ein in ihre Entwicklung, in ihr Leistungspotential und ihre Arbeits- und Wirtschaftskraft zugunsten der Allgemeinheit... Unsere Haustiere, Fellnasen und sonstige Vier- und Zweibeiner sind u.a. nicht von unbedeutender Wichtigkeit für eine gesunde geistige Entwicklung von Kindern, sie sorgen für eine gute Sozialisierung, für die Familien tragen sie zur Harmonisierung, zum Entstressen vom Alltag bei. Für Singles und Senioren können sie noch wichtiger werden. Die Vierbeiner mildern u.a. Einsamkeit ab, sie ermöglichen eine Zugehörigkeit innerhalb der Hundecommunity und sie wirken vor allem auch auf das vegetative Nervensystem von Mensch und Tier. Zusätzlich bringt eine Verbindung von Mensch und Tier synergetisch viele positive Schwingungen im Miteinander. (Ausnahmen außer acht gelassen!) Mir bleibt in Verantwortung als Hundehalter die Aufgabe dafür zu sorgen, dass Kinder und Tiere von der Kommune kind- und tierartgerechte Bedingungen ermöglicht bekommen. Deshalb stehe ich für KEINEN LEINENZWANG während der Brut- und Setzzeit . Ausgenommen jene Hunde, die jagdtriebig oder nicht hörig sind. Einen Auslaufradius an der Leine von 8 m ist eine Zumutung für größere Hunderassen und gehört somit eindeutig in die Kategorie "zeitlich begrenzte Untersagung artgerechter Haltung von Fellnasen/Hunden"!!! Dagegen protestiere ich aufs Heftigste.

  • Jana Krumpl Bensheim

    am 09.03.2019

    Habe einen jungen, bewegunsfreudigen, verspielten, sich über Hundekontakte freuenden Hund. Aber, auch wenn ich keinen eigenen Hund hätte, würde ich diese Petition unterschreiben.

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