Die Stadt Wiesbaden plant im Gebiet Ostfeld/Kalkofen für 10.000 bis 16.000 Menschen preisgünstigen Wohnraum zu schaffen. In moderner verdichteter Bebauung, verbunden mit Handel und Gewerbe. Noch ist das Gelände Acker, Wiese, Biotop und ein Kalksteinbruch. In zehn Jahren könnte dort ein neuer Stadtteil entstehen. Die Stadt Wiesbaden möchte auf dem Areal mit dem Arbeitstitel Ostfeld/Kalkofen westlich der B455 und auf beiden Seiten der Autobahn 66 bauen.

Begründung

Das Gebiet versorgt ganz AKK bis hin nach Mainz mit Frischluft. Das Ostfeld/Kalkhofen ist ein wertvolles Kaltluftentstehungsgebiet und Frischluftschneise. Das war vor 20 Jahren so, das war vor zweihundert Jahren so – und es ist unser aller Interesse, daß dies auch so bleibt!

Die Luftqualität in ganz AKK und in Teilen von Mainz ist sehr problematisch und hängt entscheidend von der Frischluft aus dem Ostfeld ab. Teile von Kastel und Amöneburg sind jetzt schon davon abgeschnitten. Die Mainzer Innenstadt erwärmt sich immer mehr ohne unsere Kaltluft. Das Areal ist ein wichtiges Biotop, dass von Mensch und Tier als Naherholungsgebiet genutzt wird.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Fort Biehler aus Mainz-Kastel
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Warum Menschen unterschreiben

  • am 01.10.2018

    Es MUSS nicht jeder Acker, jedes Biotop oder jede Wiese bzw. jede freie Fläche rund um Wiesbaden bebaut werden !!!..

  • am 28.09.2018

    Es gibt in und um Wiesbaden zuviel Verkehr, leider wird auch die Gegend immer mehr zugebaut, dies ist nicht sehr zuträglich. Die Menschen brauchen Platz, Natur und Freiraum auch im privaten Umfeld um gut leben zu können. Wenn die Verdichtung weiter fortschreitet, sind Konflikte im Miteinander vorprogrammiert! Es stehen extrem viele Firmengebäude bzw. -grundstücke frei, diese sollten zuerst gefüllt werden. Die Wohnungen sind im gesamten Rhein-Main-Gebiet nicht mehr bezahlbar, sollte einzig Wiesbaden (!) hier preisgünstigen Wohnraum schaffen wollen? Dies ist bisher nicht gelungen, es wird weiterhin auf hochpreisigen Wohnraum gesetzt, dies ist doch viel lukrativer!! Ganz besonders ist an die Frischluftzufuhr zu denken! Dies wird meiner Ansicht nach nicht genug gewürdigt, das Biotop muss erhalten bleiben.

  • Nicht öffentlich Rüsselsheim

    am 27.09.2018

    Weil ich sehr oft bei meiner freundin bin die dort wohnt und nicht möchte das alle felder und die sicht genommen wird

  • Mechthilde Coigné Mainz-Kostheim

    am 13.09.2018

    Für Kastel und Kostheim ist der Erhalt der Frischluftschneisse dringend nötig, um eine weitere Verschlechterung der Luftqualität zu verhindern. Auch ohne dieses Neubaugebiet war es in diesem Sommer an manchen Tagen bei stehender und aufgeheizter Luft in Kastel und Teilen Kostheims kaum auszuhalten. Schon heute ist die Verkehrsbelastung im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr sehr hoch. Staus in beiden Richtungen der Bölckestrasse gehören zum täglich Brot. Wir brauchen hier vor Ort Maßnahmen, die die Lebensqulität verbessern und nicht noch weiter verschlechtern.

  • am 13.09.2018

    Die vollständige Bebauung des gegenwärtig nur zum kleinen Teil bebauten Gewerbegebiets Petersweg Ost in naher Zukunft, darunter mit mehreren großen Märkten, wird bereits die klimatische Situation in Mainz-Kastel verschlechtern. Auch der Verkehr, vor allem über die Boelckestraße und die Wiesbadener Straße, wird weiter zunehmen. Wenn dann noch am Fort Biehler ein Stadtteil wie geplant mit Gebäuden für ca. 10.000 Menschen und Gewerbebetriebe entsteht, auf einem 35 Hektar großen Wohngebiet und einem 51 Hektar großen Gewerbegebiet, dann wird sich die Wohnsituation in Mainz-Kastel noch weiter dramatisch verschlechtern. Die naturnahen Flächen um das Fort Biehler und die jetzt noch unbebauten Ackerflächen am Petersweg sind wichtige Bereiche der nächtlichen Kaltluftentstehung und -Zufuhr für ganz Mainz-Kastel. Aufgrund des Klimawandels ist mit wärmeren Sommern zu rechnen, so dass der Aufenthalt, besonders für "vorgeschädigte Menschen" im eng bebauten Alt-Kastel gesundheits- und lebensbedrohlich werden kann. Selbst nur wenige Grad zusätzliche Erwärmung in heißen Sommern müssen verhindert werden. Schon jetzt queren nach amtlichen Angaben täglich 90.000 Menschen die Theodor-Heuß-Brücke. Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner von Kastel-Ostfeld werden - wie viele andere auch - überwiegend zu einem außerhalb gelegenen Arbeitsplatz pendeln müssen. Alles andere sind unrealistische Utopien - zumindest für die nächsten Jahre, in denen dieser Stadteil, größer als Alt-Kastel, entstehen soll. Deshalb müssen wir uns gegen die massive Verschlechterung der Lebensqualität wehren.

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