Die Stadt Wiesbaden plant im Gebiet Ostfeld/Kalkofen für 10.000 bis 16.000 Menschen preisgünstigen Wohnraum zu schaffen. In moderner verdichteter Bebauung, verbunden mit Handel und Gewerbe. Noch ist das Gelände Acker, Wiese, Biotop und ein Kalksteinbruch. In zehn Jahren könnte dort ein neuer Stadtteil entstehen. Die Stadt Wiesbaden möchte auf dem Areal mit dem Arbeitstitel Ostfeld/Kalkofen westlich der B455 und auf beiden Seiten der Autobahn 66 bauen.

Begründung

Das Gebiet versorgt ganz AKK bis hin nach Mainz mit Frischluft. Das Ostfeld/Kalkhofen ist ein wertvolles Kaltluftentstehungsgebiet und Frischluftschneise. Das war vor 20 Jahren so, das war vor zweihundert Jahren so – und es ist unser aller Interesse, daß dies auch so bleibt!

Die Luftqualität in ganz AKK und in Teilen von Mainz ist sehr problematisch und hängt entscheidend von der Frischluft aus dem Ostfeld ab. Teile von Kastel und Amöneburg sind jetzt schon davon abgeschnitten. Die Mainzer Innenstadt erwärmt sich immer mehr ohne unsere Kaltluft. Das Areal ist ein wichtiges Biotop, dass von Mensch und Tier als Naherholungsgebiet genutzt wird.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Fort Biehler aus Mainz-Kastel
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Warum Menschen unterschreiben

  • Elke Kaufmann Bettendorf

    vor 4 Tagen

    Ich habe 45 Jahre in Wiesbaden-Südost (Hans-Bredow-Straße) gewohnt und gelebt. In dieser Zeit hat sich ein so großer negativer Wandel allein im Umgang miteinander vollzogen, da immer mehr Menschen auf engem Raum zusammen leben müssen. Auch die Verkehrssituation ist mittlerweile unerträglich. Es ist unverantwortlich, noch mehr Menschen - dazu noch in verdichteter Bebauung - zusammen zu pferchen. Bisher war die "Fahrerei" z. B. von Nordenstadt über die Autobahn in die Hans-Bredow-Straße noch akzeptabel. Aber allein schon im Feierabendverkehr über den Moltkering in die Mainzer Straße zu kommen ist praktisch unmöglich. Wie soll das erst werden, wenn da noch mehr Menschen unterwegs sind? (Und dass die alle nicht mit ihrem eigenen Auto unterwegs sind, ist doch Blindheit der Stadt gegenüber der Realität!) Wir haben Wiesbaden wohntechnisch verlassen, da für uns das menschliche Miteinander (Rücksichtnahme, Respekt vor anderem Eigentum) nicht mehr gegeben ist. Man kann als Frau nicht mehr allein abends einen Spaziergang "um die vier Ecken" ohne Angst unternehmen. Was bis vor 2 Jahren gar kein Problem war. Allein die lebenswichtige Frischluftzufuhr sollte Grund genug sein, dort nicht zu bauen! Das mittlerweile dramatische Insektensterben ist auch ein Grund, dass dort nicht gebaut werden darf.

  • am 20.11.2018

    Weil die Bebauungspläne die Frischluft Zufuhr für der Mainer Innenstadt stark gefährdet. Wir bekommen in Februar eine Tochter und wir wollen das auch sie mit gesunde Umgebungsluft aufwachsen kann.

  • Ralph Müller Mainz-Kastel

    am 03.11.2018

    Die Fläche wird als Kaltluftschneise benötigt. Die Bebauung ist jetzt schon zu dicht für ein gutes Stadtklima.

  • am 01.10.2018

    Es MUSS nicht jeder Acker, jedes Biotop oder jede Wiese bzw. jede freie Fläche rund um Wiesbaden bebaut werden !!!..

  • am 28.09.2018

    Es gibt in und um Wiesbaden zuviel Verkehr, leider wird auch die Gegend immer mehr zugebaut, dies ist nicht sehr zuträglich. Die Menschen brauchen Platz, Natur und Freiraum auch im privaten Umfeld um gut leben zu können. Wenn die Verdichtung weiter fortschreitet, sind Konflikte im Miteinander vorprogrammiert! Es stehen extrem viele Firmengebäude bzw. -grundstücke frei, diese sollten zuerst gefüllt werden. Die Wohnungen sind im gesamten Rhein-Main-Gebiet nicht mehr bezahlbar, sollte einzig Wiesbaden (!) hier preisgünstigen Wohnraum schaffen wollen? Dies ist bisher nicht gelungen, es wird weiterhin auf hochpreisigen Wohnraum gesetzt, dies ist doch viel lukrativer!! Ganz besonders ist an die Frischluftzufuhr zu denken! Dies wird meiner Ansicht nach nicht genug gewürdigt, das Biotop muss erhalten bleiben.

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