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Bild zur Petition mit dem Thema: Kefaet und Selami Prizreni sollen zurück nach Deutschland! Kefaet und Selami Prizreni sollen zurück nach Deutschland!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: die Bürgermeister von Essen, Gericht
  • Region: Deutschland / Essen
    Kategorie: Minderheitenschutz mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 1.029 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kefaet und Selami Prizreni sollen zurück nach Deutschland!

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Den Brüdern Kefaet und Selami Prizreni soll die Wiedereinreise nach Deutschland erlaubt werden. Sie sollen in dem Land leben dürfen, in dem sie aufgewachsen sind und in dem ihre Familie lebt.

Begründung:

Kefaet und Selami aus Essen haben mit Hilfe ihrer Familie die Stadt Essen wegen ihrer Abschiebung verklagt und in der nächsten Woche am 14.03.2012 soll von dem Gericht entschieden werden, ob es tatsächlich nicht rechtsmäßig war die beiden Abzuschieben.

In dieser Zeit hat sich Kefaet in einem Brief an die Öffentlichkeit gewandt, den man hier (www.alle-bleiben.info/news/texte/brief-kefaet.pdf) lesen kann und in dem er eindrücklich beschreibt, wie sein Leben und das seines Bruders durch die Abschiebung verändert wurde. Er hofft sehr, dass sich ein breiter öffentlicher Unterstützerkreis für ihn und seine Familie findet, damit sie wieder zurück nach Deutschland können.

Kefaet und Selami haben über 20 Jahre in Deutschland gelebt. Kefaet war noch ein kleines Kind, als seine Eltern hier her kamen und Selami wurde in Deutschland geboren. Hier haben sie die Schule besucht, Gearbeitet und Musik gemacht. Die beiden waren international anerkannte Hip Hop Musiker, szenebekannte Größen und standen kurz davor von ihrer Musik sogar leben zu können. Bevor es aber soweit kommen konnte wurden sie zusammen am 17. März 2010 aus Deutschland abgeschoben und dabei vom Rest ihrer Familie getrennt. Auch Kefaets zwei Kinder leben jetzt ohne ihren Vater in Deutschland.

Im Kosovo geht es den beiden sehr schlecht. Sie wurden oft auf offener Straße angegriffen, weil sie Roma sind und waren zwischenzeitlich sogar obdachlos. Es ist schwierig für Roma eine Wohnung zu finden und ohne festen Job ist es jeden Monat eine neue Herausforderung irgendwie das Geld für die Miete zusammen zu bekommen.

Die beiden haben zwischenzeitlich bei einem auf Deutschland spezialisierten Callcenter gearbeitet wurden aber wiederholt um den Großteil ihres Lohnes betrogen, oder auch gar nicht bezahlt, so dass sie immer Schwierigkeiten hatten Miete und Rechnungen zu begleichen. Als Roma ohne Familie oder starke Beziehungen vor Ort erkannten sie sich schnell in der Situation, dass sie keinerlei Mittel haben sich hiergegen zur Wehr zu setzen.

Ihre Familie in Deutschland versucht zwar sie zu unterstützen, kann dies aber nicht in dem Umfang leisten, wie es nötig wäre um wenigstens die Grundbedürfnisse der beiden zu sichern. Das Geld und die Kraft ihrer Familie in Deutschland fließt nämlich auch in einen Prozess gegen die Stadt Essen.

Bitte unterstützen Sie ihre Rückkehr mit einer Unterschrift.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Göttingen, 08.03.2012 (aktiv bis 14.03.2012)


Debatte zur Petition

PRO: Menschen, in die die BRD in Form von "Beschulung" investiert hat, und die hier in Deutschland das Gros Ihres Lebensunterhaltes selbst sicherstellen können, die integriert sind und bereits "deutsch träumen/denken", die sollten in Deutschland bleiben - ...

PRO: Romas sind im Kosovo starker Diskrimienierung ausgesetzt vor allem wenn sie zurüchkommen2.Ich denke wir haben auch eine historische Verantwortung..Es ist mir unverständlich das Kinder u. Jugendliche die hier jahrelang gelebt haben und sich als Mitbürger ...

Noch kein CONTRA Argument.
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