Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Wir wollen klare Regeln gegen vorsätzliche Manipulation in der Werbung, mit einem Strafmaß, das die manipulierte und verfälschte Darstellung von Produkten und Dienstleistungen unwirtschaftlich macht.
Ein klares Verbot der grafischen Veränderung von Produktabbildungen die über die Freistellung hinausgeht
Eine einzuhaltende Schriftgröße und Einblenddauer pro Wort
Falschaussagen oder Unwahrheiten in der Werbung in den Tatbestand des schweren Betrugs zu setzen
Begründung
Wir werden den ganzen Tag fast in jedem Moment unseres Lebens mit Werbung bombardiert. Ob per mail, auf Social-Media oder in der Öffentlichkeit. Werbung ist immer strategisch und meistens auch manipulativ gestaltet. Farben, Schriften, Objekte rufen Emotionen hervor. Man ist nicht in der Lage, sich gegen diese Reize zu entscheiden. Man sieht Werbung ob man will oder nicht. Die Grenzen in denen sich Werbung bewegen darf sind mehr als schwammig und werden bei Übertretungen kaum geahndet. Es wird ein Auto im Fernsehen beworben und dann im Textblock erklärt, dass das Angebot nicht ganz so verlockend ist wie eben suggeriert. Der Text ist dabei viel zu klein um auf den meisten Geräten lesbar zu sein und auch viel zu kurz sichtbar.
In einer Zahnpastawerbung erklärt uns eine Dame im weißen Kittel, welche wissenschaftlichen Vorteile die beworbene Zahnpasta hat, Ob diese Person tatsächlich als Zahnärztin zugelassen ist bleibt zu hinterfragen.
Auf einem Plakat eines Modehauses sieht man eine junge Dame im Bikini. Dieses Bild wurde nach dem Fotoshooting noch massiv nachbearbeitet. Ab diesem Punkt wird die Darstellung eines Produkts wissentlich und willentlich verändert. Diese Vorgehensweise muss in eine Rahmen gebracht werden.