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Bild zur Petition mit dem Thema: IBU/WADA: Setzen Sie die Athletenforderungen zur Verschärfung der Anti-Doping Regeln um! IBU/WADA: Setzen Sie die Athletenforderungen zur Verschärfung der Anti-Doping Regeln um!
  • Von: Sascha Bultmann mehr
  • An: Ibu / Wada
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Sport mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 127 Unterstützende
    125 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

IBU/WADA: Setzen Sie die Athletenforderungen zur Verschärfung der Anti-Doping Regeln um!

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Dopingproblematik im Biathlonsport: Am 24.01.2017 haben mehr als 170 Biathlon-Athleten einen Brief an die IBU formuliert, in dem Sie eine Verschärfung der Anti-Doping Regeln fordern. Hintergrund dieses offenen Briefes, dem sich auch zahlreiche deutsche Athleten angeschlossen haben, ist die derzeitige Diskussion über diverse Doping-Verdachtsfälle und -vergehen einiger Athleten und deren zu milde Bestrafung im Falle einer gesicherten Überführung.

Am Mittwoch, den 08.02.2017 traf sich die IBU zu einem Sonderkongress, abgehalten im Rahmen der Biathlon-WM / Hochfilzen in Fieberbrunn, um über den offenen Brief der Athleten zu beraten. Im Vorfeld waren 31 russische Biathleten mit Manipulationen in Verbindung gebracht worden. Zwei davon hatte die IBU gesperrt, 22 Verfahren mussten mangels Beweisen eingestellt werden, gegen den Rest und den Verband wird noch ermittelt.

Die Forderungen der Athleten sind:

1.) längere Sperren (bis 8 Jahre) von Athleten, bei verstoß gegen die Anti-Doping Regeln

2.) Höhere Strafen (bis zu 1 Mio. Euro) gegenüber den Nationalmannschaften, sollte ein Athlet aus dem Team gegen die Anti-Doping Regeln verstoßen.

3.) Verlust der Startplätze / -rechte im Weltcup / bei Weltmeisterschaften und bei der Olympiade bei verstoß gegen die Anti-Doping Regeln.

Keiner der drei oben genannten Athletenvorschläge wurde auf dieser Sitzung angenommen! Einer Arbeitsgruppe wurde lediglich empfohlen, sich mit den Forderungen auseinander zu setzen. Man drohte dem russischen Verband weiter lediglich an, sollte man die WM 2021 in Tyumen nicht "freiwillig zurückgeben", werde man ihnen die Ausrichtung entziehen.

Begründung:

Zielsetzung der Petition: Regelmäßig schauen bis zu 6 Millionen Menschen die Biathlonübertragungen im deutschen Fernsehen, Quotenanteile von über 30 Prozent sind dabei keine Seltenheit. (Quelle: www.faz.net/aktuell/sport-kompakt-biathleten-haengen-neureuther-co-ab-14886944/hohe-tv-quoten-fuer-biathlon-wm-14886958.html)

Sport im allgemeinen übernimmt eine hohe Verantwortung in der Gesellschaft. Er verbindet die Menschen untereinander, gibt Motivation, Orientierung und Unterhaltung auf hohem Niveau, sorgt für Völkerverständigung - gerade wer die Fankultur im Biathlon einmal erlebt hat, weiß, warum man von der "Biathlonfamilie" spricht.

Wir deutschen und internationalen Biathlonfreunde und die im Biathlon engagierten Personen sehen bei einer Nichtumsetzung dieser von den Athleten formulierten Forderungen die Gefahr einer nachhaltigen Schädigung dieses Sports in der öffentlichen Wahrnehmung und eine signifikante Abnahme des Interesses in der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft.

Es wird ein nachhaltig falsches Bild der Erfolge welche durch Doping erreicht werden, suggeriert. In Zeiten des subjektiv wahrgenommenen täglichen Betruges in der Wirtschaft, im Sport - in nahezu allen Bereichen des Lebens ist es umso wichtiger, Sportler in der Öffentlichkeit wahrnehmen zu können, die Ihre Erfolge noch mit hartem Training und ohne den Einsatz chemischer Stimulanzien erreicht haben. Es ist das Gebot der Fairness, dass die Athleten, die Ihre Erfolge auf Basis betrügerischer Aktionen erreichen konnten, nachhaltig aus diesem Sport verbannt und bestraft werden.

Wir unterstützen den von den mehr als 170 Athleten gegengezeichneten Brief ohne Vorbehalte und ohne Einschränkungen!

Für einen sauberen Biathlonsport und im Namen aller Unterzeichnenden! Sascha Bultmann

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Gütersloh, 20.02.2017 (aktiv bis 19.08.2017)


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